03.06.14 19:47 Uhr
 1.277
 

RedTube-Abmahnungen laut Amtsgericht Hannover ungerechtfertigt

Nachdem das Amtsgericht Potsdam bereits im April das Streaming von Pornofilmen auf der Plattform RedTube als prinzipiell zulässig erklärt hat (ShortNews berichtete), liegt nun ein weiteres Urteil des AG Hannover vor.

Das Gericht sieht in der Handlung keine unerlaubte Vervielfältigung im Sinne des Urheberrechtsgesetzes, da es sich entgegen der Meinung der Abmahner bei den RedTube-Clips nicht um "offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlagen" handele.

Da man als RedTube-Nutzer anders als bei aktuellen Kinofilmen oder Serien nicht wissen kann, ob es sich bei den Porno-Clips um unerlaubt hochgeladene Filme handelt, sei der Konsum via Streaming und selbst die Vervielfältigung zu privaten Zwecken legal, so das Gericht.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: the_reaper
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hannover, Abmahnung, Amtsgericht, RedTube
Quelle: lto.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Illegale Party - Mindestens neun Tote bei Feuer in kalifornischem Lagerhaus
Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17-jähriger Afghane
Gelsenkirchen: Heftige Schlägerei vor Teestube

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.06.2014 20:32 Uhr von Rechargeable
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@wiederwaslos

Nie mehr.

Die melden jetzt schnell Insolvenz an und das war es.
Kommentar ansehen
03.06.2014 21:23 Uhr von opa2012
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Na - geht doch.
Wer zahlt ist selber schuld.
Kommentar ansehen
04.06.2014 18:58 Uhr von the_reaper
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
zitat Wil:
"Streamingempfang und Downloads sind keine Weitergabe und Bereitstellung an Dritte"

deswegen war die beanschlagte "schadensgebühr" auch vergleichsweise niedrig - nämlich gerade mal um die 15 euro (der rest der 250 euro, die man zahlen sollte, setzt sich aus anwalts- u. verwaltungskosten zusammen).
Kommentar ansehen
05.06.2014 19:31 Uhr von Mordo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eigentlich gehören sämtliche Anwälte der Kanzlei mit einem Tritt ins Gesäß aus der Kammer rausgeworfen. Doch wenn man berücksichtigt, was der Volksmund über die Sehorgane von Krähen sagt...

Ein gewisser Freiherr von Gravenreuth hat seinerzeit sich selbst dadurch gestoppt, dass er den Prozessgegner, dessen Anwalt und die vorsitzende Richterin völlig unterschätzt hat.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball/1. Bundesliga: Leipziger Stürmer Timo Werner gibt Schwalbe zu
Umfrage: Union hat höchsten Zustimmungswert seit Januar
Marktforschung: Menschen in Deutschland geben mehr Geld für Schokonikoläuse aus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?