29.05.14 15:12 Uhr
 969
 

Standort China: Umfrage - Unternehmen erwägen Rückzug vom Markt

Angesichts steigender Produktionskosten der europäischen Unternehmen in China, sowie dem sich abschwächenden Wachstum, erwägen offenbar zahlreiche europäische Unternehmen einen Rückzug vom chinesischen Markt.

Dies geht aus einer Umfrage hervor, die von über 1.000 Unternehmen beantwortet wurde. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen bewertet die Situation von China als Wirtschaftsstandort als kritisch.

Viele Unternehmen rechnen bereits mit sinkenden Gewinnen in den nächsten Jahren.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Umfrage, Markt, Unternehmen, Rückzug
Quelle: welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor
Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.05.2014 18:12 Uhr von silent_warior
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Oh, toll die Industrie und die Politiker haben es geschafft den deutschen Michel so weit in die Knie zu zwingen dass er sogar noch für weniger Geld arbeitet als die armen Chinesen bei Foxcon.

Bald gibt es für den typischen deutschen Arbeiter nur noch einen Lohn von 1 Euro im Monat und die Arbeitgeber kümmern sich dann um seine Unterkunft (2m² Raum für 4 Leute) und Essen (trocken Brot und Wasser) damit der Arbeiter nicht mehr von Industriegelände runter muss.

Es ist doch schön dass die Politiker und Unternehmer die Menschen damit erpressen können dass es ganz viele andere Menschen auf der Welt gibt die die gleiche Arbeit für noch weniger Geld erledigen können und man als Arbeiter mit seinen Gehaltsansprüchen entsprechend tief gehen muss da die Arbeit sonst einfach ausgelagert wird.

... schon bald geht es allen Arbeitern auf der ganzen Welt gleich schlecht, ein Hura auf den radikalen internationalismus!
Kommentar ansehen
29.05.2014 19:08 Uhr von NilsGH
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
"... erwägen offenbar zahlreiche europäische Unternehmen einen Rückzug vom chinesischen Markt."

Falsch. Sie erwägen einen Rückzug vom PRODUKTIONSstandort China. Nennt sich kapitalistische Marktwirtschaft. Wenn selbst die Steuervergünstigungen, die laschen Umweltvorschriften und nicht geltenden Arbeiterrechte der Sonderwirtschaftszonene Chinas die Heuschrecken nicht mehr halten können, zeigt das nur, dass China die Situation seiner Arbeiter durch faire Löhne und bessere Arbeitssituation zu verbessern sucht.

Aber sicherlich zieht sich kein Unternehmen vom wachsenden chinesischen Absatzmarkt zurück. Die wären schön blöd. Das Problem ist nur: Wenn sie dort nicht mehr produzieren lassen, werden deren Waren duch Einfuhrzölle derart teuer, dass sie auf dem Milliardenmarkt nichts mehr verkaufen können.

Ergo wird kein Unternehmen dort seine Produktion verlagern. Es werden nur keine neuen Fabriken gebaut. Das verlangsamt das Wachstum Chinas. Dank eigener Entwicklung und Forschung können sie dies jedoch in Zukunft ausgleichen. Und dass dieses enorme Wachstum nicht dauerhaft gehalten werden kann, das sollte jedem normal denkenden Menschen klar gewesen sein. Naja, nur eben den "Wirtschaftsexperten" nicht ...

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Volker Beck ohne sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?