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Reifenluftdruck-Kontrollsysteme haben entscheidenden Nachteil

Ab November werden Reifenluftdruck-Kontrollsysteme in Neuwagen bei uns Pflicht. Diese Systeme haben neben vielen positiven Seiten jedoch auch einen wesentlichen Nachteil.

Auf Autofahrer werden wohl in vielen Fällen höhere Kosten zukommen. Denn wenn im Auto ein direkt messendes System mit eigenen Sensoren zum Einsatz kommt, wird der Reifenwechsel in der Werkstatt in Zukunft deutlich länger dauern. Das bedeutet erhebliche Mehrkosten für Autofahrer.

Auch wird es wohl kaum noch möglich sein, die Räder selbst Zuhause zu wechseln, da das System nach einem Reifenwechsel neu eingestellt werden muss.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Reifen, Messung, Nachteil
Quelle: firmenauto.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2014 12:39 Uhr von Jolly.Roger
 
+17 | -0
 
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"Man sollte möglichst ein Auto mit einem System kaufen, dass den ABS-Sensor für die Überwachung nutzt."

Ja, das ist die einfachste, aber auch günstigste Methode.

Der Luftdruck auf den Milibar genau interessiert nicht, zumindest nicht bei einem normalen Straßenauto.
Wenn ein Unterschied in der Umdrehungsgeschwindigkeit festgestellt wird, dann gibts Alarm und man prüft den Luftdruck.

Teure Sensoren sind nicht nötig, eine nette Spielerei aber eben auch teuer.
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30.05.2014 13:00 Uhr von magnificus
 
+15 | -1
 
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"kaum noch möglich sein, die Räder selbst Zuhause zu wechseln, da das System nach einem Reifenwechsel neu eingestellt werden muss."

Was für ein Blödsinn. Das hatte ein Wagen von mir schon vor 7 Jahren und nach dem Räderwechsel musste ich nur über die Menüführung zum kalibrieren, den neuen Status bestätigen.

Und Mehrkosten hatte ich dadurch auch nicht.
Im Gegenteil. Bei RFT Reifen sieht man schlecht, ob da Luft fehlt. Hat mich 2mal kurz vor einer langen Fahrt gewarnt. Druck geprüft und los gings.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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30.05.2014 14:08 Uhr von heinzinger
 
+0 | -4
 
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So ein Quatsch, ich hab auch eine Reifendruckkontrolle, die funktioniert irgendwie, indem sie die Umdrehungsgeschwindigkeit des Rads misst oder so.
Da ist nicht an jedem Reifen ein Kabel dran^^
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30.05.2014 14:28 Uhr von keineahnung13
 
+3 | -0
 
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@heinzinger
die Technik mit den Reifenumdrehungen zum messen hat z.B. Mercedes, aber die werden nun auch umstellen müssen auf das mit dem Drucksensor im Rad. Das andere dumme ist noch, dass man die Batterien von den Sensoren auch nicht zu wechseln gehen.
Das wird jedenfalls nicht billiger und von dem Elektroschrott will ich auch schonmal nicht reden.
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30.05.2014 15:04 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -0
 
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@keineahnung13
"die Technik mit den Reifenumdrehungen zum messen hat z.B. Mercedes, aber die werden nun auch umstellen müssen auf das mit dem Drucksensor im Rad."

Wieso "müssen"?
Die Technik muss nur Abweichungen von 20% bzw. 14% erkennen können. Das sollte mit den ABS-Sensoren kein Problem sein.


Generell würde ich mich nicht nur an der Vorgaben der Fahrzeughersteller orientieren, sondern eher noch mehr an den Vorgaben der Reifenhersteller....^^
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30.05.2014 15:07 Uhr von jo-28
 
+8 | -0
 
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Reine Panikmache, der Artikel.
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30.05.2014 15:51 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -0
 
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war der Meinung das die jetzt alle mit dem Sensor im Rad umsteigen müssen und das indirekte System über die Drehzahlen, nicht mehr verwendet werden dürfe.

Naja da hilft nur abwarten.

Ja wegen dem Reifen, das drauf Pumpen was dorte druf steht, könnte aber Fahrkomfort verloren gehen.
Aber da sind auch die Meinungen bei allen anders, die einen sagen der Luftdruck vom Hersteller die anderen sagen es kann der Maximaleluftdruck vom Reifenhersteller drauf.
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30.05.2014 17:30 Uhr von damokless
 
+0 | -3
 
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Wenn man den Quatsch nicht mag, dann lässt man den einfach auscodieren lassen und gut ist.

Später kann man dann die Sensoren noch durch normale Ventile ersetzen.

[ nachträglich editiert von damokless ]
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30.05.2014 17:36 Uhr von damokless
 
+1 | -0
 
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P.S. Einmal bitte "lassen" abziehen.

