27.05.14 09:10 Uhr
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Veganer - Ungesunde Nahrungsmittel trotzdem sehr teuer

Menschen, die vegan leben, müssen aufgrund des Verzichtes auf tierische Lebensmittel sehr darauf achten, genug Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen. Dagegen sieht man zu hohe Cholesterinwerte bei Veganern eher seltener.

"Veganer haben wie Vegetarier gute Argumente für ihren Lebensstil: Die Folgen des hohen Fleischkonsums wie Klimawandel, nicht artgerechte Tierhaltung unter ständigem Antibiotikaeinsatz oder Zivilisationskrankheiten sind gravierend", so Ernährungswissenschaftlerin Gudrun Köster.

Dagegen sind Lebensmittel für Veganer oft Farb- und Aromastoff-basiert und viele der Produkte sind Zucker- oder Fettbomben, die viel Salz beinhalten. Dabei sind die Produkte zumeist noch sehr teuer.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: teuer, Nahrungsmittel, Veganer
Quelle: shz.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.05.2014 09:18 Uhr von Berundo
 
+28 | -8
 
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Welch Ironie, vorallem da sogut wie alle Veganer denen ich begegnet bin diesen Lebensstil aus "Gesundheitlichen Gründen" gepflegt haben, und nicht aufgrund des Klimawandels.
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27.05.2014 10:03 Uhr von jens3001
 
+20 | -15
 
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_Ronae_

Du scheinst auch nen Therapieplatz notwendig zu haben.

"Essgestört" ist jemand, der unbewusst oder zwanghaft sich falsch ernährt.

Veganer / Vegetarier haben sich bewusst für diese Ernährung entschieden.


Als eingefleischter Fleischfresser stimme ich dir aber grundsätzlich zu was die Ernährung angeht.

Wobei auch ich sagen muss, dass weniger Fleisch heutzutage gar nicht mal so schlecht wäre.
Wir sehen Fleisch nur noch als Massenprodukt - nicht als etwas Besonderes mehr an.

Wenn du schon auf "früher" anspielst - Früher gabs Fleisch 1x die Woche, Sonntags. Noch früher teilweise gar nicht bzw. nur an sehr hohen Feiertagen.

In der Urzeit musste man dafrü erstmal jagen (und Erfolg haben).

Es ist also keineswegs so, dass der Mensch schon immer Fleisch dann verfügbar hatte wenn er es wollte.
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27.05.2014 10:04 Uhr von majorpain
 
+13 | -21
 
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Finde halb Indien lebt Vegane warum soll das nicht gesund sein.
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27.05.2014 10:10 Uhr von greekchimera
 
+13 | -26
 
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27.05.2014 10:24 Uhr von sv3nni
 
+5 | -2
 
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Naja aber Fleischesser essen das vegetarische Zeug ja auch als Beilagen mit. Ist ja nicht so als wenn das nur Veganer betrifft.
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27.05.2014 10:39 Uhr von quade34
 
+21 | -6
 
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Nur komisch, dass diese Fleischverdammer es nötig haben, ihre Fleischersatzprodukte auch mit dem jeweiligen herkömmlichen Namen zu versehen. Beispiel Steak und Schnitzel.
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27.05.2014 10:48 Uhr von crisgriffin
 
+11 | -3
 
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Also ich nehme auch keine tierischen Produkte zu mir (bezeichne mich ungern als Veganer und reihe mich da ungern ein;) treibe viel Kraft- und Ausdauersport, bin dementsprechend überdurchnittlich gut gebaut (und das ist jetzt kein internet proll gelaber), nehme keine Nahrungsergänzungsmittel zu mir, ebenso keine Proteinpulver/Tabletten oder Musclegainer und mir geht es blendend;)

Jedoch propagier ich nicht diese Lebensweise und versuche nicht anderen vorzuschreiben wie sie sich zu ernähren haben, denn auch ich kann nicht genau sagen ob nun dies oder das die gesündeste Lebensweise ist. Ich ernähre mich so weil es halt eine Lebenseinstellung ist, ich kann aus rein ethischen gründen kein Fleisch essen oder irgendwas tierisches zu mir nehmen, ich finds halt ekelig.... is halt so;)

