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Bitcoin-Handel kostet Umsatzsteuer

Das Bundesfinanzministerium kündigte an, dass der Handel mit der virtuellen Währung Bitcoin aller Wahrscheinlichkeit nach umsatzsteuerpflichtig sein wird. Demnach soll der Verkauf von Bitcoins unter "sonstige Leistungen" fallen und somit keinen Steuerbefreiungen unterliegen.

Für Händler und Gastronomen, die Bitcoins akzeptieren, könnte dies in einer Doppelbesteuerung enden. Einerseits müssen sie für den Verkauf ihrer Waren Umsatzsteuer abtreten, andererseits auch für den Umtausch von eingenommenen Bitcoins gegen Euro.

In Großbritannien dagegen wurde die Sachlage anders bewertet. Im März hat die dortige Steuerbehörde entschieden, dass Bitcoins als Privatgeld einzustufen sind und somit von der Umsatzsteuer befreit werden.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Handel, Umsatzsteuer, BitCoin
Quelle: heise.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2014 11:08 Uhr von XFlorian
 
+6 | -0
 
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Der Bundesverband Bitcoin zeigt sich enttäuscht über die Einschätzung des Bundesfinanzministeriums und sieht Deutschland im Bitcoinhandel bereits als großen „Innovationsverlierer“. Auch Oliver Flaskämper, Chef des deutschen Bitcoinhandelsplatzes Bitcoin.de, gibt sich unzufrieden und fordert, die virtuelle Währung als Entgelt im Sinne des Umsatzsteuergesetzes anzuerkennen.
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30.05.2014 11:44 Uhr von NilsGH
 
+5 | -3
 
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Oh, dann lassen sich die Leute ihre Bitcoins eben auf einer ausländischen Plattform tauschen. Kann man sicher doch aufs Paypal-Konto übertragen. Und eben dann verwenden, um etwas zu kaufen oder sich aufs Konto auszahlen lassen.

Klar, ab einem bestimmten Betrag werden die Behörden stutzig. Aber was sollen sie denn machen?

Da sieht man mal wieder, dass der Staat das Internet nicht versteht. Verbote, Besteuerungen etc. funktionieren im Internet nicht.
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30.05.2014 12:13 Uhr von Dobitoc
 
+2 | -0
 
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Das ist wiedermal ganz typisch für Deutschland, es wird nichts ausgelassen um dem kleinen Mann mal wieder paar Kröten ab zu jagen :-(
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30.05.2014 12:32 Uhr von Werner36
 
+0 | -0
 
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immer schön die bürger melken. ich pers. habe noch nie was gutes übers finanzamt gehört
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30.05.2014 13:34 Uhr von asorax
 
+0 | -2
 
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ich würde niemals steuern dafür zahlen, ich erziele ich deutschland keine gewinne, also zahle ich in deutschland auch keine steuern. da der betreiber nicht sagt wo seine server stehen kann ich auch nirgends meine steuerklärung abgeben :)
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30.05.2014 16:58 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Ich lese die Kommentare und lese aus der Quelle "wird wohl Umsatzsteuer auf den gewerblichen Verkauf von Bitcoins fällig"

Und irgendwie gehen die beiden auseinander.

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