Ich hasse diese restriktive Editfunktion. :rolleyes:
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30.05.2014 18:00 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -2
 
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@lamor200

ja dein Benz hat son schrott nicht drin, der rechnet das schick über die Umdrehungen zusammen. Damit erkennt man alle mal ob der Reifen einen schleichenden Platten hat. Nur man sieht die aktuellen Barzahlen nicht.

Jetzt ist halt nur die Frage, wie es anscheinend keiner Sicher wohl hier gerade ist, ob das mit den Sensoren ab November in den neuen Autos rein muss oder das indirekte System auch geht.
Wie ich das jedenfalls verstanden habe, müssen das alle das direkte System (mit Radsensor) haben.
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30.05.2014 18:08 Uhr von KlausM81
 
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Für die EU Verantwortlichen in Brüssel http://www.youtube.com/...
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30.05.2014 18:54 Uhr von blaupunkt123
 
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Irgendwann sollte man sich mal Gedanken machen, wann es mit dem Thema Sicherheit endlich genug ist.

Es geht nur noch darum, dass man ein Auto noch teurer machen kann und den Kunden noch mehr an die Werkstatt binden kann.

Irgendwann wird man nach jedem Tanken zur Werkstatt fahren müssen...
Und in den meisten Werkstätten geht es heute schon zu wie beim Arzt. Wartezeit ohne Ende.

Aber Hauptsache Ingenieure können jährlich was neues Entwickeln, was eigentlich nur Mehrkosten mit sich zieht.
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30.05.2014 19:34 Uhr von Stelyos
 
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Das Druckkontrollsystem ist einfach nur dämlich, wenn man sich einfach so ein paar schöne Alufelgen für sein Auto kaufen will:
Das System MUSS eingebaut werden, sonst erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs. Steht in jedem neueren TÜV-Gutachten zu den Felgen.
Es gibt Dritthersteller für die Drucksensoren, die diese zu einem einigermaßen erträglichen Preis anbieten. Der Haken ist, dass nicht alle Auto-Sensoren-Kombinationen funktionieren bzw. sich ohne Diagnosegerät vom Hersteller nicht kalibrieren lassen.

Den Luftdruck am Rollumfang des Rades zu messen ist auch nicht das wahre. Am Beispiel BMW: BMW schreibt Reifen mit einem * Stern-Vermerk vor. Die Reifen sind an den Flanken verstärkt, sodass der Rollumfang vom Sensor nicht falsch gemessen wird. Reifen die nicht verstärkt sind, können sich unter Belastung minimal Verformen, was schon Alarm schlägt. Es gibt Fälle, bei denen reicht sogar unterschiedliche Profiltiefe aus, damit die Sensoren anspringen.
Achja und bei runflat Reifen muss immer ein Sensor verbaut sein, sonst kanns passieren, dass man fast nicht merkt, dass ein Reifen platt ist und der kann, unter Belastung, in Kurven, von der Felge gezogen werden.

[ nachträglich editiert von Stelyos ]
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30.05.2014 20:17 Uhr von Jolly.Roger
 
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Das indirekte System über die ABS-Sensoren funktioniert auch bei Runflat- und PAX-Reifen.
Auch dort verringert sich ja bei Luftdruckverlust der Umfang, aber der Reifen wird eben nicht komplett eingedrückt bzw. geknickt, was ja das eigentliche Problem ist -> http://www.kfztech.de/...

Wie in der Quelle angegeben, muss ein Kontrollsystem 14% Abweichung im kalten Zustand und 20% bei warmen Reifen erkennen können. Damit ist sichergestellt, dass auch Druckverlust bei Runflat- oder PAX-Reifen erkannt wird. Und das schafft sogar das einfache System bei meinem Seat...

Indirekte System sind also nach wie vor erlaubt und auf ab November zugelassen. Und da bin ich echt froh drüber. Bei mir würden sich die Mehrkosten für die Sensoren sicher nicht amortisieren.

Und über ein paar Fehlalarme rege ich mich dann wirklich nicht auf...
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30.05.2014 20:28 Uhr von ms1889
 
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daran sieht man das es der eu nur ums abzocken geht...bzw nennen sie es wirtschaftsunion....

die eu ist schädlich, undemokratisch (siehe merkel), die komissare sind unredlich/unehrlich und arbeiten gegen die eu bürger, aber direkt für die unternehmen.

wenn also das sysstem so zwingend ist... warum nicht auf kosten der hersteller, die diese systeme einführen wollen... die auto hersteller sollen erstmal energieeffizenz steigern als solchen blödsin einzuführen...

die eu ist einzig dazu da den bürger sein geld zu klauen!!!

eu ist schädlich für demokratie, rechtstaat und mischt sich in bereiche ein, die der bürger zu entscheiden hat.

sowas ist der gleiche blödsin, wie die energiewende von hrz4 leuten finanzieren zu lassen (denn die armen zahlen maeist diese "energiewende steuer").

