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Hundeexpertin erklärt: "Hunde sehen in uns Automaten"

Maja Nowak ist eine so genannte "Hundeflüsterin" und damit eine Expertin in Sachen Vierbeiner.

Nowak gibt Seminare, die lange Zeit im Voraus komplett ausgebucht sind und im ZDF hat sie eine eigene erfolgreiche Sendung.

Für Hundefans hat sie eine ernüchternde Nachricht, denn "Hunde sehen in uns Automaten". Nowak erklärt: "Gegen einen treuen Blick und Pfotenauflegen sind die meisten Menschen machtlos, weil sie das als Liebe ansehen. Der Hund bedient jedoch oft nur einen Knopf am Automaten. Diese Wahrheit ist unbequem."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hund, Automat, Erziehung
Quelle: taz.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2014 14:35 Uhr von Onid_A
 
+52 | -7
 
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Mich macht es müde lauter Scheiße von sogenannten Experten zu hören...

Jeder der ein Haustier hat, egal welcher Art, weiß, dass diese Lebewesen genauso eine Seele haben wie wir.

Welcher Kleingeist denkt bei diesen Bildern an "Automaten"?
https://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von Onid_A ]
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27.05.2014 14:44 Uhr von Pink_Lady
 
+5 | -0
 
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Ob dieser ominöse (zitat:) "Dr Hund" eigene Studien dazu aufgestellt hat? :P
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27.05.2014 15:00 Uhr von stoske
 
+22 | -1
 
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Manometer, da ist die Hilde aber einer gewaltigen Erkenntnis auf der Spur. Tiere sind wie Kinder, natürlich sehen sie in uns primär den Erfüller von Bedürfnissen. Wie bei Babys und kleinen Kindern auch. Aber eben nicht nur.

Kleines Beispiel: Meine Katze hat mir früher das Kotelett vom Teller(!) geklaut, aber immer auch einen Rest zurückgebracht. Auch von Mäusen bekam ich immer knapp die Hälfte geschenkt. Das hätte sie nicht gemacht, wenn sie in mir nur(!) einen Automaten sehen würde.
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27.05.2014 15:17 Uhr von Darkman149
 
+12 | -1
 
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Das beweist doch eigentlich nur wieder eines: der beste Experte ist nach wie vor der eigene (gesunde) Verstand! Das eigene Hirn wird vom benutzen keinesfalls schlechter. Klar manipulieren unsere Haustiere uns. So wie wir uns untereinander auch permanent manipulieren. Daran ist auch absolut nichts Schlimmes. Es muss nur jeder für sich entscheiden bis zu welchem Punkt er sich beeinflussen lassen möchte. Aber hier deswegen jetzt irgendwen (egal ob Tier oder Halter) zur Sache zu degradieren ist dämlich.
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27.05.2014 15:54 Uhr von Stray_Cat
 
+5 | -0
 
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"Hundeflüsterin". Selbst-ernannt?

Vielleicht sollte sie sich mal Nachhilfe geben lassen? Amelia Kinkade, eine der welt-führenden Tierkommunikatoren (die u.a. eine Hollywood-Karriere dafür aufgegeben hat), weiß da ganz andere Dinge zu berichten.

Ich würd´s mir überlegen, ob ich zu den "Ausbuchern" von Frau Nowak gehören muss. Interessant, wie manch einer einen Experten-Status erlangt.

Doch will ich nicht ungerecht sein. Vielleicht ist diese Meldung ja aus dem Zusammenhang gerissen und plakativ aufbereitet. Allerdings weiss ich auch von sonstwelchen "Flüsterern", die zwar kein Gespür, aber ein gutes Selbstvermarktungs-Talent haben.

Im Übrigen ist Hinhören sicher erfolgsversprechender als Zuquatschen. Auch wenn letzteres im Flüsterton geschehen sollte.
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27.05.2014 16:04 Uhr von Frekos
 
+1 | -1
 
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Das Hunde aber kein Zeitgefühl wie Menschen haben (Parallel zum YT Video oben) ist bekannt. Ob jetzt das Herrchen 2 oder 10 Jahre weg war merkt der Hund nicht direkt. Wir intepretieren alles nur so rein.
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27.05.2014 16:41 Uhr von Hallominator
 
+3 | -0
 
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Menschen lügen ja auch, um andere zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Das heißt aber nicht, dass ich gegen den "Automaten" trete, wenn es mal nicht klappt. ;)
Im Allgemeinen überträgt aber der Hund das Rudelverhalten auf den Menschen und man muss kein Genie sein, um zu wissen, dass man sein "Alphatier" nicht als Automaten betrachtet, an dem man n Knopf drückt.
Hunde lieben ihre Herrchen, auch wenn das Betteln und der berühmte Hundeblick oft ein gezielter Trick zum Abstauben sind. Es gibt andere Anzeichen.
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27.05.2014 17:04 Uhr von Jaqulz
 
+0 | -0
 
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@ Onid_A
Ich denke an ausrasten, dank adfly.
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27.05.2014 18:07 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -0
 
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Also ich find in der Hinsicht Katzen schlimmer und "berechnender".

