27.05.14 09:17 Uhr
 596
 

Deutschland fehlen aktuell über 117.000 Fachkräfte

Der Mangel werde sich in den kommenden Jahren deutlich verschärfen, heißt es in der am Montag veröffentlichten Untersuchung des Arbeitgeber Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Am Ende des Jahrzehnts dürften sogar rund 700.000 MINT-Facharbeiter fehlen, um die altersbedingt ausscheidenden Beschäftigten ersetzen zu können.

Kritik übt das Arbeitgeberlager an der von der Großen Koalition verabschiedeten abschlagsfreien Rente mit 63. Diese werde die Fachkräftelücke weiter steigen lassen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Mangel, Fachkräfte
Quelle: tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!
Werkstattkette A.T.U entgeht der Firmenpleite - Einigung mit Vermietern
Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.05.2014 09:20 Uhr von ar1234
 
+18 | -1
 
ANZEIGEN
Ja, es sind immer noch viel zu wenige bereit für einen geringstmöglichen Lohn zu arbeiten. Derartige Leute werden in Arbeitgeberkreisen "Fachkräfte" genannt.
Kommentar ansehen
27.05.2014 09:31 Uhr von astaroth92
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
Tja. MINT ist viel Arbeit. Das sollen die Unternehmen sich auch was kosten lassen.

Wenn hier "nichts" bezahlt wird muss man sich nicht wundern, wenn die Deutschen nach Kalifornien, Luxemburg etc. gehen.
Kommentar ansehen
27.05.2014 10:10 Uhr von Marc_Anton
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Bildung muss im eigenen Land erfolgen und leider schnallen auch nur die wenigsten Unternehmen, dass man intern einen Fortschritt schafft, indem man seine Mitarbeiter fortbildet und kontinuierlich uptodate mit den aktuellen Fortschritten der jeweiligen Branchen hält. So kommt doch auch neues Know-How in das Unternehmen, von dem letztendlich alle profitieren. Was kommt mir letztendlich teurer? Einen neuen einzustellen, der sich in einem Fach auskennt, wo ich noch Bedarf habe oder eine vorhandene Fachkraft daraufhin fortzubilden? Sowas kostet eben nun mal Geld. Kenn selber ein kleines IT-Systemhaus, die sich für Weiterbildungen jährlich 100000Euro zur Seite legen, das klingt viel, aber in Anbetracht, dass ein Zertifikat um die 5000-7000Euro kostet, ist das schnell verbraucht.
Wenn mir eine Fachkraft für spezielle Themen fehlt, dann muss ich eben vorhandene Mitarbeiter daraufhin ausbilden.
Kommentar ansehen
27.05.2014 10:16 Uhr von merjon
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Solange man die "händeringend" gesuchten Facharbeiter nur über Zeitfirmen zu einem Hungerlohn einstellt, kann das Problem nicht so groß sein. Sonst würde man, nach erfolgreicher Probezeit, wieder Festanstellungen mit einem Handkuss angeboten bekommen.
Kommentar ansehen
27.05.2014 10:36 Uhr von Holzmichel
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Warum werden die HARTZER nicht zu Fachkräften ausgebildet und dann in die Betriebe geschickt?
Kommentar ansehen
27.05.2014 10:51 Uhr von majorpain
 
+0 | -12
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
27.05.2014 11:04 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Holzmichel_

Aber die werden doch doch zu Fachkräften ausgebildet:

https://www.youtube.com/...

Ab Min: 4:22

Sarkasmus darf der Leser und Zuschauer behalten.

2012 ging 1 Milliarde des zur Verfügung gestellten Geldes (3 Milliarden), um Hartz Empfänger auszubilden, wieder ungenutzt zurück.

Es gibt genug die wollen, aber sie dürfen halt nicht. Und wenn, dann siehe Video. Mehr passiert sonst auch nicht.

Außerdem gilt: Essen darfste erst, wenn du satt bist. Soll heißen; In den Genuss einer Weiterbldung etc. kommt man nur, wenn man einen Job in Aussicht hat.

Doof nur: Die Arbeitgeber brauchen zumeist sofort Verstärkung.

In der Praxis bedeutet das: Hartzer haben ohnehin Probleme (fachlich) auf dem 1.Arbeitsmarkt mitzuhalten. Sie werden von potentiellen Arbeitgeber also nachrangig berücksichtigt. Bekommt ein Hartzer aber dennoch ein Jobangebot (das einen gewissen Wissensstand erfordert-also Weiterbildung sinnvoll macht), dann kriegt er die Stelle vermutlich auch nicht, weil ein Arbeitgeber ja nicht erst noch 2-6-, oder was weiß ich wie viele Monate, mit der Einstellung warten will.

Das Schlimme daran: Die Hartz Zeit könnte man durch (fachliches, sinnvolles, zielgerichtetes) "Fit-machen" nutzen, damit man im Falle eines Falles sofort zuschlagen kann.

Natürlich bringt es nichts, wenn man jetzt eine Weiterbildung macht und erst in 1-2 Jahren einen Job findet. Dann hat die WB auch nichts gebracht. Aber: Wir haben doch einen händeringend suchenden Arbeitsmarkt. Der politischen Logik folgend müssten die Menschen also umgehend einen Job finden.

