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Frankreich: Sorgt die Front National für ein Zerbrechen der EU?

Die Regierung Frankreichs kämpft nach dem Sieg der Front National bei den Europawahlen um ihr Überleben. Die Front National will die EU zerschlagen und im Gegensatz zur AfD oder der FPÖ sind diese Töne auch nach der Wahl noch scharf.

Die letzten Regierungen in Frankreich schieben seit Jahren Probleme, wie die Verelendung der Bevölkerung und die hohe Jugendarbeitslosigkeit vor sich her. Die Politiker des Landes schoben die Schuld dabei immer wieder auf die EU in Brüssel.

Nun haben sich die Wähler Frankreichs gegen die EU ausgesprochen. Frankreich könnte nun dafür sorgen, dass die EU zerbricht. Die Regierung unter François Hollande wird der Front National wohl folgen, aus Angst vor gewalttätigen Ausschreitungen im Land.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Frankreich, Front National
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2014 09:33 Uhr von KlötenInNöten
 
+25 | -2
 
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Man muß ja nicht gleich von einem Extrem ins andere fallen. Vielleicht wäre es mal *die* Gelegenheit, die EU etwas "aufzuräumen" und mit diversem Schwachsinn Schluß zu machen, etwa dem "Hartz4 für alle EU-Bürger", der Schuldenpolitik, der Aufnahme von bankrotten Staaten, etc.
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27.05.2014 09:53 Uhr von Perisecor
 
+14 | -10
 
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Typisch unsinnige Angstmach-News der DWN.
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27.05.2014 10:07 Uhr von jens3001
 
+17 | -4
 
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Diese ganzen "Rechtsruck"-News sind doch paranoid.

Die Bürger wollen das ihre Politiker mehr Verantwortung für ihr eigenes Land übernehmen und sie teilen nicht die Vision der VSE. Na und?

Das ist Demokratie. DA msus man ncihts analysieren oder daran arbeiten. Das muss man so akzeptieren.

Keiner (nicht mal die AfD oder NPD) will die Eu auflösen.
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27.05.2014 10:11 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -4
 
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Man muss sich einfach mal ansehen, warum Menschen mitunter in Frankreich rechts gewählt haben. Das hat ja wenig mit den Ansichten der gewählten Parteien zu tun, sondern geht es dabei viel um Protest- und Frustwahlen. Die Franzosen haben es bisher mit der Mitte versucht, sie haben es links versucht, und nun haben sie rechts gewählt.

Das bedeutet aber nicht, dass sie wirklich rechts sind, oder gar der FN folgen. Sie wollten ein starkes Signal nach Brüssel senden, und das haben sie getan.Man darf davon ausgehen, dass die Wahl bei nationalen Wahlen ganz anders aussehen wird. Genauso z.B. in Dänemark.

Die EU ist gut darin beraten das Signal wahrzunehmen und die Vorteile der EU, die es zweifelslos gibt, auch endlich bei den Menschen ankommen zu lassen. Sie muss endlich aufhören sich um sich selbst zu drehen und Politik fernab der Menschen machen zu wollen.

Das was das Konkurrenzblatt zur Bild, die DWN.de, dort scheiben ist reine Polemik und entbehrt jeder Grundlage. Eine sozialistische Regierung wie die von Hollande wird wohl kaum einer rechten Partei folgen. Das wäre nicht zuletzt auch ein großer Fehler. Aber auch Hollande ist dazu aufgerufen die Probleme in seinem Land endlich anzugehen und die Nöte und Ängste der Menschen ernst zu nehmen. Das hat man Jahe lang ignoriert und jetzt sind die Menschen zurecht gefrustet. Das vertrauen wird man nicht von heute auf morgen zurück gewinnen.

Mit rechten Parteien zu paktieren ist aber für keine demokratische Partei erstrebenswert, da diese rechten Parteien in hohem Maße antidemokratisch aufgestellt sind. Man muss sich mal in Ruhe damit beschäftigen wer und was hinter der Front National steht. Das kann niemand ernsthaft wollen.
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27.05.2014 10:18 Uhr von usambara
 
+0 | -14
 
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27.05.2014 10:29 Uhr von Timmer
 
+6 | -0
 
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@Bildungsminister

Hinzu kommt auch das Referrendum 2005 über den Vertrag über die Verfassung für Europa. 55% der Franzosen haben mit NEIN gestimmt. Der damalige Präsident Chirac war zwar kein so feiner, aber man musste ihm zugestehen, dass er bei Volksbegehren doch auch auf das Volk gehört hat

2007 aber hatten sie auf einmal den Vertrag von Lissabon unterschrieben (Neue Regierung, Präsident zu der Zeit: Sarkozy). Ohne Abstimmung usw. und zu einem Zeitpunkt, wo man die Bevölkerung hinterrücks mit falschen Tatsachen beschwichtigen wollte.


Und dann wundert man sich, dass eine schon länger eurokritische Bevölkerung eurokritischer wird bei dem Schwachfug, der zum Teil von der EU zugesteuert wurde.

