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Amazon setzt Verlage durch verzögerte Buchauslieferung unter Druck

Was den Umsatz angeht, hat Amazon im Onlinehandel auch weiterhin eine Spitzenposition (ShortNews berichtete). Doch in letzter Zeit gab es auch so manche Negativschlagzeile. Die neueste betrifft einen Konflikt um Verkaufserlöse.

Amazon hat nun eingeräumt, dass es die Auslieferung von manchen Büchern teilweise verzögert, um Verlage unter Druck zu setzen, wie beispielsweise den Buchverlag Hachette. Amazon entfernte die Vorbestellungsmöglichkeit und verlängerte die Lieferzeit künstlich.

Hintergrund ist ein Konflikt zwischen Amazon und dem Verlag Hachette. Dabei geht es um den prozentualen Anteil, den Amazon für verkaufte E-Books des Verlags erhält. Bisher sind es 30 Prozent, in Zukunft sollen es 50 Prozent werden.


WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Druck, Amazon, Verlag, Verzögerung
Quelle: fr-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2014 18:54 Uhr von NilsGH
 
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Auch hier geht es wieder nur um die e-Books. Zumindest verstehe ich das so.

Man mag die Vormachtstellung Amazons kritisieren; nicht ganz zu unrecht. Aber bei e-Books übernimt Amazon die komplette "Logistikkette": Angebot, Bereitstellung, Zahlungsabwicklung, Support und Problemlösung. Der Verlag stellt "nur" das Produkt, das ihn eigentlich keinen müden Cent mehr kostet. Naja, von der Umformatierung in die entsprechenden Formate mal abgesehen. Wobei selbst das wohl auch Amazon erledigt.

Entsprechend verstehe ich die Forderung Amazons: Wenn die reine Verkaufsplattform wären, bei der der Verlag alle Risiken und den Support inne hätte, wäre die Forderung ungerechtfertigt. Aber so hat der Verlag quasi keine Unkosten, stellt nur den Content. Warum sollen die da mehr Kasse machen, als der, der die ganze Arbeit an den hacken hat?
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30.05.2014 07:10 Uhr von compaddy
 
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Das ist der Grund dafür, dass ich außer einem Kindle auch einen Tolino besitze. Liefert Euch niemals einem Monopol aus ;-)

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