01.06.14 09:41 Uhr
 754
 

Schon vor der Zulassung: Erste Resistenzen gegen Leukämie-Medikament Ibrutinib

Noch bevor das Medikament Ibrutinib, das bei chronischer lymphatischer Leukämie die Lebenszeit verlängern soll, in Europa überhaupt zugelassen ist, treten schon die ersten Resistenzen bei Patienten auf.

In den USA wird der Wirkstoff bereits seit gut einem Jahr den Leukämie-Erkrankten verabreicht. In der ersten Zeit zeigte der Wirkstoff für manche Patienten gute Ergebnisse und verlängerte deren Leben um bis zu zwei Jahre. Offiziell konnte aber nie eine Lebensverlängerung nachgewiesen werden.

Auch aus diesem Grund erhielt der Wirkstoff in Europa bislang keine Zulassung. Und bereits nach kurzer Zeit entwickelte sich bei manchen Patienten eine Resistenz gegen das Medikament. Derzeit wird die Zulassung für Europa geprüft.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Zulassung, Leukämie
Quelle: www.aerzteblatt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hormonfreies Verhütungsmittel für beide Geschlechter entwickelt
Italien: Nach Masern-Epidemie gilt nun eine Impfpflicht für Kinder
Deutschland beim weltweiten Vergleich von Gesundheitssystemen auf Platz 20

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.06.2014 10:23 Uhr von Pils28
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
In den USA ist das Msdikament gegen Mantelzellenlymphom seit gut einem halben Jahr zugelassen. Gegen Leukämie (CLL), seit knapp 4 Monaten auch gegen CLL, aber nur bei Versagen der üblichen Therapien. Dennoch scheint das Ibrutinib demnächst in Europa zugelassen zu werden und scheint auch sehr gut zu funktionieren. Nur sind bisher keine wirklich guten Studien durchgeführt worden. Ergebnisse bisher sind allerding überzeugend.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg-Weingarten: Junger Mann mit Holzpfosten verprügelt
Einige Unstimmigkeiten bei Studie zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland
Cottbus: Fünf Männer bei Junggesellenabschied attackiert


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?