Von diesen veganen Fertigprodukten halt ich auch nicht viel und kaufe sie auch nicht. Konnt mich schwer damit anfreunden das es Fleisch, Wurs ect heißt, so aussieht und naja, oft einfach nur scheiße schmeckt und schwer im lagen liegt, vom preis mal ganz abgesehen. Aber daran sind nicht die veganer schuld sondern die die es herstellen;)

Ich mach mir lieber so viel es geht selbst, schmeckt einfach besser und ist nahrhafter.

Krass find ich es was hier einige vom stapel lassen! "Sterelisieren"? "kiffende, an Außerirdische und Verschwörungstheorien glaubende, vegane Nazis"?
Sag mal gehts noch? Ich weiß viele Menschen die sich als Veganer bezeichnen sind nicht grad......was auch immer, aber solche äußerungen sind schon sehr übertrieben, gestört und psychopatisch!


Nachtrag: Nicht alle Veganer kaufen diese Produkte!

[ nachträglich editiert von crisgriffin ]
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27.05.2014 10:55 Uhr von w0rkaholic
 
+11 | -6
 
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Was für Gesundheitsapostel hier immer unterwegs sind, die genau "wissen" wie wichtig doch Fleisch angeblich ist. Schon geil, wenn mir jemand auf einer Feier, wo ich auf ein Steak verzichte dann mit Kippe und Bier in der Hand erklärt, wie gesund und wichtig doch Fleisch ist.

Das nicht alle veganen Lebensmittel gesund sind, bezweifelt doch auch überhaupt keiner. Und das Fleisch gut schmeckt, bestreitet in der Regel auch kaum jemand. Das GUTES Fleisch auch gesund UND lecker sein kann, wird auch stimmen. ABER die meisten futtern doch den ganzen Tag eher die Art von Fleisch, die alles andere als gesund ist und dann auch noch viel zu viel davon.

Ist halt immer schwierig mit den Extremen, die meist männlichen Fleischesser, die am liebsten jeden Tag mind. 2 Rinder essen wollen und die Ultra-Veganer, die nichts essen was einen Schatten wirft. Keiner von beiden hat Recht und keiner hat völlig Unrecht.

Fleisch sollte meiner Meinung nach wieder das werden, was es ursprünglich mal war - Luxus! Nicht jeden Tag, nicht zu jeder Mahlzeit. Das haben die Tiere die dafür ihr leben lassen nicht verdient - schlimmer noch, wie viel davon auch noch weggeschmissen wird. Da wird also auf Teufel komm raus gezüchtet und geschlachtet und dann fliegt auch noch ein großer Teil unverwertet auf den Müll. Das kann doch niemand ernsthaft gut finden?

Es nervt natürlich jemanden der Fleisch essen möchte, wenn ihm ein Veganer dann Vorschriften machen will - keiner mag Vorschriften! Aber dann sollte der Fleischesser dem Veganer auch nicht vorwerfen, dass es angeblich um die Gesundheit gehen würde. Das ist meiner Meinung nach Quatsch - als ob jemand seiner Gesundheit zu liebe Fleisch essen würde, das tut doch kaum einer! Die meisten Leute essen Fleisch, weil es denen so geil schmeckt - so ehrlich kann man dann auch mal sein und nicht so tun, als würde man es für seine Gesundheit tun.
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27.05.2014 11:03 Uhr von crisgriffin
 
+5 | -2
 
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@ w0rkaholic Sehr treffend formuliert! Hast den Nagel direkt auf den Kopf getroffen wie ich finde ^^

[ nachträglich editiert von crisgriffin ]
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27.05.2014 11:17 Uhr von Mecando
 
+10 | -4
 
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@greekchimera
"Meine Freundin lebt vegan, und benötigt keine Nahrungserängzungmängel. Sie lässt jedes Jahr einen ärztlichn Check-up machen, der ihr jedesmal aufs neue bescheinigt, dass keine Mängel an Nährstoffen vorliegen."

