30.05.14 09:57 Uhr
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Berlin: Jüdisches Leben findet noch immer im Hinterzimmer statt

Nach dem Angriff auf einen Rabbi und seine sechsjährige Tochter in Berlin, verkündete der Präsident des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann, dass man es nicht zulassen dürfe, dass das erneut aufblühende jüdische Leben in Deutschland vernichtet würde.

Doch in der Realität findet das jüdische Leben noch immer meist in Hinterzimmern statt und die meisten jüdischen Einrichtungen erhalten einen starken Polizeischutz. Hier wird sozusagen eine Grenzlinie zwischen den Gemeinschaften gezogen. Doch was bewirken diese Schutzmaßnahmen wirklich?

Wenige Menschen wollen über diese Problematik reden und so stellt sich die Frage, wann können Juden damit aufhören, sich hinter verschlossenen Türen zu verstecken. Dabei meint so mancher, dass die Polizeibewachung jüdischer Einrichtungen mittlerweile zu einer politischen Hirnlosigkeit geworden ist.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Leben, Judentum
Quelle: tagesspiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2014 09:57 Uhr von blonx
 
+6 | -1
 
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Der Artikel enthält weit mehr Informationen, welche hier nicht wiedergegeben werden konnten. Daher empfiehlt es sich wirklich die Quelle zu lesen.
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30.05.2014 10:04 Uhr von blade31
 
+17 | -6
 
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gibt es eine Statistik darüber wieviele Angriffe es auf Jüdische Mitbürger gab?

Denn ich halte das einfach für Paranoia
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30.05.2014 10:07 Uhr von architeutes
 
+19 | -6
 
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"wenige Menschen wollen über diese Problematik reden"
Sie dürfen doch gar nicht ,ansonsten kommen Sachen auf den Tisch das z:B. Migranten für viele Übergriffe und Anfeindungen verantwortlich sind.
Wenn hier niemand was ändert wird das alles noch schlimmer.
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30.05.2014 10:13 Uhr von Jolly.Roger
 
+15 | -3
 
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Ja, an den Übergriff kann ich mich noch erinnern:

"„Bist du Jude?“ Das soll einer der vier Jugendlichen am Dienstagabend den Rabbiner gefragt haben. Als der 53 Jahre alte Rabbiner, der eine Kippa trug und mit seiner sechsjährigen Tochter in Friedenau unterwegs war, die Frage bejahte, prügelten die jungen Männer auf ihn ein, beleidigten ihn und bedrohten seine Tochter: „Ich bringe deine Tochter um“, sagte einer, bevor die vier flüchteten. Der Rabbiner wurde im Gesicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Seine Frau berichtete, dass er am Mittwochabend wegen eines gebrochenen Jochbeines operiert wurde. Kamerateams sammelten sich vor seinem Wohnhaus. Der Staatsschutz ermittelt – er geht von jungen Männern arabischer Herkunft aus."
tagesspiegel.de
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30.05.2014 10:54 Uhr von D3FC0N
 
+8 | -2
 
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>dass man es nicht zulassen dürfe, dass das erneut aufblühende jüdische Leben in Deutschland vernichtet würde.

Ich wusste gar nicht das wir uns wieder in Verhältnissen wie um 1938 bewegen.

[ nachträglich editiert von D3FC0N ]
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30.05.2014 13:25 Uhr von Patreo
 
+4 | -5
 
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Carnap meinst du wie hier:
http://www.taz.de/!119903/
oder hier
http://www.tagesspiegel.de/...
oder hier
http://de.wikipedia.org/...

Um nur einige Beispiele zu nennen.
Wenn du also ,,nur unsere so weltoffenen Migranten" sprichst, so ist dies nicht korrekt.
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30.05.2014 14:16 Uhr von maxyking
 
+1 | -1
 
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Wenn beide Seiten ihre verkackten Religionen vergessen würden könnten sie gemeinsam leben, es gäbe sicher weiterhin Probleme aber dieser Wahnsinn hätte ein Ende.
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30.05.2014 15:02 Uhr von Patreo
 
+5 | -1
 
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Wiederwaslos
diese ,,Migranten" bilden eine Ursprung des Antisemitismus in Deutschland aber nicht den einzigen.
Es sind aber auf beiden Seiten weder ALLE Migranten noch alle Deutsche dafür verantwortlich.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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30.05.2014 17:19 Uhr von Herribert_King
 
+3 | -3
 
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30.05.2014 10:04 Uhr von blade31

Du hälst das für Paranoia?
Gerade erst wurden in Brüssel in einem jüdischen Museum drei Menschen erschossen und du hälst das für Paranoia???
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30.05.2014 20:31 Uhr von Floppy77
 
+1 | -2
 
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Das kann der ZdJ ja mit dem ZdM klären.
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30.05.2014 22:54 Uhr von Schlauschnacker
 
+0 | -2
 
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Die Religion anderer Leute ist mir völlig egal. Soll doch jeder glauben und seinen Glauben praktizieren wie er möchte. Nur soll man mich damit bitte in Ruhe lassen, es interessiert mich nicht.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass Religion und Glaube in Deutschland eine immer größere Rolle spielen. Vor lauter Toleranzbesoffenheit werden Themen wie Religion und sexuelle Ausrichtung dermaßen hochgespielt, dass diese eigentlich privaten Angelegenheiten in einen öffentlichen Fokus geraten, der ihnen nicht zusteht.
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31.05.2014 09:20 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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@Kritikglobalisierungsgegner
Du weißt sicher, dass außerhalb Berlins ein Deutschland existiert und zu sagen, dass Antisemitismus in Deutschland ausschließlich von muslimischen Menschen mit Migrationshintergrund betrieben wird, ist überdies völlig abstrus.

Es gibt sehr wohl auch Deutsche wie Pierre Vogel, welche polemische Hetze betreiben, ebenso wie es christliche Neonazis gibt (siehe Bandmitglieder von Landser und wegen Volksverhetzung verurteilte Rechtsextremisten).

Bedeutet es ist weder auf eine Ethnie noch eine Glaubensgemeinschaft zurückzuführen.

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