28.05.14 12:32 Uhr
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Leiterplatten mit eigenem Drucker herstellen

Mithilfe einer speziellen Tinte und Fotopapier ist es jetzt möglich, mit seinem eigenem Drucker eine Leiterplatte anzufertigen. Allerdings ist die Tinte nicht ganz billig, da ein Gefäß fast 500 US-Dollar kostet.

Diese Technik wurde von einer Forschergruppe von Microsoft entwickelt und nun erstmals in seiner Anwendung präsentiert.

Allerdings eignet sich das Projekt vorerst nur zur Herstellung von einfachen Schaltungen.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Microsoft, Drucker, Leiterplatte
Quelle: www.digitalartsonline.co.uk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2014 12:32 Uhr von Higharcher
 
+3 | -0
 
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Jetzt überlegt mal, wenn der Drucker noch genauer ist, dann könnt er minimalste Leiterbahnen erzeugen. Damit würde die Anwendung noch interessanter werden!
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28.05.2014 12:36 Uhr von Darkness2013
 
+8 | -0
 
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Man kann Schon heute Platinen mit nen normalen drucker herstellen. Einfach das Platinen Layout auf Klarsichfolie ausdrucken mit UV Belichter auf Fotoplatinen übertragen dann noch entwickeln und Ätzen fertig. das ganze dauert ne Halbe stunde und man bekommt sehr feine >Strukturen hin, ich mache sowas sehr oft.
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28.05.2014 12:57 Uhr von ted1405
 
+1 | -0
 
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... und auf normalen Papier ist das unsinnig.

Wie man im Video sieht, werden die Bauteile wohl mit speziellen Nieten befestigt. Zudem sind die Bauteile wiederum auf eigenen, kleinen, echten Platinen, um die Kontaktflächen zu vergrößern.
Als "platzsparend" kann man das wohl kaum bezeichnen. Und normales Löten geht natürlich gar nicht.

Revolutionär wäre es, wenn man echte Kupferbahnen auf eine Epoxidplatte drucken und der Druckkopf zusätzlich auch noch die nötigen Löcher bohren könnte. DANN wäre das für die Prototypentwicklung hochinteressant. Für die gezeigte Variante im Video kann ich auch stinknormale Käbelchen nehmen und die Bauteile damit verbinden.
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28.05.2014 13:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Wir haben Platinen schon in den 1980er Jahren selbst hergestellt, als es noch gar keine Computer und Drucker gab. Damals hat man auch einen Film gemacht und mit Eisendreichlorid im Waschbecken geätzt.
Seit Aufkommen des ersten Druckers konnte man diese Filme schon immer ausdrucken. Man hat einfach Leiterplatinen mit einer Photoschicht genutzt und diese mit der gedruckten Folie selbst belichtet.
Gibt es dieses Hobby heute noch?
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28.05.2014 13:28 Uhr von Schmollschwund
 
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Statt, in Konkurrenz zu Robotern, Millionen von Menschen zu Hungerlöhnen arbeiten zu lassen und damit massenhaft überflüssigen Müll zu produzieren, sollte man es lieber den Menschen Vor-Ort überlassen was sie sich selbst, je nach Bedarf, je nach Wunsch, herstellen können und möchte.

Könnte auf lange Frist gesehen einige Industriezweige überflüssig machen. Es würden zwar dann auch Millionen von Menschen Arbeitslos werden, aber vielleicht merkt man dann endlich mal, dass man die Menschen stetig ausbilden und weiterbilden muss um ihnen selbst, aber auch dem Gesamten Sicherheit, Fortschritt und Wohlstand zu bringen.

Hab ich schon erwähnt, dass ich die Möglichkeiten eines solchen Druckers, und das daraus entstehende Entwicklungspotenial gut finde? ;)

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
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28.05.2014 13:31 Uhr von Darkness2013
 
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Ganz frühe Leiterbahnen hat man im Hobbybereich auch nit Klebeband hergestellt undem man die ganze Platine mit Klebeband überklebt und dann mit einen Skalpel die bereiche Rausschneidet wo geätzt werden soll, dann braucht man das Klebeband nur an den stellen lösen wo geätzt werden soll, danacxh ganz normal Ätzen, danacht dann klebeband wieder abziehe fertig.

Man Kann auch heutzutage noch die Toner Transfer Methode nutzen, leider war mir diese zu ungenau, deshalb habe ich auf Photobelichtung umgestellt.
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28.05.2014 14:23 Uhr von Justus5
 
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Irgendwie interessant. Vor allem erscheint das ausbaufähig.

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