06.06.14 10:41 Uhr
 2.380
 

Teurer Ausflug eines Rentners: 14.764 Euro Zollabgabe von Österreich aufgebrummt

Ein seltener Verstoß gegen EU-Vorschriften ereilte einen Rentner aus Bad Salzuflen. Der 73-Jährige wollte seiner in der Schweiz lebenden Tochter, die mit einem Schweizer verheiratet ist, einen Gefallen tun. Neu-Fliesen im Bad galt es im österreichischen Ferienhaus zu verlegen.

Um dem Schwiegervater den Transport ins benachbarte Fußach am Bodensee zu ermöglichen, erhielt er einen großen Mercedes R 320 CDI. Bei seiner Einreise in Österreich stoppte ihn ein Zöllner. Vorgeworfen wurde dem Rentner, dass er ein Auto fährt, das ihm nicht gehört und nicht in der EU zugelassen ist.

Außerdem wurde dem Rentner vorgehalten, dass er den Wagen in die EU eingeführt habe, ohne anzumelden. Er muss daher 14.767,16 Euro zahlen und mit einer Verurteilung rechnen, so der Zoll. Schließlich wurde vom Zollamt entschieden, dass die Schuld geringfügig sei, die Zollabgabe jedoch bleibt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Österreich, Strafe, Ausflug
Quelle: www.westfalen-blatt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Trudering: Krippen-Betreuer nehmen Zweijährigen bei Ausflug an die Hundeleine
Schweden: Nach Abstimmung heißt ein neuer Schnellzug "Trainy McTrainface"
Schweiz: Besucherin weigert sich, Gefängnis wieder zu verlassen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.06.2014 10:48 Uhr von daiakuma
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
Das ist ja mal frech und dreist! Scheiss Schluchtenscheisser
Kommentar ansehen
06.06.2014 12:13 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
@ Trallala2

Nein, die knapp 15.000€ sind eine Strafe für ein Steuervergehen und die bekommt er auf keinen Fall mehr zurück. Das Geld ist für ihn dauerhaft verloren.
Kommentar ansehen
06.06.2014 12:53 Uhr von maxyking
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Verstehe ich nicht, haben die das Auto auf ihn angemeldet? Ist es EU Bürgern grundsätzlich verboten nicht in der EU angemeldete Fahrzeuge zu fahren?
Kommentar ansehen
06.06.2014 12:56 Uhr von ms1889
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
so kann man seine staatskasse auch füllen...
sorry aber ostereich zeigt damit seine unseriöse grundeinstellung gegenüber ausländern (bevorzugt aus bayern).
als kind war ich da öffters..als ich älter wurde merkte ich das die menschen in östereich nur masken tragen und nur so tun als ob.
Kommentar ansehen
06.06.2014 14:17 Uhr von kuno14
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
wenns ihm nicht gehört ist eigentlich alles hinfällig.........
mein nachbar fährt jede woche mit seiner schweizer betriebskarre nach hause...........
Kommentar ansehen
06.06.2014 14:20 Uhr von Perisecor
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@ maxyking

Wenn du ein Auto aus einem Nicht-EU-Staat (z.B. eben Schweiz) in die EU einführst, welches _nicht_ auf deinen Namen angemeldet ist, dann musst du das beim Zoll anmelden. Führst du es wieder aus, erhältst du die bezahlten Zollgebühren idR wieder.
Kommentar ansehen
06.06.2014 15:05 Uhr von the-driver
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Das habe ich aus Deutschland auch schon gehört. Es ist IMMER verboten ein Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen zu führen in einem Land in dem man selber wohnt und dessen Führerschein man hat.
Ich darf meinen, in der CH zugelassenen Wagen in D fahren. Freunde und Verwandte, welche in D leben, dürfen ihn in der CH fahren, aber nicht in D. War immer so, wird immer so bleiben. Rein rechtlich richtig. Aber natürlich sollten die Zöllner auf die Umstände schauen. Da unterscheiden sich A und D Zöllner aber nicht.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordrhein-Westfalen: V-Mann des LKA soll Attentäter Anis Amri angestiftet haben
BMW: Razzia des Bundeskartellamts
Australien: Rekord-Belohnung für Aufklärung von Frauenmorden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?