Super, dann gehört sie also zu dem 1/3 der Veganer die keine Mangelerscheinungen haben. Gegenüber Vegetariern haben Veganer ein ziemliches Problem: Wenn man auf seine Ernährung achtet, dann lässt sich ein Mangel an Eisen, Jod und Vitamin D zwar auch für Veganer verhindern, aber beim Vitamin B12 wirds schwierig. Da Cobalamine nur in absolut geringen Spuren in Pfalnzen vorhanden ist, müsste man wohl Lkw-weise Grünzeugin sich reinstopfen um den Bedarf zu decken, täglich...
Oder man nimmt angereicherte Nahrungsmittel zu sich. Aber man kann wohl kaum angereicherte Nahrungsmittel verzehren und dann noch damit angeben, dass man keine Ergänzungsmittelchen nimmt. ;)

Jeder Form der Mangelernährung, und das sind einseitige Ernährungsformen nun mal, ist eigentlich nicht besonders gut für uns.
Weder rein pflanzlich, noch rein tierisch. Über seine Evolution hin hat sich der Mensch als Allesfresser ausgebildet, während Varianten von uns mit einseitigen Ernährungsformen auch gerne mal ausgestorben sind.

"Und wenn man die gesundheutliche Keule auspacken möchte, dann sage ich nur eins. In der Vergangenheit, gab es viel weniger Erkrankungen an Krebs, Allergien, etc. bei noch vorhandener tiergerechter Haltung und Ernährung von Tieren. Erst mit der heutigen Massentierhaltung haben diese Krankheiten erheblich zugenommen !!!"

Schwachsinnige, populistische und absolut unhaltbare Aussage, welche ich gerne mal belegt sehen möchte.

Was ist denn bei dir ´Vergangenheit´?
Das Mittelalter? Eine Zeit in der die Lebenserwartung bei etwa 35-40 Jahren lag? Krebs liegt in unserer alternden Gesellschaft statistisch gehäuft über diesen Alterswerten, und es gibt auch nicht all zu viele Nachweise über Krebserkrankungen im Mittelalter oder davor.
Oder ist die ´Vergangenheit´ bei dir die Steinzeit? Da geht man übrigens von etwa 33 Jahren aus.
Das Krebsrisiko steigt nun mal mit dem Alter, und aktuell liegt die Lebenserwartung grob bei 80 Jahren...

Zudem darf man nicht vergessen, dass in der ´Vergangenheit´ deutlich weniger Menschen auf diesem Erdball lebten. Während es heute etwa 7,2 Mrd sind, so waren es im Mittelalter etwa 350 Mio.

Du merkst hoffentlich selber, auch wenn du es dir evtl. nicht eingestehst, dass deine Aussage nichts weiter als eine hohle Phrase ist.
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27.05.2014 11:34 Uhr von w0rkaholic
 
+3 | -7
 
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@Mecando
[...]Super, dann gehört sie also zu dem 1/3 der Veganer die keine Mangelerscheinungen haben. Gegenüber Vegetariern haben Veganer ein ziemliches Problem: Wenn man auf seine Ernährung achtet, dann lässt sich ein Mangel an Eisen, Jod und Vitamin D zwar auch für Veganer verhindern, aber beim Vitamin B12 wirds schwierig. Da Cobalamine nur in absolut geringen Spuren in Pfalnzen vorhanden ist, müsste man wohl Lkw-weise Grünzeugin sich reinstopfen um den Bedarf zu decken, täglich...[...]

Wo hast du das denn mit dem 1/3 her? Das habe ich noch nie gehört. Das mit dem B12 stimmt in Teilen, Meines Wissens hält sich B12 eine halbe Ewigkeit im menschlichen Körper, um den Bedarf zu decken, reichen wenige Gramm Fleisch alle paar Monate oder einige Milchprodukte. B12 lässt sich auch schon lange künstlich herstellen, ob das immer so schlecht sein muss, nur weil es "nicht natürlich" hergestellt wurde, sei mal dahingestellt. Kopfschmerztabletten werden auch künstlich hergestellt, da regt sich ja auch keiner drüber auf - diese Tablette bekämpft nur die Symptome. Eine künstliche B12 Ergänzung bekämpft dagegen sogar die Ursachen für eine mögliche Mangelernährung.

