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Peru: Rezept gegen Mikrokorruption scheint zu wirken

Peruanische Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr waren es gewohnt bei ihren Verstößen dem Polizisten einen geringen Geldbetrag zu überreichen, um die Sache als erledigt zu betrachten. Das hat sich seit Ende der 90er Jahre anscheinend geändert.

Ausgerechnet die damals mit Korruptionsvorwürfen überhäufte Regierung kam auf die Idee in Sachen Bestechung eine Wende zu erreichen, indem mehr Frauen als Verkehrspolizisten zum Einsatz kamen. Mittlerweile sind 80 Prozent der Ordnungshüter Frauen.

Die Rechnung scheint aufzugehen. Laut einer Studie von Proetica, einem Organisationszweig von Transparency International, hält die Bevölkerung 66 Prozent der männlichen Polizisten für korrupt. Von den weiblichen Beamten werden dagegen nur 19 Prozent für bestechlich gehalten.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Polizist, Peru, Bestechlichkeit
Quelle: businessinsider.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2014 11:37 Uhr von raptil75
 
+5 | -0
 
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Wie in Österreich, kleine Korruption wird bekämpft, große Korruption bleibt Tür und Tor offen.
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08.06.2014 12:10 Uhr von generalviper
 
+3 | -0
 
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Korruption funktioniert durch die Gier der Menschen.

Jeder Mensch ist bis zu einem gewissen Grad käuflich. Die Frage ist meistens nur die Summe.

Und verhindern kann man dies wohl kaum.

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