04.06.14 20:47 Uhr
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Österreich: 80.000 Superreichen drohen Steuerzuschläge

Eine Millionärsabgabe will die SPÖ laut Kanzleramtsminister Josef Obermayer einführen. Davon seien 80.000 Personen betroffen, die auf ihr über eine Million Euro liegende Vermögen im Durchschnitt 0,5 Prozent Steuern entrichten müssten.

Mit den Erbschafts- und Schenkungssteuern zusammen, könnte das Finanzministerium mit etwa zwei Milliarden Euro Mehreinnahmen im Jahr rechnen. Ein Bettelbrief des Finanzministers Spindelegger war zu dem Thema an Millionäre vorausgegangen.

Durch die Millionärs-Abgabe kämen laut Studie der Universität Linz 1,95 Milliarden Euro in die Staatskasse. Die SPÖ setze jedoch nur 1,5 Milliarden Euro an. Der Rest ergebe sich durch andere Vermögenssteuern. Ein Vergleich mit Frankreich hinkt, warf der SP-Minister zu Vorwürfen möglicher Abwanderung Reicher ein.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Steuer, Reichtum
Quelle: heute.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2014 20:55 Uhr von LuckyBull
 
+13 | -7
 
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Dem ist nur zuzufügen, dass es bei uns auch Zeit wird, eine solche Millionärsabgabe endlich einzuführen. Das würden dann sicher zehn- oder 20-fach soviele in DE sein als in Austria, und vll. dann 20 - 40 Mrd. Euro mehr im Steuersäckel landen...

[ nachträglich editiert von LuckyBull ]
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04.06.2014 21:55 Uhr von Joeiiii
 
+7 | -5
 
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Spätestens dann, wenn die Superreichen mit ihrer Abwanderung drohen, ist die Idee wieder vom Tisch. Schließlich muß man nicht unbedingt in Österreich leben.

Zwar bin ich auch der Meinung, daß Reiche ruhig etwas mehr zahlen sollten, aber andererseits stellt sich auch die Frage: Warum denn noch mehr? Von dem, was sie durch Arbeit verdienen, wird Lohnsteuer und Sozialversicherung gezahlt. In Österreich gibt es die Kest (Kapitalertragssteuer). Die Kest beträgt 25%, also gehen von jedem Euro, den man an Zinsen bekommt, 25 Cent an den Staat.

Wer viel verdient, gibt es im Normalfall auch wieder aus, im Idealfall in Österreich. Ein Teil des Geldes fließt also wieder in die Wirtschaft und an den Staat, den es gibt ja auch eine Umsatzsteuer.

Es bleibt abzuwarten, wie viele der 80.000 Millionäre sich freiwillig etwas wegnehmen lassen.
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04.06.2014 22:04 Uhr von NoPq
 
+5 | -9
 
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Deshalb: Die PARTEI wählen.

http://www.die-partei.de/... Punk 4

Egal, wie Sie Ihr Geld angelegt haben, Rennpferde, Häuser, Pfandbriefe, Wodka, Schmuck – wir addieren und kappen bei einer Million. Alles, was drüber liegt, wird umverteilt. In welcher Währung die Million gilt, klärt nach der Machtübernahme ein Ausschuß. Favorit ist derzeit die Ostmark.


Im letzten Satz zeigt die PARTEI auch klar ihr DM-kritisches Programm. Eine Rückkehr zur D-Mark kann, ja darf Deutschland noch nicht reichen!

Daher: das Original wählen!
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04.06.2014 22:06 Uhr von UICC
 
+8 | -1
 
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@Joeiiii
Die Frage ist aber warum die Steuer auf Geld das sich von selbst vermehrt deutlich geringer ist als die Steuer auf Arbeit!
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04.06.2014 23:39 Uhr von Katü
 
+1 | -0
 
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Betonung auf droht..versprochen wird es ja schon seit gefühlten 10 Wahlen.

Und was solls im Endeffeckt wird das Geld sowieso wieder für wichtige Dinge wie einen unnötigen Straßenumbau um 25 Millionen ausgegeben.,....
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04.06.2014 23:48 Uhr von auru
 
+0 | -4
 
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Das ist wie bei unserer Erbschaftsteuer. Damit werden u.a. die Mietwohnungen belastet. Die Kosten und damit die Erbschaftsteuer zahlt über die Kaltmiete der Mieter. Der Erbe führt sie nur ab. Das können z.B. in München schon mal 5 Euro pro Monat und Quadratmeter sein.
Den Zahlen nach können hier nur Geldmillionäre gemeint sein, also ohne Immobilienwerte.
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05.06.2014 00:41 Uhr von Fomas
 
+4 | -4
 
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Ohhh, die armen SUPERREICHEN. Die haben doch nix, lasst ihnen doch ihr trocken Brot...

Im Ernst: Wer so viel hat, der muss auf nichts verzichten, wenn er mehr Steuern zahlen muss.
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05.06.2014 10:06 Uhr von Adam_R.
 
+0 | -2
 
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@UICC
"Die Frage ist aber warum die Steuer auf Geld das sich von selbst vermehrt deutlich geringer ist als die Steuer auf Arbeit! "

Weil sich das selbst vermehrende Geld sonst irgendwo anders vermehren würde als auf heimischen Kontos und dann gibts halt gar nichts. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
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13.06.2014 15:20 Uhr von UICC
 
+0 | -0
 
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@Adam_R.

Erstens wurde diese Angst schon längst wiederlegt und zweitens und viel wichtige: Ob das Geld bei uns nichts tut oder wo anders ist doch scheiß egal.

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