Menschen, die gerne mit der "Natürlichkeit des Tierproduktkonsums" argumentieren: Es ist nicht natürlich, nach dem Säuglingsalter weiter Muttermilch zu sich zu nehmen, erst Recht nicht von einer anderen Spezies. Wenn überhaupt ist rohes, unverarbeitetes Fleisch natürlich. Die wenigsten Menschen bekommen aber Hunger, wenn sie eine überfahrene Ente am Straßenrand sehen. Das, was nachher auf dem Teller landet sieht alles andere als "natürlich" aus.

Bei einem "unzubereitetem" Apfel bekommen jedenfalls weitaus mehr Menschen Hunger, als bei einem "unzubereitetem" und lebendigen Hasen. Den Apfel möchte man essen und den Hasen streicheln... Meistens zumindest ;-)
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27.05.2014 11:45 Uhr von Dracultepes
 
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@Workaholic
Von normalem Fleisch muss man schon eine Menge verzehren um seinen B12 bedarf zu decken.

Das meiste B12 vom Tier ist z.B. in Innereien, aber die werden kaum noch gegessen.

Selbst ich als Fleischesser der keinen Käse und Joghurt isst, kaum Milch trinkt und wenig Eier isst, muss mir um B12 Gedanken machen.
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27.05.2014 11:53 Uhr von w0rkaholic
 
+3 | -0
 
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@Dracultepes
Wenn man dieser Quelle hier glauben darf, benötigt man nicht unbedingt Innereien (auch wenn dort tatsächlich wohl sehr viel B12 enthalten ist), Fisch enthält auch recht viel B12:

http://dgk.de/...

Ist aber eh so eine Sache mit den dort angegebenen Mindestmengen an B12. Das wird schon von Person zu Person unterschiedlich sein, ist ja schon ein Unterschied, ob man männlich oder weiblich ist oder ob man 50 oder 120 kg wiegt uvm...
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27.05.2014 11:54 Uhr von w0rkaholic
 
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@angelthevampyr
Gute Argumente, besonders der Teil mit "honks und vollidioten" hat mich überzeugt! ;-)

[ nachträglich editiert von w0rkaholic ]
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27.05.2014 11:54 Uhr von jpanse
 
+4 | -8
 
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Das Einzige was der Mensch an tierischen Produkten essen könnte ist das was nicht schneller ist als er selber...Da wir weder Reisszähne haben, noch 80km/h Spitze schaffen, dürften da die Meisten schon scheitern.
Und ich habe früher selber gerne viel Fleisch gegessen...allerdings bedarf es bei einem Wandel seiner Gewohnheiten immer etwas Eigeninitiative und wenn man nichts ändern will, passiert auch nichts...

Und die Mangelernährungskeule ist totaler Blödsinn, jemand der den ganzen Tag nur Tierisches isst ernährt sich genauso Mangelhaft.
Schnipoopfer welche Salat und anderes Grünzeug grundsätlich ablehnen sollten sich nicht wundern mit 40 den ersten Infarkt zu bekommen, von anderen Problemen erst garnicht zu reden...

Natürliche Ernährung ist Essen aus der Natur...und nicht kurzkettige Kohlenhydrate wie sie praktisch überall in Industriellen lebensmitteln vorkommen.

Zucker und Fett sind doch die Hauptbestandteile heutiger "Nahrung" und da wundern sich die Meisten über die ganzen Fettbomber die bauchfrei draussen rumlaufen?

Unsere Gesellschaft macht den Rest:
Wie kein Alkohol? Bier auch nicht? Wasser?
Jedes mal diese bescheuerte Rechtfertigung...Fleischesser regen sich über Veganer auf? Fleischesser sind keinen Deut besser als missionierende Veganer...also kommt wieder Runter...


Die ChinaStudie ist ein recht interessantes Buch...das sollte man mal lesen....


