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Ungerechte Wählerverteilung: Wer heute jung ist, wird im Alter arm sein

Der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, Reiner Klingholz, hat am vergangenen Montag ein Diskussionspapier namens "Politiker schielen nach Wählern, aber Kinder können nun einmal nicht wählen" veröffentlicht, in dem er vor dem Verteilungskampf zwischen Jung und Alt warnt.

Da die Bevölkerung Deutschlands jetzt und auch in Zukunft mehr Wähler im höheren Alter hat, haben Rentner immer bessere Chancen, mehr Geld der Politik zu beziehen. Die aktuelle Rentenreform von Schwarz-Rot ist da erst der Anfang. Mit solchen Reformen werden die Jungen belastet.

So werden sie mehr für die Rente einzahlen und länger arbeiten müssen und bekommen dafür weniger bei der eigenen Rente. Vor allem junge Familien seien von Altersarmut bedroht. Denn der Bund investiert 40 Prozent des ganzen Sozialbudgets in Sozialleistungen für Ältere, in Bildung nur halb so viel.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jugend, Armut, Wähler, Alte, Altersarmut, jung, Rentenreform
Quelle: spiegel.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2014 13:54 Uhr von Biblio
 
+8 | -0
 
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Irgendwann noch ein geräuschloses "plop" und alle sind weg.
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01.06.2014 14:04 Uhr von syndikatM
 
+20 | -1
 
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allerdings können wir es den rentnern heimzahlen. es gibt unzählige möglichkeiten ihnen steiche zu spielen. sie können schließlich nicht mehr so schnell laufen, sind gebrechlicher, sehen und hören nicht mehr so gut.

ps: @spiegel

es gibt genug geld. würden die rentner keine rentenerhöhung kriegen, hätten wir nicht mehr zur verfügung. das geld würde dann stattdessen woanders eingesetzt, z.b. in banken, entwicklungshilfe in die türkei, hungernde giraffen in afrika, dem islam in palästina, diäten für brüssel, für vergewaltiger, mörder und messerstecher um sie zu resozialisieren, für linksextremisitische vereine, für kaputte straßen in spanien, fußballer,....
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01.06.2014 14:07 Uhr von Sirigis
 
+18 | -0
 
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Als ich jung war, gingen die Menschen mit 65 Jahren in Rente, heute bin ich zwar auch schon eine alte Fuchtel (51), ich darf aber erst (jajajaja wird sicherlich noch besser) mit 66 Jahren in Rente gehen. Wenn ich 66 bin könnte es also locker sein, dass ich erst mit 88 in Rente gehen darf. Liebe Politiker neppt die Jungen bis zum Umfallen und jagt uns Halbalten in die Arbeit bis zum Tod.

Ihr wundert Euch warum die Jungen keine Kinder mehr bekommen? Ich wundere mich nicht, kann ich voll nachvollziehen.
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01.06.2014 14:09 Uhr von McHARD
 
+5 | -3
 
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Ohhhh Mann....mir gehen diese Stimmungsmache-News auch wenn Sie von sogenannten "EXPERTEN" (früher nannte mann die Fachidioten) kommen, sowas von auf die Nerven...

Hauptsache DUMM rausgelabert und sich wichtig gemacht...und einen Keil zwischen Alt und Jung getrieben...

Mitlerweile reden alle davon daß die heutige Jugend von der Altersarmut bedroht wird...
Fakt ist aber, auch heute schon sind viele einfache Arbeiter und Mittelständler die langsam auf die Rente zugehen, davon bedroht!

Aber hauptsache noch mehr unfrieden zwischen die Generationen geschürt.
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01.06.2014 14:11 Uhr von creek1
 
+3 | -2
 
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...auch die Jungen werden einmal die Alten sein.
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01.06.2014 15:28 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -3
 
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Eigentlich ist die Überlegung falsch.

Weil wenn die heutigen jungen alt sind, werden die jetzigen Alten nicht mehr Leben und ihr Geldvermögen wird sich auf die jungen vererben.

So wie es auch immer schon war.
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01.06.2014 16:08 Uhr von Gorli
 
+1 | -4
 
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Die Schuld liegt nicht bei den Rentnern sondern bei den Jungen die seit Jahrzehnten den Nachwuchs vertrödeln sodass die Alterspyramide selbst mit Einwanderung Kopf steht. Den heutigen Rentnern (aka Babyboomern) kann man in der Hinsicht nichts vorwerfen.
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01.06.2014 16:10 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -0
 
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Ich frage mich, warum die bestens ausgebildeten Forscher und Wissenschaftler immer uns als Bevölkerung warnen? Müssten die nicht endlich auch mal bei den Politikern Druck machen?

So nach dem Motto: Um unnötige Ängste in der Bevölkerung zu vermeiden, gehen wir mit unseren Erkenntnissen mal zu erst nach Berlin und setzen uns erst mal dort ein (Bei Fördermitteln klappt das ja bestimmt auch)?!

Und wenn Alles nichts gebracht hat, DANN teilen wir es dem Volke mit, dem Volke, dass in wichtigen Fragen ja so was von unfähig ist selbst zu entscheiden.

@creek1_
Zitat: "...auch die Jungen werden einmal die Alten sein. "

Schlaumerker! Darum geht´s hier ja ;)

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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02.06.2014 11:34 Uhr von DJCray
 
+1 | -0
 
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Wer hat den Braten richtig gerochen?

Zunächst sieht es so aus, dass die

"bösen" Alten

die Schuldigen sind bzw. die Nutznießer sind.

Falsch.

Die Nutznießer ist und bleibt der Staat (genauer die Bundesregierung).

"ist" .... er kassiert zuerst das Geld, darf sich als Gutmensch feiern lassen, dass er so gnädig ist und die armen Rentner unterstützt.

"bleibt" ... wenn die Rentner irgendwann einmal das Zeitliche segnen, dann erhalten die auch Erbschaftssteuer und wenn es keine Erben gibt gleich das gesamte Vermögen.

Gruß
DJ

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