08.06.14 11:29 Uhr
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Düsseldorf: Jugendrichter verhängt gegen einen 14-Jährigen eine ungewöhnliche Strafe

Weil ein 14-Jähriger die Telefonnummer seiner Freundin in einer Facebook-Gruppe namens "Sex-Börse" postete, griff der für seine unkonventionellen Urteile bekannte Düsseldorfer Jugendrichter Edwin Pütz zu einer ungewöhnlichen Strafe.

Er belegte den Jugendlichen mit einem einmonatigen Smartphone- und Internetverbot. Der 14-Jährige gab als Grund seiner Handlung an, dass ihm seine Freundin genervt hätte. Diese hatte nach der Veröffentlichung ihrer Telefonnummer mit vielen Anrufen von unbekannten Männern zu kämpfen.

Der 14-Jährige, der auch gern einmal der Schule fern bleibt, darf zudem bis zu den Ferien keine Unterrichtsstunde mehr schwänzen. Sonst wird das Smartphone-Verbot um einen Monat verlängert. Dem Jungen wurde noch im Gerichtssaal sein iPhone abgenommen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Düsseldorf, Strafe, Jugendlicher, Gerichtsurteil, Jugendrichter
Quelle: express.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2014 11:34 Uhr von Azureon
 
+75 | -2
 
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Und wie soll kontrolliert werden, dass er wirklich einen Monat weder ein Smartphone, noch Internetzugriff erhält?
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08.06.2014 11:35 Uhr von blade31
 
+62 | -5
 
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Er muss täglich eine Urinprobe abgeben...
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08.06.2014 11:36 Uhr von Rammar
 
+25 | -4
 
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ah gut, hoffentlich hat er keine freunde die smartphones oder internet haben... sicher auch eine sehr strenge mutter, immerhin bleibt er ja regelmäßig der schule fern, wenn das urteil nicht fruchtet weiß ich auch nicht weiter!

@blade31

die positiven werte zeigen dann ein xD als aktivwert und ein lol als abbauprodukt? :)

[ nachträglich editiert von Rammar ]
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08.06.2014 11:40 Uhr von gernot27
 
+24 | -4
 
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Ich denke mal, da geht es in erster Linie um die Abnahme des iPhones, welches bei Jugendlichen doch ein Statussymbol ist.
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08.06.2014 11:46 Uhr von fox.news
 
+8 | -3
 
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aus der Quelle:

„Ruft sie an. Sie schickt Euch Nacktbilder und Videos.“ [...] Jenny aber bekam jede Menge unerwünschter Anrufe fremder Männer.


würg, das klingt ja nicht so als ob es sich bei den Absendern um Teenager gehandelt hat.
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08.06.2014 12:35 Uhr von Hanna_1985
 
+4 | -17
 
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08.06.2014 12:58 Uhr von Hanna_1985
 
+5 | -0
 
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Nunja, solche Argumente sind ja auch nur teilweise richtig...

Thema Fahrverbot. Was hindert Euch, ohne das Stück Papier/Plastik Auto zu fahren?
Richtig. Nichts. Trotzdem werden Fahrverbote verhangen.

Das einzige Problem hier ist nur, dass es wohl niemand merken würde, da es ja keine staatlichen Kontrollfunktionen gibt, in die man gglfs. schliddern könnte.
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08.06.2014 13:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
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Kann zwar keiner prüfen - aber es ist sicher sehr lästig, wenn man sich einen Monat lang dauernd irgendwo ein Gerät kurz leihen muss, oder extra wohin gehen muss.

Natürlich darf der Richter so eine Strafe verhängen - man kann sie jedoch ablehnen, worauf der Richter dann eine andere Strafe ausspricht, die dann dem Gesetzbuch entspricht. Die Alternative wird nicht besser sein.
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08.06.2014 14:06 Uhr von ms1889
 
+6 | -3
 
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ob das was bewirkt...bezweifle ich stark...als vater weiss ich das entzug von sowas nur kurzfristig hilft. langfristig hat es keine wirkung.
1000 arbeitsstunden oder 3 jahre haft würden viel besser wirken (bei erwachsenen bringt das übrings bis zu 5 jahren haft ein!)