[ nachträglich editiert von jpanse ]
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27.05.2014 12:16 Uhr von sooma
 
+8 | -0
 
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Oh jeh... Menschen verzehren nur 2% des weltweit angebauten Sojas. 98 Prozent der Soja-Ernte werden an Tiere verfüttert, weil doch täglich Fleisch auf den Teller muss in der "zivilisierten" Welt!

In Südamerika leben Menschen für Soja an der Dämmergrenze - ein stetes, langsames, elendes Sterben! Ob für Fleisch oder Veganer, ist dabei für mich (und sicher auch für diese Menschen) erstmal völlig irrelevant.

Tofu ist allerdings ein denaturiertes Nahrungsmittel (kein LEBENSmittel!), das durch die vielfache Bearbeitung (Erhitzen, Pressen etc.) kaum mehr einen gesundheitlichen Wert besitzt. Die Sojabohne ist vollwertig, die meisten Produkte daraus leider nicht. Wie bei der Margarine: die Rohstoffe (z.B. Sonnenblumenkerne) sind vollwertig, die Margarine, die aus dem Sonnenblumenöl hergestellt wird, nicht wirklich. Statt dessen werden am Ende des Produktionswegs oft wieder "künstlich" Vitamine u.a. zugesetzt.

Und gentechnisch verändert ist das meiste davon auch. Thanks, Monsanto! Und guten Appetit, Veggies.
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27.05.2014 12:29 Uhr von ms1889
 
+8 | -4
 
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nuja, sagt dir jeder arzt: einseitige ernährung ist ungesund und gefährlich.
der mensch ist nunmal kein pflanzenfresser, sondern ein allesfresser.
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27.05.2014 12:32 Uhr von perMagna
 
+5 | -1
 
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"Dabei sind die Produkte zumeist noch sehr teuer. "

Das hat mich am meisten gestört. Habe mal rein aus Interesse versucht, eine Woche vegan zu leben. Wenn man Discountpreise gewöhnt ist, schlägt der ganze Kram doch auf den Geldbeutel.
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27.05.2014 12:37 Uhr von Patreo
 
+2 | -1
 
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Die Ernährungswissenschaftlicherin kritisiert aber nicht die vegane Lebensweise an sich, sondern einige von der Lebensmittelindustrie produzierten Produkte extra für Veganer.
Das ist ein Unterschied.
Es gibt zahlreiche Hochleistungssportler aus dem Bereich Leichtathletik oder Kampfsport, die vegetarisch oder sogar vegan leben: Mac Danzig, Carl Lewis, Scott Jurek beispielsweise.
Vegan und einseitige Ernährung bzw. Mangelernährung ist nicht pauschal ein und das selbe

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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27.05.2014 12:57 Uhr von jpanse
 
+5 | -5
 
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@Patreo
Mach das mal den Anderen "Leuchten" klar...
Wenn ausser Fleisch essen, nicht anderes mehr den Lebensinhalt ausmacht, sollte man vielleicht mal darüber nachdenken ob da nicht was falsch läuft...
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27.05.2014 13:04 Uhr von Patreo
 
+6 | -0
 
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,,Falsch" oder ,,Richtig" bewerte ich hier nicht.
Soll jeder für sich entscheiden, was er oder sie isst.
Ich sehe hier die Diffamierung nicht gern.
Fleischesser können ja auch der Umwelt zur Liebe Biofleisch beim Denns oder Allnatura essen.
Veganer können auch gespritztes Tofu zu sich nehmen.
Warum muss man aber bei der einen oder anderen Lebensweise gleich der Geisteszustand angezweifelt werden?
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27.05.2014 13:07 Uhr von AdiSimpson
 
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@BastB
wo bitte ist in tofu künstliche chemie drin ? ich arbeite bei einem bio tofuhersteller... bin ich mal gespannt.
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27.05.2014 13:34 Uhr von Mecando
 
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@w0rkaholic
"Wo hast du das denn mit dem 1/3 her?"

