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Italien: Binnen 24 Stunden trafen 3.000 Flüchtlinge ein

Tagesrekord stellte die Ankunft von 3.000 Flüchtlingen aus Nordafrika in den letzten 24 Stunden dar. Unter anderen begleitete ein Schlepper ein Fischerboot mit 250 Migranten darauf. Der Schlepper selbst hatte 1.300 Menschen an Bord aufgenommen und fuhr in den Hafen von Ragusa ein.

Weiter waren 307 Syrer in den sizilianischen Hafen Empedocle mit dem Patrouillenboot "Pelusa" eingetroffen. Trotz der für Flüchtlinge geschlossenen Insel Lampedusa musste dennoch die Aufnahme von 266 Migranten hingenommen werden.

In 2013 sind in Italien bisher 39.000 Flüchtlinge aus Nordafrika gestrandet. Mehr Unterstützung hat Italiens Innenminister Angelino Alfano von der EU eingefordert. Im letzten Jahr seien 43.000 Menschen in Italien aufgenommen worden; hunderttausende stünden an Nordafrikas Küste zur Emigration bereit.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Italien, Flüchtling, 24, Mittelmeer
Quelle: spiegel.de

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31.05.2014 20:18 Uhr von NilsGH
 
+3 | -0
 
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"Trotz der für Flüchtlinge geschlossenen Insel Lampedusa musste dennoch die Aufnahme von 266 Migranten hingenommen werden. "

Ja haben die das Schild nicht gelesen: "Wegen Überfüllung geschlossen."?

Stand doch groß und fett auf der Boje, 30 km vor der Insel ...

Mal im Ernst: Sicherlich geht es den Leuten dreckig. Keiner begibt sich auf eine derart strapaziöse und lebensgefährliche Reise ohne einen guten Grund: Armut und Lebensgefahr im eigenen Land.

Dennoch: Die Leute, die da von den Schleppern zu uns gebracht wurden, sind noch diejenigen, denen es NOCH gar nicht so schlecht im eigenen Land geht. Denn sie können das Geld für die Reise nach Europa aufbringen. Wir müssen uns wirklich was einfallen lassen, wie wir Afrika helfen können.

Dazu zählt aber nicht die Überweisung von Milliarden oder das "Befrieden" durch Militär. Wir müssen aufhören, den Kontinent auszubeuten und die Länder dort als faire und gleichberechtigte Handelspartner akzeptieren. Klar, und die Korruption dort bekämpfen. Das sind schwierige Aufgaben. Das kann man auch nicht innerhalb weniger Jahre lösen. Dennoch: Das Know-How ist ja da. Also keine "Hilfszahlungen" mehr, sondern Bildung, Ausbildung, Technik und Infrastrukturprojekte.

Und kommt mir nicht mit "Aber die schlachten sich doch dort alle gegenseitig ab" ... der Einsatz von Militär mag in gewissen Situationen dort nötig sein; Stichwort Boko-Haram. Aber dann auch nicht durch uns. Das sind Terroristen. Wir können uns gegen Terror nicht mal im eigenen Land verteidigen. Vielmehr müssen die dortigen Länder und deren Militär geschult und ausgebildet werden.

Wenn wir dort wieder eingreifen ist das nur wieder ein Argument, dass Terrororganisationen in die Hände spielt.

[NACHTRAG]: Achso, natürlich muss man auch was gegen die Einwanderungswellen tun. Denn die Leute sind ja nicht blöd. Kurzfristig müsste man die Menschen - so hart das auch klingen mag - wieder zurück schicken. Auch ohne Papiere. Von wo aus sie los gefahren sind weiß man ja. Die Leute wissen ja, dass man nur seine Papiere wegschmeißen muss, um in Europa bleiben zu dürfen. Das muss sich ändern.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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31.05.2014 21:05 Uhr von Atheistos
 
+4 | -0
 
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Es sollen ja auch Ägypter unter den Flüchtlingen sein. Wenn es sich dort erst einmal herum spricht, wie leicht man mittlerweile nach Europa kommt, dann gute Nacht. Ägypten hat über 100 Mio. Einwohner und sie werden jedes Jahr ca. 1.8 Mio mehr.

Ich möchte auch nicht wissen, wie viele Psychopathen hier aufschlagen. Alleine von der Schwarzafrikanischen Bevölkerung ist doch ein nicht unerheblicher Teil Bürgerkrieg geschädigt, Kindersoldaten, Vergewaltigte und anders seelisch Verstümmelte. Das sind Kosten, die auf Deutschland zukommen, da ist alleiniges Hartz IV ein Almosen dagegen.

Vor kurzem hat eine syrische Asylantin 40.000 € zugesprochen bekommen, weil der behandelnde Arzt den Kleinwuchs ihrer Tochter nicht erkannt hat und sie deshalb nicht die richtigen Medikamente bekam, so dass sie einige Zentimeter kleiner blieb als möglich gewesen wäre. Mir gehts dabei weniger um die Summe, sondern vornehmlich um das Anspruchsdenken der Asylbewerber. Bekommen die direkt bei Überschreiten der Grenze einen Anwalt zur Hand?

Hier zählt nur noch so viel Geld als Möglich sich aneignen und dann ab in den Süden.....
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31.05.2014 22:48 Uhr von Nothung
 
+6 | -0
 
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Liebe Flüchtlinge, geht ins Schloss Bellevue. Dort herrscht ein Gauckler, der jeden von euch mit offenen Armen empfängt.
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01.06.2014 22:51 Uhr von heinzinger
 
+0 | -0
 
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Gebt ihnen 500 Euro und schickt sie nach Deutschland.

http://www.zeit.de/...

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