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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08.06.2014 14:29 Uhr von ghostinside
 
+3 | -2
 
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Ich finde das Urteil gut. Was nützt eine Geldstrafe oder Sozialstunden? Hier wird dem Täter viel mehr weh getan.
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08.06.2014 15:02 Uhr von Gimpor
 
+3 | -4
 
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Dämliche Strafe. Anstatt ihn zu isolieren, indem man ihm seine Kommunikationsmittel wegnimmt, kann man ihn auch einfach 20 Stunden sozial arbeiten lassen! Da lernt er eher was über den Umgang mit seinen Mitmenschen, als wenn man ihn von der Außenwelt abschneidet!
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08.06.2014 15:39 Uhr von Heiner67
 
+2 | -6
 
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Das ist keine Strafe, zu meiner Zeit gab es die Dinger gar nicht.
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08.06.2014 15:49 Uhr von Serhat1970
 
+6 | -1
 
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Das "ihm" seine Freundin genervt hätte....
Weitere Strafe hätte sein können: "Deutschunterricht" !!!!
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08.06.2014 17:28 Uhr von Schaumschlaeger
 
+2 | -0
 
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Wurde zwar schon gesagt, aber ich wäre auch gespannt, wie das genau durchgesetzt werden soll.
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08.06.2014 19:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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@ Azureon
Es dürfte z.B. ein leichtes sein, Facebook und andere soziale Netzwerke auf Aktivitäten zu kontrollieren.
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08.06.2014 21:11 Uhr von xacsx
 
+2 | -0
 
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Zitat: dass ihm seine Freundin...
solche Fehler findet man häufig bei Jappyanern...
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08.06.2014 21:14 Uhr von Gorli
 
+2 | -1
 
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Kontrolle brauchts da keine. Erstens muss er in der Schule erscheinen, wodurch schonmal die Zeit zum surfen um 4-6 Stunden pro Tag verringert wird. Und zweitens kann er keine sozialen Medien nutzen ohne Spuren zu hinterlassen. Meldet das jemand (z.b. seine Exfreundin die einen Facebookpost sieht) --> Verlängerung der Strafe.

Die Strafe ist eigentlich schier genial, weil es per Logik nicht möglich ist, heimlich soziale Netzwerke zu nutzen.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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08.06.2014 21:27 Uhr von DonKorax65
 
+3 | -1
 
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muhahahaha geschieht dem Bengel recht.
Auch so finde ich die Strafe gut weil die Teenies von heute viel zu sehr abhängig von Smartphone,Internet, whatsapp, facebook und co sind.
So sieht der Junge wenigstens mal das es auch ohne geht und eine reale Welt gibt die auch schön sei kann.
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09.06.2014 00:40 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -3
 
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@Azureon_

"Und wie soll kontrolliert werden, dass er wirklich einen Monat weder ein Smartphone, noch Internetzugriff erhält? "

Keine Angst, einen Monat lang keinen Abrieb am Finger, dass merkt man schon ;)
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09.06.2014 09:42 Uhr von Liberal72
 
+2 | -2
 
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Hilfe. Ich war über meine gesamte Jugendzeit gestraft. Das war echt schlimm! :-)
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09.06.2014 10:08 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+3 | -2
 
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"Der 14-Jährige gab als Grund seiner Handlung an, dass ihm seine Freundin genervt hätte.".. Oder doch ".. das IHN seine Freundin genervt habe"???
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09.06.2014 10:55 Uhr von Holzmichel
 
+2 | -2
 
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So eine dumme Strafe! Wie will der Richter kontrollieren, dass der Jugendliche nicht doch ins Internet geht-mit der Technik heute, die überall verfügbar ist, sollte das kein Problem sein. Im dümmsten Fall besitzt der Jugendfreund zu hause noch einen alten stationären Tischrechner.
Eine Strafe wäre hingegen gewesen, den Jugendlichen einen Monat einzuknasten-in diesem Falle dann auch garantiert frei vom Internet!
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09.06.2014 16:25 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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Na und? Dann nimmt der Bengel halt eins der Vorgängermodelle, welche noch bei Vielen ungenutzt in den Schubladen liegen.
Eine Prepaid-Card dazu und fertig.

PS: auch mit Strafen kommt man nicht gegen Dummheit an - da ist Hopfen und Malz verloren.
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09.06.2014 17:11 Uhr von IRONnick
 
+1 | -0
 
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Die hätten erstmal vor seinen Augen sein IPhone zertümmern müssen, das hätte ihm sicher mehr wehgetan :-)
Dann würde er vielleicht nicht wie ein Zombie durch die Gegend laufen, wie 99% aller Jugendlichen heute, den Blick immer starr aufs Smartphone gerichtet.
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10.06.2014 08:22 Uhr von Mr.Fat
 
+0 | -0
 
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Hanna hat Recht. Wieso muss sowas vor Gericht. Gibt wichtigere Fälle in Deutschland. Aber trotzdem gute Entscheidung des Richters.

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