Gutes Thema für nebenbei ist auch der "Brennnesselkrieg" in Frankreich. Da schüttelst dann nur noch den Kopf
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27.05.2014 11:13 Uhr von Gorli
 
+1 | -4
 
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Keine rosigen Aussichten für die nächsten paar Jahre. Wir sitzen ohnehin auf einem wirtschaftlichen Kartenhaus was jederzeit zusammenklappen kann. Frankreich, Japan, USA und Italien sind kurz vor dem finanziellen Exitus. Nach einem Zusammenbruch der EU dürfte dann der Kollaps folgen.

Können die das nicht machen wenn ich in Rente bin?
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27.05.2014 11:29 Uhr von Slingshot
 
+3 | -3
 
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Quelle Bullshit, daher Minus.
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27.05.2014 11:54 Uhr von Wieselflink
 
+8 | -5
 
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@Perisecor

"Typisch unsinnige Angstmach-News der DWN. "

Ich betrachte das nicht als angstmache, sondern als hoffnungsmache.
Es ist also noch nicht alles verloren.

Ich hoffe das überall in Europa Front National Parteien die EU Diktatur und Fremdbestimmung beenden.
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27.05.2014 11:56 Uhr von STN
 
+0 | -13
 
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27.05.2014 12:09 Uhr von Wieselflink
 
+10 | -0
 
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"Die "guten" Sachen werden nie erwähnt, wie z.b. demnächst keine Roaming Gebühren mehr, "

Ich brauche keine Fremdbestimmung die mir nen Lolli schenkt um mich in den Wald zu locken und du wirst sehen das immer mehr Menschen diese Fremdbestimmung ablehnen werden in Europa.
Nichts spricht dagegen das nationale, vom eigenen Volk, legitimierte Regierungen mit anderen Regierungen aushandeln das deine so wichtigen "Roaming Gebühren" angepasst werden,

Ich brauche keine EU Fremdbestimmung um soetwas "Lebenswichtiges" zu regeln.
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27.05.2014 12:52 Uhr von hw-ba
 
+3 | -1
 
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isst wohl so, dei Regierung wirtschaftet gegen das Volk und das Volk wählt die, die es evtl. besser machen wollen.
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27.05.2014 14:04 Uhr von Perisecor
 
+2 | -5
 
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@ Wieselflink

Aber von der deutschen Bundesregierung und von den deutschen Landesregierungen lässt du dich fremdbestimmen? Ist ja interessant.


Jeder, der für die Auflösung der EU ist, muss auch zwangsläufig für die Auflösung der Bundesrepublik Deutschland sein, denn jeder Kritikpunkt trifft auch auf die Föderation zu.
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27.05.2014 14:37 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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@ Slingshot:

Ich ignoriere DNW normalerweise auch, aber guck dir die Wahlergebnisse in Frankreich und UK an. Das ganze ist durchaus realistisch. :/
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28.05.2014 10:15 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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STN:

Als ob diese Quote tatsächlich erreicht werden würde.

natürlich ist die Roaming-Regulierung gut für den Bürger. Aber mal ehrlich - das ist Pipifax.
Ein Leckerli das man jemandem hinwirft.

Man muss das mal vergleichen mit TTiP, Energiesparverordnungen, Euro-Bonds, usw.


Die EU wäre perfekt dafür einen Rahmen zu schaffen in dem sich alle EU-Mitglieder gleichermassen bewegen können und dürfen.
Aber man hat keinen Rahmen geschaffen, sondern Schienen die unbeweglich und unflexibel machen.

In einem Rahmen könnte man Gesetze vereinheitlichen die nicht zwangsläufig auf jedes Land individuell zugeschnitten sein müssten (z.B. Verkehrsgesetze, Rundfunkgesetze, usw.).
Und selbst das wäre nur eine Kleinigkeit, da der wirkliche Zweck der EU die Erhaltung des Friedens ist.

Aber wenn ein Land sich verschuldet dann sollte man helfen - man darf aber nicht dazu verpflichtet werden.


Perisecor: Ausnahmsweise bekamst du mal sogar 2 Plus von mir :)
Ja. Deutschland ist genauso aufgebaut wie die EU. Allerdings nach wie vor mit dem Unterschied, dass die Mentalität und Kultur der darin vereinigten Staaten sehr ähnlich ist (wenn auch nicht genau gleich).

In der EU sind sehr unterschiedliche Ansichten, Ansprüche und Kulturen vereinigt. Das führt automatisch zu Spannungen.
Die EU zieht die Schrauben hieran zu fest und will diese gespannte Situation auch noch in eine feste Form pressen.

Das kann auf Dauer nicht gut gehen.


Ich glaube nicht, dass Europa einen Rechtsruck gemacht hat. Vielmehr ist der Wunsch der Bürger nach mehr Selbstbestimmung laut geworden und weniger Einmischung aus einer gesichtslosen und schwer kontrollierbaren Zentrale in Brüssel.

Das bedeutet aber nicht, dass die Bürger die EU überhaupt nicht wollen. Nur eben das der Druck auf die Länder und die Aufgabe der Selbstbestimmung zu weit geht.

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