30.05.14 09:57 Uhr
 1.036
 

Berlin: Jüdisches Leben findet noch immer im Hinterzimmer statt

Nach dem Angriff auf einen Rabbi und seine sechsjährige Tochter in Berlin, verkündete der Präsident des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann, dass man es nicht zulassen dürfe, dass das erneut aufblühende jüdische Leben in Deutschland vernichtet würde.

Doch in der Realität findet das jüdische Leben noch immer meist in Hinterzimmern statt und die meisten jüdischen Einrichtungen erhalten einen starken Polizeischutz. Hier wird sozusagen eine Grenzlinie zwischen den Gemeinschaften gezogen. Doch was bewirken diese Schutzmaßnahmen wirklich?

Wenige Menschen wollen über diese Problematik reden und so stellt sich die Frage, wann können Juden damit aufhören, sich hinter verschlossenen Türen zu verstecken. Dabei meint so mancher, dass die Polizeibewachung jüdischer Einrichtungen mittlerweile zu einer politischen Hirnlosigkeit geworden ist.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Leben, Judentum
Quelle: tagesspiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei: Bildung - Weg von der Evolutionstheorie, dafür "Lebewesen und die Umwelt"
Zensur? Künstler darf keine Twitter-Werbung mit Donald-Trump-Karikatur machen
"Einstürzende Neubauten" gaben experimentelles Konzert in der Elbphilharmonie

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
30.05.2014 09:57 Uhr von blonx
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Der Artikel enthält weit mehr Informationen, welche hier nicht wiedergegeben werden konnten. Daher empfiehlt es sich wirklich die Quelle zu lesen.
Kommentar ansehen
30.05.2014 10:04 Uhr von blade31
 
+17 | -6
 
ANZEIGEN
gibt es eine Statistik darüber wieviele Angriffe es auf Jüdische Mitbürger gab?

Denn ich halte das einfach für Paranoia
Kommentar ansehen
30.05.2014 10:07 Uhr von architeutes
 
+19 | -6
 
ANZEIGEN
"wenige Menschen wollen über diese Problematik reden"
Sie dürfen doch gar nicht ,ansonsten kommen Sachen auf den Tisch das z:B. Migranten für viele Übergriffe und Anfeindungen verantwortlich sind.
Wenn hier niemand was ändert wird das alles noch schlimmer.
Kommentar ansehen
30.05.2014 10:13 Uhr von Jolly.Roger
 
+15 | -3
 
ANZEIGEN
Ja, an den Übergriff kann ich mich noch erinnern:

"„Bist du Jude?“ Das soll einer der vier Jugendlichen am Dienstagabend den Rabbiner gefragt haben. Als der 53 Jahre alte Rabbiner, der eine Kippa trug und mit seiner sechsjährigen Tochter in Friedenau unterwegs war, die Frage bejahte, prügelten die jungen Männer auf ihn ein, beleidigten ihn und bedrohten seine Tochter: „Ich bringe deine Tochter um“, sagte einer, bevor die vier flüchteten. Der Rabbiner wurde im Gesicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Seine Frau berichtete, dass er am Mittwochabend wegen eines gebrochenen Jochbeines operiert wurde. Kamerateams sammelten sich vor seinem Wohnhaus. Der Staatsschutz ermittelt – er geht von jungen Männern arabischer Herkunft aus."
tagesspiegel.de
Kommentar ansehen
30.05.2014 10:54 Uhr von D3FC0N
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
>dass man es nicht zulassen dürfe, dass das erneut aufblühende jüdische Leben in Deutschland vernichtet würde.

Ich wusste gar nicht das wir uns wieder in Verhältnissen wie um 1938 bewegen.

[ nachträglich editiert von D3FC0N ]
Kommentar ansehen
30.05.2014 13:25 Uhr von Patreo
 
+4 | -5
 
ANZEIGEN
Carnap meinst du wie hier:
http://www.taz.de/!119903/
oder hier
http://www.tagesspiegel.de/...
oder hier
http://de.wikipedia.org/...

Um nur einige Beispiele zu nennen.
Wenn du also ,,nur unsere so weltoffenen Migranten" sprichst, so ist dies nicht korrekt.
Kommentar ansehen
30.05.2014 14:16 Uhr von maxyking
 
+1 | -1