06.06.14 10:29 Uhr
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Diese psychischen Erkrankungen und Süchte sind gefährlicher als starkes Rauchen

Natürlich gehört das Rauchen zu den großen Risikofaktoren für eine erhöhte Sterblichkeitsrate. Eine Statistik aus Daten der Weltgesundheitsorganisation soll zeigen, dass es psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen gibt, die ein noch höheres Risiko für das vorzeitige Ableben in sich bergen.

Wenn man starkes Rauchen als Maßstab mit 100 Prozent ansetzt, übertreffen die folgenden Faktoren das Sterblichkeitsrisiko: In der Psychiatrie behandelte Menschen (770 Prozent), Konsumenten von Opioiden (580 Prozent); Amphetamin- oder Kokainkonsum (240 Prozent); Magersucht (230 Prozent); Alkoholismus (180 Prozent).

Mäßig bis schwer geistig Behinderte liegen in der Sterblichkeitsrate mit 110 Prozent auch noch über den starken Rauchern. Bulimie liegt mit 80 Prozent leicht darunter. Depressionen mit 60 Prozent und Cannabiskonsum (50 Prozent) liegen bei knapp der Hälfte.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Risiko, Rauchen, Sterblichkeitsrate
Quelle: businessinsider.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2014 10:29 Uhr von montolui
 
+0 | -1
 
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Die Statistik ist nicht besonders aussagekräftig, da sie z. B. um die vermutlich höhere Selbstmordrate psychisch Erkrankter nicht bereinigt wurde. Aber sie ist ein kleiner Hinweis über den Rang, den Rauchen bei den Süchten (und psychischen Störungen) als Todesursache einnimmt.
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06.06.2014 10:59 Uhr von |Erzi|
 
+8 | -1
 
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Ich denke mit 100%iger Sicherheit sterben auch die anderen die weder rauchen noch irgendwelche Drogen einnehmen oder psychisch krank sind. Wuerde da mich da sogar fast auf ne Wette einlassen.
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06.06.2014 11:27 Uhr von majorpain
 
+1 | -0
 
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Ich persönlich glaube die Psyche kann viel. Ich glaube auch Existenzängste (Schulden etc.) kann auch übel sein. P.S ein Psychiater hat eine doppelt so hohe Selbstmordrade wie die Patienten.
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06.06.2014 12:19 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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"mit 110 Prozent ach noch über der starker Raucher."

Wat?
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06.06.2014 13:21 Uhr von KobaltKobold
 
+2 | -0
 
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"über der starker Raucher"

Es muß heißen: über den starker Raucher. Über WEN - DEN starker Raucher. Bitte korrigieren.
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06.06.2014 13:30 Uhr von maxyking
 
+5 | -1
 
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Ich frage mich wer entschieden hat das Rauchen als 100 % anzugeben anstelle wie normal in x/ 100 000 Menschen. 100 % hört sich natürlich viel dramatischer als ob eben 100% aller Raucher daran sterben. Es ist ein absolut auf Panikmache und Verharmlosung von Zigaretten ausgelegter Artikel, Reale Zahlen sind überhaupt nicht erwähnt. Wenn die Chance an einer psychischen Erkrankung zu leiden bei 0,5 zu 99,5 liegt die Chance zu Rauchen aber bei 50 zu 50 dann ist das Risiko am Rauchen zu sterben immer noch 10 mal höher als an einer psychischen Erkrankung.
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06.06.2014 14:35 Uhr von kuno14
 
+3 | -0
 
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warum lebe ich noch?
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06.06.2014 16:45 Uhr von klacm
 
+2 | -0
 
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Klar, dass Gras Rauchen bei 50% liegt, irgendwie muss das Zeugs ja gestreckt werden, wenn man es als Tüte raucht.
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06.06.2014 17:59 Uhr von montolui
 
+0 | -1
 
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@KobaltKobold: "über DER starker Raucher" ist schon richtig. DER bezieht sich auf "Sterblichkeitsrate"...
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06.06.2014 19:18 Uhr von Maxkulin
 
+0 | -1
 
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"Konsumenten von Opioiden (580 Prozent)"

WTF so viel, kann ich mir gar nicht vorstellen Opiate/Opioide sind auf jedenfall um mehrfaches gesünder als das Rauchen.
Die Statistik kann doch gar nicht richtig sein.
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06.06.2014 20:24 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Was sagen denn die "Fachleute" wie oft laut Statistik eine Mull bei einer Millionen vorkommt?
Und wieviele Möglichkeiten könnten sich dabei ergeben, das ein Irrtum nicht auszuschließen wäre?
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07.06.2014 01:22 Uhr von Floppy77
 
+0 | -2
 
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Es gibt aber keine Passivkokser und Passivsäufer oder Passivmagersüchtler die unfreiwillig mit ins Verderben gerissen werden, das gibts nur bei ignoranten Rauchern.
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07.06.2014 12:17 Uhr von Djerun
 
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maxyking
man hat die sterblichkeitsrate in folge des rauchens als 100%marke gewählt
und dann den rest in relation dazu gesetzt

ist wie beim augenarzt, irgendwann wurde eine gewisse sehkraft mit 100% festgelegt und dafür die bilder usw kreiert
um damit die abweichungen vergleichbar zu machen
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07.06.2014 18:32 Uhr von Maxkulin
 
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Wenn opioide so lebensgefährlich wären, dann wäre schon Millionen Kranke Menschen, die mit starken Schmerzen leben, schon lange unter der Erde. Opioide sind mit die "gesündesten" Mittelchen die es gibt daher werden sie auch so häufig in der Medizin also Schmerzmittel o.ä. Verordnet.
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13.06.2014 00:47 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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"(...)
2. Erhöhte Mortalität durch Neuroleptika
Obwohl plötzliche Todesfälle durch Neuroleptika bereits seit den 1960er-Jahren bekannt sind, wurden erst in den letzten Jahren mehrere systematische epidemiologische und kontrollierte Verlaufsstudien in hochrangigen Journals publiziert. Eine prospektive finnische Studie (Joukamaa et al. 2006) selektierte 99 schizophrene Patienten älter als 30 Jahre im Rahmen einer nationalen Gesundheitsstudie und beobachtete sie über 17 Jahre (nur Anwendung von Typika). 39 starben in diesem Zeitraum. Nach Korrektur von kardiovaskulären Erkrankungen, Body-Mass-Index (BMI), Blutdruck, Cholesterin, HDL, Bewegung, Rauchen, Alkohol, unnatürlichem Tod und komorbiden somatischen Erkrankungen blieb eine um das 2,25-Fache (95% CI(3) 1,46-4,30) erhöhte Gesamtmortalität, die sich mit der Anzahl der gleichzeitig eingesetzten Neuroleptika steigerte. (...)"
http://www.bpe-online.de/...

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