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Kardinal Marx: Vermögen des Papstes darf nicht verteilt werden

Papst Franziskus hatte vor einiger Zeit erklärt, die katholische Kirche müsse sich zu einer "armen Kirche für die Armen" wandeln. Auch um diese Änderungen durchzusetzen, hatte der Pontifex ein achtköpfiges Beratergremium eingeführt.

Einziges europäisches Mitglied dieses Kardinalrates ist der Münchner Kardinal Reinhard Marx. Dieser hat nun auf dem aktuellen Katholiken-Tag erklärt, dass man das Geld des Vatikans und damit des Papstes nicht verteilen dürfe.

Das Vermögen des Vatikans diene drei Zwecken, der Absicherung der Mitarbeiter, um Hilfsprojekte für Arme zu finanzieren und zur Verkündung der christlichen Botschaft. Die Aussage über die "arme Kirche" von Papst Franziskus sei eine "heilsame Provokation für eine verbürgerlichte Kirche" gewesen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vatikan, Vermögen, Kardinal, Marx
Quelle: de.radiovaticana.va

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2014 22:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+8 | -0
 
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"dass man das Geld des Vatikans und damit des Papstes nicht verteilen dürfe."
"Das Vermögen des Vatikans diene [u.a.] um Hilfsprojekte für Arme zu finanzieren"
Na, es sollte doch genug Arme geben, unter die man das Geld des Vatikans verteilen könnte.
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29.05.2014 23:19 Uhr von Gierin
 
+11 | -0
 
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Mit anderen Worten, die Kirche würde für die Armen das letzte Hemd weggeben. Aber neulich haben sie die Hemden durchgesehen. Es war kein letztes dabei!
(Frei nach Dieter Hildebrand)
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30.05.2014 02:39 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -4
 
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@Carnap
Stimmt, ich betrachte die ganzen Truppen der Kirche auch sehr kritisch.

Wie sie von Haus zu Haus gehen und alles Geld einsammeln und die Besitzer zwingen all ihr hab und gut zu überschreiben.
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30.05.2014 06:32 Uhr von DelphiKing
 
+2 | -1
 
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@Carnap: Stimmt, die Kirche nimmt mir auch immer das ganze Geld ab, das mir der Staat und die Großkonzerne ständig in ihrer Großzügigkeit schenken. Schweinerei!
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30.05.2014 08:40 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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Schon toll, dass man ein ganzes Gremium braucht, um dem Papst zu sagen, was er mit "seinem eigenen Geld" machen darf. Echt klasse, wie seine religiöse Autorität nach allen wirtschaftlichen Regeln komplett vernichtet wurde.
Und ein Stückchen weit betrifft das auch die Beliebtheit des Papstes. Viele hatten sich schon Hoffnung auf große Änderungen gemacht.
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30.05.2014 08:42 Uhr von asorax
 
+1 | -0
 
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wie können die es wagen darüber nachzudenken das die kirche was für ihre leute tut. satanisch solche gedanken.

wie soll die kirche denn dann ihren priestern die besoldung B10 bezahlen....ach ne, die wird ja vom staat bezahlt. aber arbeitsrechte beachten? neeee, sowas brauch die kirche nicht.

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