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Zypern: Sparer verklagen EZB und EU-Kommission wegen Zwangsabgaben

Die Sparer Zyperns gehen zusammen gegen die EZB und die EU-Kommission vor und klagen auf Zurückerstattung ihres Geldes. Die Kunden der Laiki-Bank und der Bank of Cyprus hatten durch die Zwangsabgaben einen großen Teil ihres Sparguthabens verloren.

Der angerichtete Schaden hat ein Volumen in Höhe von 4,2 Milliarden Euro. Die Zwangsabgabe auf die Sparer hatte dafür gesorgt, dass die Banken vor der Insolvenz gerettet werden konnten.

So haben Kunden mit Spareinlagen in Höhe von mehr als 100.000 Euro bis zu 50 Prozent ihres Geldes verloren. Im Gegenzug erhielten sie zwar Aktien der Bank of Cyprus, jedoch verloren diese massiv an Wert. Dies kam dann einer Enteignung gleich.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, EZB, Kommission, Zypern, EU-Kommission, Sparer
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2014 10:42 Uhr von Borgir
 
+10 | -2
 
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Recht haben die Sparer. Warum sollten sie dafür bezahlen, dass die Banken so einen Mist gebaut haben? Bezahlt demnächst der Arbeitnehmer die Schulden seines Arbeitgebers?
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30.05.2014 11:39 Uhr von Djerun
 
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die alternative für die sparer wäre die insolvenz der bank gewesen
ob man dabei mehr übrig behalten hätte ist fraglich
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30.05.2014 14:05 Uhr von heinzinger
 
+1 | -0
 
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Naja, weiß doch jeder, dass die Einlagensicherung nur bis 100000 Euro pro Konto greift. Wer mehr hat, muss halt mehrere Konten eröffnen oder mit der Gefahr leben, dass seine Bank Scheiße baut.

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