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Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach plädiert für Koalition von CDU und AfD

Erika Steinbach, Vertriebenenpräsidentin und CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Bundesland Hessen, plädiert dafür, dass ihre Partei mit der AfD eine Koalition eingeht.

"Die AfD ist nach meinen Beobachtungen eine rechtsstaatliche, demokratische Gruppierung und damit ebenso unser Konkurrent wie unser möglicher Partner", so Steinbach.

Allerdings sieht das die Führungsriege der CDU ganz anders, sie will keine Zusammenarbeit mit der AfD und empfiehlt auch ihren Landesverbänden, nicht auf die AfD zu zugehen. Konservative CDU-Politiker sehen dies jedoch anders.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Koalition, AfD, Erika Steinbach
Quelle: faz.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2014 11:30 Uhr von NiGakki
 
+15 | -6
 
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Die meisten die hier etwas schreiben, haben sich überhaupt nicht mit der AfD auseinandergesetzt.

Nur weil eine Partei Europakritisch ist, heisst das nicht, das sie GEGEN Europa ist. Allein das die Standpunkte von CDU und AfD besser harmonieren als CDU mit irgend einer anderen Partei zeigt, das die AfD keine Nischenpartei ist, die in der Versenkung verschwinden wird. Die AfD ist auch keine Protest oder Spaßpartei. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der Sie ausspricht. Und das Brüssel so nicht einfach weiter machen kann, sollte jedem in irgendeiner Weise klar sein. Ich denke diese Koalition würde durchaus frischen Wind reinbringen, etwas das dringend notwendig ist.
Auch die Piraten haben Ihre daseinsberechtigung, und ich freue mich, das auch dort im EU Parlament ein Sitz vorhanden ist. Sicher wird dies einigen sauer aufstoßen, aber es ist der richtige Ansatz für eine neue Richtung.

Ich bin ja nicht nur EU Kritisch, aber ich finde das es wichtigere Dinge gibt als die Krümmung von Bananen, die Reglementierung von Glühbirnen, oder den Stromverbrauch von Staubsaugern zu bestimmen, findet ihr nicht auch?
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02.06.2014 11:39 Uhr von P.Griffin
 
+7 | -9
 
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Ich bin dafür das die sich Linken und NPD zusammentun, in der Hoffnung beide Lösen sich komplett auf.

So wie Plus und Minus, oder Säuren und Basen.

[ nachträglich editiert von P.Griffin ]
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02.06.2014 12:12 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+4 | -9
 
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Kein wunder das die alte Nazi Schabracke das vorschlägt :P
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02.06.2014 12:20 Uhr von HateDept
 
+4 | -4
 
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@SerienEinzelfall

"der Faschismus und die sozialistische Planwirtschaft sind eine Co-Existens."
sorry, aber über solchen Unfug kann ich nicht mal mehr lachen.

Die NSDAP hatte zwar "sozialistisch" in ihrem Namen zu stehen, war dies aber nicht mal ansatzweise. Sozialismus ist abgeleitet von Solidarität. Sobald nun jemand anfängt zu unterscheiden, mit wem man solidarisch umgeht und mit wem nicht (also bspw. "nur mit Deutschen"), ist die Bedeutung von Solidarität verworfen!

"Die Nazis haben den Kapitalismus übrigens gehasst ..."
Achso!? Deshalb haben sie also den Konzernen zu Zwangsarbeitern (Sklaven) verholfen, die somit vom Kapital optimal ausgebeutet werden konnten?
Wer hat denn die NSDAP finanziert? Wer hat den Hitlers Aufmärsche und Kampagnen finanziert? Also wer hat Hitler und die NSDAP denn an die Macht gebracht??? Irgendjemand der mit sozialistischer Planwirtschaft zu tun hatte oder wer!? ;o) ...

... wer waren denn die ersten, die von der NSDAP und ihren SA-Schlägertrupps verfolgt, verprügelt, getötet, eingesperrt wurden? - richtig: Sozialisten, Kommunisten, Homosexuelle, Andersdenkende usw. ... also was bitteschön haben oder hatten die Faschisten mit Sozialismus zu tun???

Unter der NSDAP lief zudem die Marktwirtschaft weiter! Das Eigentum an Produktionsmitteln sowie der erschaffene Mehrwert blieben in der Hand des Kapitals. Das Kapital profitierte von der Erschließung neuer Märkte, Rohstoffe und von billigen Arbeitskräften. Krieg lag also in deren Interesse - weswegen sie diesen auch bereitwillig mitfinanziert hatten.
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02.06.2014 12:33 Uhr von perMagna
 
+2 | -6
 
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"Allerdings sieht das die Führungsriege der CDU ganz anders, sie will keine Zusammenarbeit mit der AfD und empfiehlt auch ihren Landesverbänden, nicht auf die AfD zu zugehen. Konservative CDU-Politiker sehen dies jedoch anders."

