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Bonner "Cyber-Abwehrzentrum" riesiger Flop

Das mit viel Brimborium vom damaligen Bundesinnenminister Hans-Peter Friederich in die Welt gesetzte "Cyber-Abwehrzentrum", ist laut Bundesrechnungshofes wirkungslos. Es sollte eigentlich ein Ort sein, wo sich die Behörden austauschen könnten, aber die jetzige Konzeption reicht dazu nicht aus.

Nicht einmal die drei wichtigsten Bundesämter für Sicherheit in der Informationstechnik, Verfassungsschutz und Katastrophenhilfe nehmen regelmäßig an Treffen teil. Von den anderen Diensten, die eigentlich teil nehmen sollten -Bundeswehr (MAD) und Zoll- fehlt jede Spur.

Laut Rechnungshof wäre es aber selbst wenn alle regelmäßig zu Zreffen anwesend wären, fraglich, ob die Institution überhaupt einen Nutzen hätte, da sie keinerlei Akzeptanz bei den Institutionen findet.


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WebReporter: Carnap
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Cyber, Flop, Abwehrzentrum
Quelle: zeit.de

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07.06.2014 12:24 Uhr von Karlchenfan
 
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Wie hat man mir damals in unserer neugeschaffenen IT gesagt?"Hacker" wollen wir hier nicht haben,ich damals schon Anfang/Mitte 30,weit weg von Hacker sein aber mit reichlich mehr Ahnung als der etwas über 60 Jährige dort eingesetzte Chef.Und das wollte er nicht haben,das da einer rumläuft,der was kann,was er als Chef selber nicht versteht.
Ich hab den angeschaut wie Bagger mit Licht und dann hab ich ihn gefragt,ob er eigentlich auch nur den Hauch einer Ahnung hat,mit was er es hier zu tun hat?Er solle doch über jeden Tastenquetscher froh sein,den er auf seiner Seite hat und der halbwegs weiß,was er tut.
Seine war auch eine von den Planstellen,die mit Gehaltsstufe und Dienstalter besetzt wurden,nicht mit Fachwissen und Können.Typischer Behördenstil,seinerzeit.Hat sich ja anscheinend bis heute so erhalten,so ein Zentrum ist doch darauf angewiesen,von den Behörden mit Leben gefüllt zu werden,aber wenn die immer noch die eigenen Leute mit Plan blocken und dafür dieses Projekt nicht annehmen,selber Schuld,wenn es dann irgendwann knallt.
Cyberabwehr bei den einzelnen Behörden?Bestenfalls beim BND und MAD,villeicht noch bei der Polizei mit Fachrichtung IT,der Rest der Oberbehörden glaubt noch immer,das da nichts passieren kann,obwohl man irgendwann von Unixderivaten auf XP umgestiegen ist.Wenn ich so zurückdenke,was für DAU´s wir da mit drin hatten,ich bin immer wieder erstaunt gewesen,das da -augenscheinlich- zu meiner aktiven Zeit nicht mehr schief gelaufen ist.Jedenfalls nichts,über das man mir Kenntnis zukommen lassen hat.
Der Überblick über das große Ganze ist an Gehaltsstufen gebunden gewesen,die weit jenseits der meinen waren.Unten durften wir nur immer mit Bordmitteln arbeiten und selbst die waren manchmal kastriert und nicht erreichbar.Aber dafür hatten wir dann über das Rechenzentrum eine Firma aus der Privatwirtschaft,welche unser Arbeitssoftware über Jahre und für teuer Knete entwickelt hat,die selbst in höheren Versionsnummern nicht das tat,was sie sollte und die mit europäischen Schwesterbehörden und deren Software zu 150% inkompatibel war.Aber dafür hat die Millionen gekostet.

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