07.06.14 14:39 Uhr
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Koalitionsstreit: Wirtschaftsverbände und CDU/CSU wollen Mindestlohn nun stoppen

Der Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde wird seit Monaten stark diskutiert (ShortNews berichtete).

Führende Politiker der CDU und der CSU haben jetzt die Absicht, den Gesetzesentwurf der schwarz-roten Koalition zu stoppen. Gemeinsam mit Wirtschaftsverbänden vertreten sie die Auffassung, dass 8,50 Euro in einigen Bereichen zu viel sind.

Ausgenommen vom Mindestlohn sollen Rentner, Praktikanten und studentische Hilfskräfte, aber auch Zeitungsausträger sein. Die SPD ist dagegen, sie steht hinter dem Nahles-Entwurf, da er "den Verabredungen im Koalitionsvertrag entspreche".


WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Streit, CDU, CSU, Mindestlohn, Stopp
Quelle: sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2014 14:56 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -0
 
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Hätten die nicht gleich schreiben können:

Ausgenommen vom ML sind "Mitarbeiter".

?
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07.06.2014 14:59 Uhr von Frankone
 
+12 | -2
 
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Das Einkommen ALLER Politiker ist auch unangemessen hoch, dazu kommen noch unverschämte Diäten...

In einer echten Demokratie gab es früher keine Politiker, keine Wahlen und die "führenden" mußten Unentgeltlich arbeiten.

Demokratie kommt aus dem Alt-Griechischen und heißt:

Demos: Dorf
Kraten: den Karren ziehen

Deshalb funktioniert "Demokratie" nur im kleinen Rahmen...
Im größeren Rahmen (z.B. EU-weit) nennt sich das dann Monopolkapitalismus!

Wers ganz genau will, kann sich unter Youtube die enstprechenden Informationen besorgen.

WIR HABEN in der BRD GMBH (so heißt unser "angeblicher Staat" übrigens laut Steuernummer) alles andere, aber keine Demokratie...

Was wir unter Demokratie verstehen, ist was ganz anderes als es wirklich ist...
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07.06.2014 15:22 Uhr von Perisecor
 
+1 | -8
 
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@ Blubberal

Bei einem Mindestlohn von 13 Euro würden erstmal mehere hunderttausend bis Millionen Jobs wegfallen - und zwar gerade bei den Leuten, die dank fehlender Bildung (etc.) nichts Neues finden werden.

Ein Teil dieser weggefallenen Jobs wird dann anderweitig erledigt (z.B. schwarz oder Haare werden wieder von Mutti geschnitten), ein anderer Teil wird dadurch gerettet, dass der Preis der Dienstleistung steigt - ein Haarschnitt für Männer kostet dann eben keine 20€ mehr, wie jetzt, sondern 30€ oder 40€.
Außerdem werden die allgemeinen Kosten steigen, denn wer arbeitet, der hat ja nun (in der Theorie) auch mehr Geld zur Verfügung - eine extreme Inflation würde einsetzen.

Gewonnen hätte am Ende niemand, verlieren würden aber viele.
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07.06.2014 15:26 Uhr von Perisecor
 
+3 | -4
 
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@ Frankone

"In einer echten Demokratie gab es früher keine Politiker, keine Wahlen und die "führenden" mußten Unentgeltlich arbeiten."

Unentgeltlich arbeiten kann nur, wer reich ist. Die Politik würde dann also ausschließlich aus Reichen, in aller Regel Arbeitgebern, bestehen.



"Das Einkommen ALLER Politiker ist auch unangemessen hoch, dazu kommen noch unverschämte Diäten..."

Die Gehälter der Politiker sind lächerlich niedrig. Deshalb sind nahezu allen fähigen Personen auch in Wirtschaft und Forschung/Lehre und nicht in der Politik.



"WIR HABEN in der BRD GMBH (so heißt unser "angeblicher Staat" übrigens laut Steuernummer) alles andere, aber keine Demokratie..."

Unsinn. Die BRD GmbH ist eine Firma in Staatsbesitz (so wie z.B. auch die Deutsche Bahn), welche deutsche Anleihen verwaltet.
http://www.deutsche-finanzagentur.de/...

Eventuell würde es helfen, wenn du dir weniger Informationen auf YouTube besorgst, sondern mehr aus tatsächlich belastbaren Quellen.
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07.06.2014 16:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -1
 
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@Carnap
Das mit dem "Tarifvertrag für alle" ist nicht machbar.
Wir digitalisieren z.B. Tonbänder und Schallplatten. Aber es gibt keinen Tarifvertrag für Tonband-Abspieler und keine Gewerkschaft für Schallplattenhüllen-Abschreiber. So eine Hilfskraft fällt auch nicht in den Bereich Tontechnik.
So kenne ich zahllose Berufe, die immer nur wenige Leute betreiben. Es gibt keine 50 hauptberuflichen Audio-Digitalisierer. Und wenn die anfangen zu streiken, juckt es keinen.

Daher ist ein Mindestlohn für alle schon die bessere Lösung. meiner Ansicht nach sollte dieser aber "ganz deutlich" über der Grundsicherung liegen. Damit man bei Aufnahme eines Jobs nicht wieder das gleiche hat wie bei Hartz4. Denn ein Billiglohn motiviert niemanden.

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