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EU-Niedrigzinsen: Finanzbranche wettert gegen die "Enteignung der Sparer" (Update)

Die Inflation auf dem Vierjahrestief bringt möglicherweise Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank mit sich (ShortNews berichtete).

Die deutsche Finanzbranche warnt nun vor einer weiteren Leitzinssenkung. Dies erklärten die Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands und des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Es wurde verkündet, dass solche Niedrigzinsen die Sparer enteignen würden. Die wirtschaftliche Erholung Europas spricht dafür, dass solche Maßnahmen derzeit nicht notwendig sind, auch wenn die Europäische Zentralbank Angst vor Deflation hat.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Inflation, Sparer, Enteignung, Finanzbranche
Quelle: tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2014 21:20 Uhr von frederichards
 
+1 | -1
 
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Die Zinsen müssen steigen! Damit die Inflation aufhört. Das ist reine Geldvernichtung!
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02.06.2014 23:10 Uhr von internetdestroyer
 
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Es ist an der Zeit, sein Gespartes von den Banken zu holen und in den Sparstrumpf unter der Matraze zu horten. Da geht allemal weniger Geld kaputt...
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03.06.2014 11:16 Uhr von Ich_denke_erst
 
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Die deutsche Finanzbranche warnt... Na klar - weil sie nichts mehr verdienen. Bei den Niedrigzinsen kriegen die Banken Probleme mit dem Geldverdienen.
Es gibt für Deutschland im übrigen zwei Lösungen:
1. Wir halten Zinsen und Inflation niedrig - das bedeutet dass sich der Staat zu geringen Zinsen finanzieren kann und so laangsam seine Schulden abbaut. Der Sparer bekommt für sein gespartes Minizinsen, die Preise bleiben stabil.
2. Zinsen und Inflation steigen - der Staat entschuldet sich über Inflation. Für den Sparer bedeutet das er bekommt höhere Zinsen für sein erspartes muss aber für Güter mehr ausgeben.
Damit können wir wählen zwischen Pest und Cholera weil es einen dritten Weg nicht gibt.

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