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Irland: 800 Babyleichen in Klärgrube eines stillgelegten Mütterheims entdeckt

In Tuam, einer Stadt im Westen Irlands, wurden in einem lange stillgelegtem Heim für ledige Mütter die Überreste von knapp 800 Babyleichen in einer Klärgrube gefunden. Das Frauenhaus wurde von 1925 bis 1961 von Schwestern des Bon-Secours-Ordens geführt.

Tausende von "gefallenen" Frauen mit ihren unehelichen Kindern wurden dort über die Jahre aufgenommen. Unverheiratete schwangere Frauen verstießen damals gegen die religiösen Sitten und wurden stigmatisiert.

Laut den Dokumenten war die Kindersterblichkeitsrate in dem Heim erstaunlich hoch. Heute leicht zu behandelte Krankheiten und Unterernährung führten zu deren frühen Tod. Die Behörden versuchen jetzt herauszufinden, warum die Kinder damals keine ordentlichen Begräbnisse erhielten.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Entdeckung, Irland, Babyleiche, Frauenhaus
Quelle: washingtonpost.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2014 09:37 Uhr von Holzmichel
 
+7 | -3
 
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Blanker HORROR, die Verantwortlichen sollten, sofern noch am Leben, für den Rest ihres Lebens eingekerkert werden!
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04.06.2014 11:30 Uhr von Kennyisalive
 
+5 | -0
 
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@Holzmichel

Meinst du die Leute, die die "gefallenen" Frauen stigmatisiert haben? Wenn ja, stimm ich zu.

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