DGE, für mehr kannst du Google bemühen. (Ich bin kein Fan der Ansichten der DGE, aber sie bieten guten Lesestoff.)

"B12 ... um den Bedarf zu decken, reichen wenige Gramm Fleisch alle paar Monate oder einige Milchprodukte. "

Hier geht es gerade um vegane Ernährung. Auch hier solltest du nochmal Google oder Wikipedia bemühen, denn viel mit Fleisch und Milch ist da nicht...
Zudem ist deine Aussage reinster Bullshit. Täglich sollte man um die 3 Mikrogramm B12 zu sich nehmen. Das sind etwa 600ml Milch oder 200g Fleisch oder 100g Fisch oder wer Käse mag: 120g. (Das sind grobe Werte und schwankt je nach Sorte.)

"B12 lässt sich auch schon lange künstlich herstellen, ob das immer so schlecht sein muss, nur weil es "nicht natürlich" hergestellt wurde, sei mal dahingestellt. ... Eine künstliche B12 Ergänzung bekämpft dagegen sogar die Ursachen für eine mögliche Mangelernährung."

Hat ja auch keiner etwas dagegen gesagt, oder?
Es geht um die Aussage a la "Ich lebe vegan, nehme keine Nahrunsergänzungsmittel und habe keine Mangelerscheinungen".
Ich muss nicht die tollen teuren Pillchen aus der Plastikdose in Wasser aufslösen um Ergänzungsstoffe zu mir zu nehmen. Wenn ich Säfte trinken die mit B12 angereichert sind, und das gibt es durchaus, dann nehme ich de facto Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Alles andere ist Augenwischerei.

"Bei einem "unzubereitetem" Apfel bekommen jedenfalls weitaus mehr Menschen Hunger, als bei einem "unzubereitetem" und lebendigen Hasen"

Hmm. Wir halten und schlachten selber Hasen. Ich ziehe den Hasen vor.

"Es ist nicht natürlich, nach dem Säuglingsalter weiter Muttermilch zu sich zu nehmen, erst Recht nicht von einer anderen Spezies. Wenn überhaupt ist rohes, unverarbeitetes Fleisch natürlich. Die wenigsten Menschen bekommen aber Hunger, wenn sie eine überfahrene Ente am Straßenrand sehen. Das, was nachher auf dem Teller landet sieht alles andere als "natürlich" aus. "

Was ein Unsinn. Wenn wir der Logikkette folgen, dann müssen wir unsere Häuser abreißen, die Kleider ablegen und unsere Technik verschrotten. Genau so ein Unsinn wie der Kunstbegriff ´artgerechte Tierhaltung´. Entweder ist ein Tier frei, oder es ist gefangen. Zwischen versch. Formen der Gefangenschaft zu differenzieren ist lediglich toll für das Gewissen, aber nicht für das Tier. Egal wie viel Auslauf ich z.B. einem Pferd biete, es wird nie an das heran reichen was es in freier Wildbahn hätte. Jeden falls nicht in unseren Gefilden.


@angelthevampyr
"mein Gott wieviele honks und vollidioten hier rumlaufen und ihre Ernährung, fleisch, für das größte halten obwohl es wirklich ungesund ist."

Es geht nicht darum Fleisch für das Beste und Größte zu halten. Jede einseitige Form der Ernährung ist ungünstig. Eine Ausgewogene Ernährung ist besser als jedes Extrem.

"fleisch ist das ungesündeste was es gibt, vorallem in der heutigen zeit"

Fleisch in gesunden Mengen ist sehr gesund. Genau wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte.... usw. ausgewogen eben. Immer bedenken: Wir reden hier von normalen Fleisch, möglichst ohne großartige Medikamentenbehandlung. Das Formfleisch welches und oft als Fleisch angeboten wird, das ist definitiv nicht mit dem Begriff ´Fleisch´ gemeint.

"vegan ist gesund."

