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Bombenanschlag in Köln 2001: Täterbeschreibung passt nicht zu den NSU-Mitgliedern

Nach der Befragung des durch ein Bombenattentat geschädigten Inhabers eines Lebensmittelgeschäftes in Köln bestehen wieder Zweifel an der Tatbeteiligung des NSU im Jahre 2001.

Vor dem Münchner Oberlandesgericht beschreibt der Deutsch-Iraner den Täter als klein, sehr schmal und mit lockigen Haaren. Die Gesichtszüge seien eher knochig gewesen. Der Täter hatte sich nach der Aussage des Opfers im Laden umgesehen, dann Waren in einen Korb gelegt.

Beim Bezahlen behauptete der Täter, sein Geld vergessen zu haben und verließ den Laden, um sein Portemonnaie zu holen. Weil der Kunde nicht gleich wieder kam, wurde der Korb ins Hinterzimmer gebracht. Dort löste wenige Tage später beim Öffnen einer Dose, die im Korb war, ein Sprengsatz aus.


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WebReporter: X---G83.80
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, München, NSU, Bombenanschlag, Oberlandesgericht, Täterbeschreibung
Quelle: zeit.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2014 17:48 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -0
 
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Ich verstehen nicht, wieso die Täterbeschreibung dann nicht angepasst wurde. Schlechte Lichtverhältnisse oder so....

Jetzt wo die (nationale und internationale) Presse die Täter quasi schon ernannt hat und sich die Politiker schon dafür entschuldigt haben, dürfen solche "Ungereimtheiten" einfach nicht passieren....

:-/
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08.06.2014 18:25 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+3 | -0
 
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Nene, die werden dann schon was anderes finden. Was sein muss, muss sein. Man stelle sich vor, die Wahrheit wäre ganz anders... und dieser ganze Birlikte-Zirkus heute und morgen hier in Köln wäre umsonst bzw. eine einzige große Geld- und Zeitverschwendung.
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09.06.2014 10:11 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+2 | -0
 
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"Dort löste wenige Tage später beim Öffnen einer Dose, die im Korb war, ein Sprengsatz aus." oder doch "Dort löste wenige Tage später das Öffnen einer Dose, die im Korb war, einen Sprengsatz aus."

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