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Karlsruhe: Bundesverfassungsgericht erlaubt Feldversuche mit Gigalinern

Seit rund eineinhalb Jahren laufen in Deutschland Feldversuche mit Gigalinern (ShortNews berichtete).

Die Bundesländer Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein sowie die Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen hatten gegen diese Test geklagt, weil es ihrer Meinung nach keine Rechtsgrundlage für diese Tests gibt.

Die Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe erklärten, dass die damalige Verordnung der Bundesregierung "von den Ermächtigungsgrundlagen des Straßenverkehrsgesetzes gedeckt" sei. Damit dürfen die Riesenlaster weiterhin auf deutschen Straßen fahren.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Karlsruhe, Bundesverfassungsgericht, Erlaubnis, Laster
Quelle: westline.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2014 15:32 Uhr von ted1405
 
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@SerienEinzelfall ...

ooch ... locker bleiben. Das Problem lässt sich doch ganz simpel durch eine "einmalige Sonderabgabe" (natürlich einmal jährlich) wieder in den Griff bekommen ... und da die dann ebenso natürlich mal eben dringend für Griechenland oder die nächsten "Diäten" benötigt wird, führt man sie halt absolut einmalig alle 6 Monate ein ... so einfach geht´s in der Politik.
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01.10.2014 09:08 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/
https://www.youtube.com/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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