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USA: Anwalt kämpft für das Recht auf Nacktfotos, ohne gefeuert zu werden

Brian Zulberti, ein Rechtsanwalt aus Delaware, befindet sich am zweiten Tag vor dem Obersten Gerichtshof in Washington im Hungerstreik. Sein Ziel ist es, ein Gesetz zu erwirken, dass Sozial- und Berufsleben strikt voneinander trennt.

Von einer Highschool wurde er als Tennislehrer wegen seiner Kommentare auf einer Webseite gefeuert. Bekannt wurde er im Jahr 2013, als er sich als Staatsdiener mit einem Foto mit nacktem Oberkörper bewarb. Auf Facebook bat er in Unterwäsche um einen Job als Anwalt.

Zulberti verurteilt die zunehmende Praxis, dass Daten aus sozialen Netzwerken gegen Personen verwendet werden. Keiner sollte wegen unbequemer Kommentare oder seinen vermeintlich anstößigen Fotos Probleme in seinem Berufsleben bekommen: "Sonst haben wir hier bald Zustände wie in George Orwells ´1984´."


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Recht, Anwalt, Hungerstreik, Privatleben
Quelle: washingtonpost.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2014 09:38 Uhr von WasZumGeier
 
+5 | -1
 
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Sehe ich auch so. Sah ich schon immer so.
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04.06.2014 09:39 Uhr von Leimy
 
+8 | -1
 
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Er will "Sozial- und Berufsleben strikt voneinander trennen", bewirbt sich aber auf Facebook in Unterwäsche um einen Job als Anwalt? Versteh´ ich nicht.
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04.06.2014 09:42 Uhr von blade31
 
+3 | -1
 
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Er hat doch eigentlich angefangen Soziale Netzwerke und Berufsleben zu vermischen...

[ nachträglich editiert von blade31 ]
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04.06.2014 14:49 Uhr von ar1234
 
+2 | -0
 
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Mir persönlich ists egal, wer die Arbeit macht oder mich bedient. Hauptsache er macht seinen Job gut.

Aber leider gibt es genug Leute, die den Leuten mit Google und anderen noch wesentlich aufschlussreicheren Suchdiensten hinterherschnüffeln. Dazu gehören insbesondere auch die Arbeitgeber, die immer regelmäßiger ihren zukünftigen Angestellten nachgooglen. Das fidne ich jedoch mehr als unangebracht. Privatleben sollte strikt von Arbeitsleben getrennt betrachtet werden. Auch die oberfeinen Bank- und Versicherungsangestellen in Anzug werden in der Regel in ihrer Freizeit nicht im Anzug oberfein rumlaufen und von den Vorteilen von Girokonten und Versicherungen reden!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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