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Finanzminister Wolfgang Schäuble bezeichnet Front National als "faschistisch"

Der Schock über den Wahlerfolg der rechtsextremen französischen Partei "Front National" bei den Europawahlen sitzt tief.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble fand nun deutliche Worte für die Partei und sagte, ein Viertel Frankreichs habe "für eine faschistische, extremistische Partei gestimmt".

Europa ist nach Ansicht von Schäuble jedoch ohne Frankreich nicht machbar.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Wolfgang Schäuble, Finanzminister, Europawahl, Front National
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2014 18:44 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -4
 
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Nun gut, selbst die Front National würde dem wohl kaum widersprechen, denn per heutiger Definition ist Faschismus eine antidemokratische, rechtsradikale Ideologie. Nichts anderes ist die FN, auch wenn man sich zum Mittel des Zwecks gerne als Überdemokraten inszeniert. Funktionieren kann das aber auch nur, weil man dem Volk nach dem Mund redet und polemisiert. So funktionieren alle radikalen Parteien. Problematisch wird es immer dort, wo Menschen darauf reinfallen.

Dennoch wäre Schäuble gut darin beraten zu verstehen warum die Menschen so radikal gewählt haben. Das haben sie ja nun nicht wegen der Parteien, sondern weil sie es leid sind erklärt zu bekommen, dass die EU für alle gut ist, in Wahrheit aber nur wenige wirklich partizipieren. Diesen Realitäten muss man sich stellen und daran arbeiten. Daran wird man die EU auch in den nächsten Jahren bewerten müssen, und ich habe die große Sorge, dass der ganze Apparat so träge und zentrisch ist, dass dieses Unterfangen schief geht.

Am Anfang steht aber immer die Erkenntnis, und da mangelt es so manchem schon dran.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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27.05.2014 18:53 Uhr von quade34
 
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Die FN ist wohl im Grunde EU feindlich, aber die Franzosen haben einfach von sozialistischer Mißwirtschaft die Schnauze voll. Ich denke einer Regierung unter der FN werden sie genauso widerstehen. Es geht vorrüber.
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27.05.2014 23:12 Uhr von internetdestroyer
 
+1 | -3
 
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Wenn so weiter gemacht wird, wie bisher, braucht man sich nicht wundern, wenn wieder einmal ein vertrottelter "Österreicher" das Motto: "Wollt ihr den totalen Krieg?" ausruft....
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28.05.2014 01:10 Uhr von Joeiiii
 
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@internetdestroyer:
"Wollt ihr den totalen Krieg?" von einem vertrottelten Österreicher? Ich mag mich irren, aber war das nicht ein Deutscher?
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28.05.2014 05:39 Uhr von oberstkern
 
+1 | -0
 
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Trotzdem hat @joeiii recht...
das war næmlich nicht der herr hitler,sondern gøbbels (im berliner sportpalast im februar `43)...und der war bekanntlich kein østerreicher und hat demnach auch nichts mit braunau zu tun ;)
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28.05.2014 19:09 Uhr von Joeiiii
 
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Tja, so ist das. Man sollte schon wissen wovon man schreibt. :)
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29.05.2014 14:24 Uhr von quade34
 
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Korrektur - Die Frage " Wollt ihr den totalen Krieg" stellte nicht Hitler, sondern der Propagandaminister Joseph Göbbels den anwesenden SA und anderen Volksgenossen im Berliner Sportpalast.

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