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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30.05.2014 20:49 Uhr von IRONnick
 
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Alles nur Abzocke !
Wo soll das alles noch hinführen, sind die alle bekloppt geworden ?
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30.05.2014 22:37 Uhr von Kabawicht
 
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Tja, unsere Politiker haben wohl wieder Schmiergelder bekommen.
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30.05.2014 22:58 Uhr von rolf.w
 
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Reifenwechsel ist nicht gleich Radwechsel.
Mein Auto hat seit 10 Jahren Sensoren in den Reifen, Batterien habe ich noch nie gewechselt. Als Reifen sind ganz normale Stahlgürtelreifen verbaut, über die Jahre natürlich unterschiedliche Hersteller. Kalibriert habe ich die Sensoren noch nie, wozu auch. Die Reifen haben immer die gleiche Bauart, die Sensoren messen nur den Druck und der ändert sich nicht, nur weil der Hersteller sich ändert.
Die Winterräder haben keine Sensoren, also meckert der Wagen natürlich - im März ging der Wagen damit legal durch den TÜV.
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01.06.2014 11:16 Uhr von rolf.w
 
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@steffi78
"....du nicht mehr durch den tüv kommst wenn die räder keine sensoren haben."

Die Frage wäre, wie soll das getestet werden?! Über die Boardelektronik ginge das, wenn man den ODBII Standart dahin abändern würde, dass das Motor ECU auch diese Sensoren auswertet, denn ein anderes ECU liest der TÜV für die ASU eigentlich nicht aus.
Von aussen ist dem Rad nicht anzusehen, ob ein Sensor verbaut wurde oder nicht, geschweige denn die Funktion desselben.
OK, man könnte den Druck an den Reifen ablassen und nachsehen, ob irgendwas gemeldet wird. Das wäre aber wohl wenigstens so zeitaufwendig/teuer wie die damalige ASU per Röhrchen im Auspuff.

"die sensoren helfen auihc nichts wenn dir mal ein reifen platzt,..."

Also da muss ich Dir widersprechen:-) Mich hat das System ca. 25 KM vor dem Reifenplatzer vor ebendiesen sehr massiv gewarnt.
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01.06.2014 12:43 Uhr von Ne-La-Ru
 
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Abwarten... Bald gibts Jailbreakes für die Autos
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02.06.2014 11:12 Uhr von Jolly.Roger
 
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@steffi78

"Es ist von ausgehen das mit dem moment wo es verpflichtend wird, du nicht mehr durch den tüv kommst wenn die räder keine sensoren haben."

Wie man oben lesen kann, gilt diese Regelung nur für Neuwagen. Alle anderen haben erstmal sog. Bestandsschutz.

Wenn du an deinem Neuwagen (mit RDKS) Räder ohne Sensoren draufhast, dann wird das System das doch recht deutlich melden. Ein Blick vom Prüfer genügt.
Ein nicht funktionierendes System ist ein geringer Mangel (§29 StVZO), der Prüfer kann trotzdem die Plakette vergeben, wenn die Beseitigung umgehend zu erwarten ist.
Sind die Winterräder ebenfalls mit funktionierenden Sensoren ausgestattet, kann auch jeder den Radwechsel selbst vornehmen.
Ich kenne jetzt nicht viele, die ihre Reifen selbst auf die Felgen quetschen....die meisten brauchen da so oder so die Werkstatt oder den Reifenhändler. Die Sensoren müssten eben extra mit rein und kosten auch extra.

Ansonsten wäre die Problematik ganz einfach zu umgehen, wenn man einfach mit den Rädern MIT Sensoren zum TÜV fährt....


Die Polizei wird sich für solche Zusatzsystem, selbst wenn sie verpflichtend sind, nicht interessieren. Die kontrollieren ja auch nicht die Funktionsfähigkeit vom ABS oder ESP....



"sofern man nicht vollkommen blind ist sieht man schon recht gut wenn ein reifen mal einen kritischen wert erreicht."

Während der Fahrt? Respekt....

"die sensoren helfen auihc nichts wenn dir mal ein reifen platzt"

Natürlich helfen die auch bzw. ganz besonders dann.
Im Gegensatz zu deiner vorhin beschriebenen "Sichtkontrolle" messen die Sensoren immer.





@rolf.w
"Die Frage wäre, wie soll das getestet werden?!"

Mit einem kleinen Zusatzgerät, dass alle Informationen über die Sensoren anzeigt, auch den Batteriezustand, und auch Universal-Sensoren programmieren kann.

http://www.reifendirekt.de/...
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07.06.2014 09:50 Uhr von wussie
 
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So ein Blödsinn! Natürlich können die neuen Sensoren einfach wieder erkannt werden, und wieso das beim Reifenwechsel länger dauern soll, muss man mir auch mal erklären. Die Sensoren sind an der Felge und werden sehr schnell rein oder raus geschraubt! Dann kauft man eben noch 4 weitere für die Winterreifen, die ja nun wirklich nicht die Welt kosten!

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