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Norwegen/Oslo: Busfahrer gewaltig davon genervt, dass Elektroautos Busspuren nutzen

Norwegens Regierung erlaubt Benutzern von Elektroautos, Fahrspuren zu nutzen, die eigentlich nur für Busse gedacht sind. Ähnliche Pläne wurden auch schon in Deutschland diskutiert (ShortNews berichtete). Auch weitere Vorteile wie Steuererleichterungen genießen die Besitzer von Elektroautos.

Die Strategie der norwegischen Regierung ging auf: Mit den Vorteilen wurde der Verkauf von Elektroautos deutlich angekurbelt.

Für die Busfahrer wird die Nutzung ihrer Fahrspuren durch die Fahrer von Elektroautos jedoch ein Problem. Busse kommen immer öfter zu spät, weil Elektroautos die Fahrspuren behindern. Medien sprechen bei den Busfahrern teilweise sogar von einem "kollektiven Nervenzusammenbruch".


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Norwegen, Elektroauto, Busfahrer, Nutzung, Oslo, Busspur
Quelle: wsj.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2014 11:47 Uhr von Hallominator
 
+8 | -1
 
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@ Zeus35
Spuren, die für Busse reserviert sind und von normalen Autos NICHT befahren werden dürfen, sind für E-Autos freigegeben. Es gab einen Sinn, weshalb diese Spuren damals überhaupt eingeführt wurden und eben dieser Sinn wird durch das Sonderrecht der E-Autos vollständig vernichtet.
Gerade bei den gestiegenen Verkaufzahlen durch dieses Sonderrecht (und andere Vorteile noch dazu) kannst du ja mal ausrechnen, wie viele Helden jetzt auf der Busspur herumdümpeln oder sie schlicht und einfach durch ihre Zahl verstopfen. Das nennt man Stau und hat mit erlaubten Geschwindigkeiten nichts zu tun. ;)
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02.06.2014 12:12 Uhr von learchos