Aber damit jemand eine Weiterbildung etc. machen kann, müsste es IRGENDJEMANDEN auf dem Jobcenter IRGENDWANN mal interessieren, welche Fähigkeiten du überhaupt hast. Deinen Beruf überhören die, deine Berufserfahrung ignorieren die, in deinem Lebenslauf lesen sie nur Weiss.
Kommentar ansehen
27.05.2014 11:09 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ 1973_

Schlimmer als Ozzy gewesen, aber Ahnung hat er ;)

"Weil die Hartzer meist schon ausgebildete Fachkräfte sind, aber nicht für 950€/Monat arbeiten gehen möchten. "

Zumal ich dazu sagen möchte: Ich wäre ja schon froh eine SINNVOLLE Tätigkeit für 950 € machen zu dürfen..... so weit isses schon.

PS: Aber wenn ich´s machen würde, dann NUR für 3-MAX. 6 Monate. Danach will ich bei entsprechender Leistung auch gerne 3000 NETTO ;)

Kommentar zu "majorpain" erspar ich mir jetzt mal... Er hat ja schließlich schon einen schönen Namen für das gefunden, was viele andere Menschen als funktionierendes Gehirn bezeichnen würden.


Meine Fresse, ich wär ja auch eine Fachkraft :) Hätte ich ja gar nicht gedacht. Hab grad mal die Bundes-"Durchschnittskostensätze (B-DKS) Stand: April 2013" angesehen.

Demnach gibt es in Deutschland:

Helfer
Fachkraft
Spezialist
Experte

Also, wenn in den Medien von "Arbeitskräften" geredet wird, dann sind damit Helfer gemeint. Und ich dachte schon ich wäre eine "Arbeitskraft", aber nee, ich bin was besseres....lol...

[ nachträglich editiert von Schmollschwund ]
Kommentar ansehen
27.05.2014 11:22 Uhr von Illuminati235
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
is klaaaa
Kommentar ansehen
27.05.2014 11:26 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Noch was:

http://www.netzwerk-weiterbildung.info/...

Auszug aus: "Kahlschlag in der Arbeitsmarktpolitik geht weiter"

"Die Aufstockung der Mittel soll aus den nicht verbrauchten Mittel des jeweiligen Vorjahres erfolgen. Jedes Jahr werden die zugesagten Mittel im Bereich des SGB II nicht vollständig verbraucht; Hunderte von Millionen werden munter an den Finanzminister zurücküberwiesen. Dieses Geld soll in den nächsten 4 Jahren an die Jobcenter zurückfließen. Zu vermuten ist, dass ein größerer Teil der Mittel zum Stopfen von Löchern bei den Verwaltungskosten benötigt wird.

Das entspricht einer Senkung um 41,2 Prozent. Massiv betroffen waren die Bereiche Weiterbildung und Qualifizierung. Die Zahl der TeilnehmerInnen an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung im Bereich des SGB II fiel von 84.888 in 2010 auf 55.315 in 2013, ein Rückgang von fast 35 Prozent."

3 Millionen Hartz IV Empfänger, aber nur knapp 60.000 kommen in den Genuss einer Weiterbildung. Ironie: Doch, man kann schon sagen, dass der Staat einiges dafür tut, um die Menschen Fit für den Arbeitsmarkt zu machen.

Wieder Ernst: Und ich kann mir kaum vorstellen, das sich 2.940.000 Menschen geweigert hätten, eine Weiterbildung zu machen. Selbst wenn sich "117.000" weigern würden, dann müsste die Sanktionsquote dramatisch nach oben gegangen sein. Is sie aber nicht.
Kommentar ansehen
27.05.2014 13:24 Uhr von NilsGH
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Seltsam, dass gewisse Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer entsprechend entlohnen und mit anderen "Annehmlichkeiten" wie einem guten Arbeitsklima und Flexibilität bei der Arbeit und der Arbeitszeit "verwöhnen" eher keine Probleme haben, Fachkräfte im MINT Bereich zu finden.

Woran das liegen mag? ...
Kommentar ansehen
27.05.2014 13:55 Uhr von Atatuerke
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Das finde ich aber Merkwürdig.Es kommen doch genug Fachkräfte ins Land.;-(((

Mit rund 400 000 dauerhaften Zuwanderern im Jahr 2012 stehe Deutschland erstmals in der OECD an zweiter Stelle hinter den USA und habe klassische Einwanderungsländer wie Kanada und Australien und alle anderen europäischen Länder "deutlich hinter sich gelassen".

Kein anderes OECD-Land weise einen vergleichbaren Anstieg wie Deutschland auf, das 2009 lediglich Platz acht belegt habe, heißt es in dem OECD-Sonderbericht mit dem Titel "Migration Policy Debates".

http://www.tagesspiegel.de/...

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Moschee-Anschlag in Dresden: Pegida-Redner festgenommen
One Finger Challenge - die besten Nacktbilder aus dem Nackttrend
Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?