Ok nehmen wir das mal spaßenshalber an. Dann erkläre mir aber bitte wie ein Veganer seinen Vitamin B12 Bedarf deckt. Vegan bedeutet ja lles von und mit Tieren ist tabu.
Obst und Gemüse? Pflanzen bilden kein Vitamin B12. Die hin und wieder nachgewiesen Mengen von Vitamin B12 in pflanzlicher Kost sind schwankend und haben ihren Ursprung in den Mikroorganismen die z.B. im Humus der Pflanzen vorhanden sind.
Oftmals kommt nun das Schlagwort ´Algen´. Es soll algen geben die eine gute Menge an B12 enthalten. Allerdings ist mittlerweile mit modernen Messverfahren nachgewiesen worden, dass es sich lediglich um ähnliche Stoffe (Vitamin B12 Analoga) handelt. Diese sehen gleich aus, haben aber entweder keinerlei oder aber negative Wirkungen.
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27.05.2014 13:42 Uhr von greekchimera
 
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Erstens, biologisch gesehen ist der Mensch ein Säugetier. Säugetiere essen Fleisch. Daher kann man argumentieren, dass es in der Natur liegt, dass wir Fleisch essen wollen/sollen. Unser Körper ist darauf eingestellt. Die Frage die sich allerdings stellt, ist jene, ob wir das täglich benötigen !$!$ Nur die Industrie ist daran interessiert, dass wir das täglich konsumieren und niemand anderes. Daher wird es auch immer "wissenschaftliche" Studien geben, die behaupten, dass der Mensch ohne tierische Produkte nicht gesund leben kann und an Mängeln leidet
Wenn man sich mal die Inhaltsstoffe der Pflanzen anschaut, dann deckt man so ziemlich jegliche Nährstoffe ab, die der Körper tatsächlich benötigt. Aber das wissen die wenigsten.
Das Problem mit den Mangelerscheinungen liegt im wesentliche darin, dass diese Veganer sich zu einseitg ernährt haben.
Was B12 im einzelnen angeht, kann man ja folgendes Lesen: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/...

Irgendeiner hat gesagt, dass es nicht gut ist, dass die die veganen Produkte die selben Bezeichungen/Namen tragen wie normale/tierische Produkte...wo ist das Problem? Das sind marketing-technische Produktbezeichnungen.

Ist das gleiche wie mit "BIO". Sollte nicht jedes Gemüse an sich schon BIO sein, muss man das noch extra kennzeichnen?
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27.05.2014 14:00 Uhr von Mecando
 
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@greekchimera
"Was B12 im einzelnen angeht, kann man ja folgendes Lesen:"

Ich liebe diesen von dir durch einen Link angeführten Bericht. Er ist echt genial, aber nur weil da so viel dummes Zeug und gefährliches Halbwissen drin steckt.
Alleine schon das Argument Vitamin B 12 wird im menschlichen Körper gebildet und daher versorgt man sich quasi selber damit ist genial.
Die Sache hat nur einen Haken: Gebildet wird das Vitamin B12 im Dickdarm, Absorbiert werden kann es aber nur im terminalen Hüftdarm. ungünstiger weise befindet sich Letzterer VOR dem Dickdarm. Du erkennst das Problem?
Ja wir Menschen, oder besser die Mikroorganismen in unserem Körper, bilden Vitamin B12. Aber leider scheiden wir das Ganze ungenutzt wieder aus.
Der Rest des Artikels beinhaltet leider noch weitere grobe Fehler.

"Wenn man sich mal die Inhaltsstoffe der Pflanzen anschaut, dann deckt man so ziemlich jegliche Nährstoffe ab, die der Körper tatsächlich benötigt. Aber das wissen die wenigsten."

Ja wie gesagt, wenn man als Veganer weiß was man tut, dann kann man einen Mangel an Eisen und anderen Stoffen umgehen. Aber für B12 gibt es als Alternative nur die Nahrungsergänzung.

(Edit)
Scherzhaft: Neben der Nahrungsergänzung könnte der Veganer ja Humus essen. Das könnte in entsprechender Menge durchaus den Bedarf decken. :D
Wobei wir dann vor dem Problem stehen: Sind Mikroorganismen bei Veganern tierisch oder nicht? ;)
(Edit ende)

[ nachträglich editiert von Mecando ]

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