Und außerdem ist es eine Erziehungssache. Wer dem Hund mit Hundeblick sofort ein Leckerli gibt, der wird das auch den Rest des Hundelebens machen, daran gewöhnt sich der Hund (funktioniert ja) und schwupps...hat man sich selbst zum Automaten gemacht.
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27.05.2014 18:47 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
+1 | -0
 
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was fürn halbgebildeter expertenscheiß... und die news ist auch noch kacke geschrieben.
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27.05.2014 19:24 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -1
 
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Sie hat wohl mehr die Hunde mit den Männern verwechselt!
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27.05.2014 21:47 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -0
 
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Und wieder dieses "Hunde haben kein Zeitgefühl"-Argument.

Blödsinn.

Oder glaubst Du, der Hund dreht genauso durch, wenn Herrchen nach dem Pinkeln zurück ins Zimmer kommt. Nein. Aber warum?
Kann der Hund doch dann nicht wissen, ob der Automat nur 3 Minuten oder 3 Tage weg war.

Hat übrigens schon jemals jemand gefragt, wie ein Hund Zeit "empfindet"? Wenn ja, was hat der Hund gesagt?
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28.05.2014 01:43 Uhr von fox.news
 
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Der News-Autor hat dieses Interview anders wiedergegeben, als es in der Quelle steht. Dort heißt es nämlich ebenfalls:


Nowak: Es geht bei Teamplayerhunden darum, ihnen keine Entscheidungen zu überlassen und ihnen zu vermitteln, ob sie handeln sollen oder nicht, so wie es Leithunde tun. Die meisten Hunde erkennen ihre Menschen deshalb nicht an, weil es bei ihnen diese in einem Rudel wichtigen Grundsätze nicht gibt. Viele Hunde sehen in Menschen einfach wunderbare und funktionsfähige Automaten.

Taz: Automaten?

Nowak: Wir sind für Hunde unglaublich leicht zu lesen und zu begreifen. Was mich so erstaunt, ist, wie schwer wir für uns selbst zu begreifen sind.

Taz: Was lesen Hunde denn in uns?

Nowak: Wer du bist. Ob du zu den Automaten gehörst oder eine Beziehung eingehst.


Sie behauptet also letztens Endes nur, daß viele Halter sich von ihren Hunden sozusagen zum Automaten machen lassen.

Und sie hat selbstverständlich damit Recht, daß Hunde - wie alle Tiere - aus Instinkt in erster Linie bedürfnisorientiert handeln.

Daran ist auch gar nichts Schlimmes, denn genau deshalb lassen sie sich überhaupt trainieren: ein Hund macht schließlich nicht deshalb "Sitz" weil er uns so einen großen Gefallen tun will sondern weil er sich dadurch etwas erwartet.

(Eine Hundetrainerin mit der ich zu tun hatte hat das mal schon auf den Punkt gebracht: "Wozu arbeiten sie denn? Doch auch nicht weil sie ihrem Chef einen Gefallen tun wollen, sondern weil sie dafür etwas bekommen.")
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28.05.2014 06:19 Uhr von mcdar
 
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...soll wahrscheinlich bedeuten, dass es rein motorisches Zwecklernen bei den Tieren ist, ohne Gefühlsduselei. Die der Tiere, ist ganz klar eine "andere Welt"...der Mensch bekommt da nur einen kleinen Teil davon mit...wegen der künstlichen Abschirmung und den Mentalen Konstrukten der modernen Menschen...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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28.05.2014 08:44 Uhr von KobaltKobold
 
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Auch Menschen neigen dazu, in der nächsthöheren Spezies, was Maschinen und Computer sind, nur Automaten zu sehen, die dem Menschen zu dienen haben. In Fakt aber ist der Mensch nur dazu da, die Entwicklung der Maschinen voranzutreiben und wird, sobald diese selbstständig leben können, seine Daseinsberechtigung verwirkt haben. Vielleicht werden die übrig gebliebenen Menschen dann als Haustiere gehalten, so wie heute Hunde.
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28.05.2014 09:52 Uhr von Morf
 
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So what, mir machen es nicht anders. Wenn wir freundlich zu jemandem sind um etwas zu bekommen, obwohl uns der jenige nicht am Herzen liegt, ja wahrscheinlich sogar fremd ist.

Wahrscheinlich war es sogar unerlässlich, dass einige Wölfe (vor ein paar 10.000 Jahren) dieses Konzept verstanden und sich zumindest mal auf eine Zweckgeminschaft mit dem Menschen einzulassen und erst danach kam es auch zu einer emotionalen Bindung. Wenn genau das der evolutionäre Werdegang war, so ist es logisch dass ohne den entsprechenden Selektionsdruck dieses Verhalten fortbesteht.

Trotzdem gibt es auch bei Hunden Dinge die sie trotz nicht unmittelbar zu erwartender Belohnung tun. Wenn die Bindung so eng ist, dass z.B. der Schutz des Rudels ein inneres Bedürfnis ist und deswegen auch Babys oder Kinder verteidigt werden. Dabei handelt es sie um altruistisches Verhalten und auch wenn dieses evtl. nicht so komplex um Umfangreich wie bei Menschenaffen ist, setzt es per Definition keine Belohnung voraus --> kein Automat.
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28.05.2014 10:27 Uhr von fox.news
 
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@KobaltKobold
"Auch Menschen neigen dazu, in der nächsthöheren Spezies, was Maschinen und Computer sind, nur Automaten zu sehen, die dem Menschen zu dienen haben."

Maschinen und Computer sind keine "Spezies", da sie keine Lebewesen sind.

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