Das könnte ein parteipolitisch kluger Schachzug sein.
Koaliert die größte Volkspartei mit der AfD, wird sie für viele eingesessene CDU-Wähler salonfähig.
Das wäre die nötige Aktivierungsenergie, um die AfD von einer Neuerscheinung mit ungewisser Zukunft in den etablierten Stand zu erheben.
Entweder die CDU versucht die AfD im Keim zu ersticken, oder sie adoptiert sie, nachdem die gute alte FDP ja irgendwie im Wachkoma liegt.
Ich würde koalieren, denn die letzte Wahl hat gezeigt, dass es für eine Gesamtmehrheit nicht reicht und etwas weniger als 10% der Stimmen des rechteren Randes mit AfD und FDP in der Versenkung verschwunden sind.
So könnte man sich die Regierungen der nächsten Jahre sichern, denn Rot-Grün kommt nicht über 40%, Rot-Grün-Sozialisten würde die SPD (hoffentlich) nicht mitmachen und GroKo ist immer eine Nullrunde mit schlechten Ergebnissen.
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02.06.2014 12:46 Uhr von jens3001
 
+2 | -8
 
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Kann mir bitte mal einer erklären wo die AfD "Rechts" sein soll?

Klar - Rechts vno den Piraten, Rechts von der LINKE - aber nie im Leben genauso Rechts wie z.B. NPD oder ähnliche.


Im Gegenteil. Die AfD ist die neue FDP.

Die AfD bekennt sich nicht nur zu Europa sondern sie will sogar den Konzernen Freifahrtsscheine schenken - mit geringeren Handelshemmnissen als eh schon innerhalb der EU, Anerkennung jeglicher Bildungsabschlüsse aus der Eu in jedem anderen EU-Staat, usw.

Ich kann da nichts von "Rechts" erkennen. Es wird nur immer gern utnerstellt weil sie "Anti-Euro" sind und die Zuwanderung einschränken wollen.

Allerdings sind sie gar nicht mal so sehr gegen den Euro. Sie wollen ihn lediglich nur in Staaten die eine ähnlich produktive Wirtschaft haben.

Wie dem auch sei. Die AfD sind Spinner und Lobby-arschkriecher Sondersgleichen.

Leider versethen sie es sehr gut sich hinter Stammtischparolen zu verstecken.

Jeder kennt die AfD als "Anti-Euro"-Partei - aber kaum einer weiss, dass sie auch ncoh andere Programmpunkte haben. Eben die die Konzerne zu stärken und die Rechte der Bürger zu schwächen.
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02.06.2014 14:18 Uhr von HateDept
 
+3 | -3
 
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@jens3001

prinzipiell ist es so, dass rechte Politik die Interessen des Kapitals vertritt, also für dessen Erhalt und Vermehrung steht. Bestmögliche, effiziente Ausbeutung gehört demnach zu diesen Interessen. Diese wiederum funktioniert schlechter, wenn sich Arbeiter, Bauern, Angestellte dagegen verwehren - eine 40h-Woche, Krankenversicherung, Urlaub, Rente haben Gewerkschaften erkämpft - also linke Politik. Da diese Errungenschaften hier in Deutschland nach und nach abgebaut werden, muss man durchaus davon sprechen, dass hier rechte Politik stattfindet. Parteien wie CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne unterstützen diese Politk - die AfD reiht sich hier ein. Aus den Reihen der AfD hört man u.a. Forderungen nach weiterer Ausgrenzung von Arbeitslosen und H4-Empfängern z.B. indem man selbigen das Wahlrecht entzieht.
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02.06.2014 17:56 Uhr von 4David
 
+2 | -1
 
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wer wird sich wohl am meissten freuen, wenn man nicht mehr von links/rechts redet? :-) - eben jene, die stetig dabei sind die klasse der arbeiter, bauern, handwerker, angestellten und selbstständigen etc. in verschiedene interessenlager zu spalten.

der neueste trend ist zu behaupten, links/rechts gibt es gar nicht mehr und braucht auch niemand. ;-) - aber trotzdem bleiben unterschiedliche interessenlager bestehen.

ich hoffe, künftige generationen stellen eine bessere demokratie auf die beine, zu dessen spektrum nun mal alles politische von links bis rechts gehört! für demokratie braucht man bisweilen halt starke nerven

[ nachträglich editiert von 4David ]

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