26.05.14 14:49 Uhr
 376
 

Afghanistan: Hamid Karsai gibt Barack Obama einen Korb

Momentan befindet sich Barack Obama im Hindukusch. Dort besucht er die US-Streitkräfte und wollte sich eigentlich mit dem afghanischen Präsidenten Karsai treffen.

Doch dieser gab Obama und der US-Regierung einen Korb und sagte das Treffen auf der Militärbasis ab. Das Verhältnis der beiden gilt als angespannt.

Karsai macht vor allem die US-Regierung für die hohe Zahl ziviler Opfer in Afghanistan verantwortlich.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: senden
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, Barack Obama, Treffen, Absage, Korb, Hamid Karsai
Quelle: taz.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Barack Obama warnt Donald Trump in seiner letzten Rede vor Invasionen
Bob Dylan gibt auch Barack Obama Korb: Keine Nobel-Ehrung im Weißen Haus
Laut Barack Obama wird seine Frau niemals für die US-Präsidentschaft kandidieren

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.05.2014 15:33 Uhr von Perisecor
 
+5 | -5
 
ANZEIGEN
"Karsai macht vor allem die US-Regierung für die hohe Zahl ziviler Opfer in Afghanistan verantwortlich."

Natürlich. Wenn er sich öffentlich deutlicher gegen Taliban und Co. stellt, welche für >90% der zivilen Toten verantwortlichen sind (den Rest teilen sich ISAF und afghanische Sicherheitskräfte), dann bringen die ihn und seine Familie um - etwas, dass die USA nicht tun, wenn er mal wieder undifferenziert herumweint.
Kommentar ansehen
26.05.2014 16:16 Uhr von JustMe27
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Jetzt wollt ich grade 3,2,1 Peri... schreiben, aber du bist noch schneller als erwartet^^

Und diesmal gebe ich dir auch voll und ganz Recht.

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
Kommentar ansehen
26.05.2014 16:48 Uhr von Sirigis
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Hmmm ich würde gerne mal (unabhängig davon, dass mir die Zivilisten die unschuldig verletzt oder gar getötet wurden wirklich leid tun) eine unabhängige Statistik sehen, aus welcher hervorgeht, wer die meisten zivilen Opfer auf dem Kerbholz hat. Sollten es tatsächlich die US-
Streitkräfte (samt dem restlichen westlichen Anhang ) sein, dann lieber Herr Karsai dürfen sie natürlich mit Tomaten um sich werfen, wenn es aber möglicherweise anders liegt, dann Herr Karsai machen Sie nur den Wetterhahn, der sich nach dem Wind dreht. Ich hoffe, dass endlich alle westlichen Truppen das Land verlassen (und bitte liebe Wessis lasst diesen Leutens doch keine Waffen zurück, spinnt Ihr?). Solange nicht geklärt ist, wer welche Kriegsverbrechen auf dem Kerbholz hat, finde ich Herrn Karsais Reaktionen in letzter Zeit doch etwas bedenklich. Zeitweise denke ich mir sogar, er will es sich mit den Taliban, die zweifelsfrei wiederkommen bzw. nie wirklich weg waren, nicht verscherzen. Nur meine naive kleine Fernmeinung, bitte nicht zu sehr schimpfen.
Kommentar ansehen
26.05.2014 17:15 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Sirigis_
"Zeitweise denke ich mir sogar, er will es sich mit den Taliban, die zweifelsfrei wiederkommen bzw. nie wirklich weg waren, nicht verscherzen. Nur meine naive kleine Fernmeinung, bitte nicht zu sehr schimpfen. "

Nee, naiv ist das nicht. Wenn die ..hust... "Guten" gehen, die Bösen noch lange nicht am Ende sind und ich dieses Land regieren müsste (also Vor-Ort sein) dann würd ich mich wohl auch mit den Taliban arrangieren (müssen).

Das wäre dann: Achtung: pragmatisch. Anspielungen nicht unbedingt beabsichtigt ;)

Und das es irgendein hochrangiger Politiker heutzutage anders machen würde, dass wage ich nicht nur zu bezweifeln, es hat sich schon fest gesetzt.
Kommentar ansehen
26.05.2014 23:08 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Sirigis

"Hmmm ich würde gerne mal (unabhängig davon, dass mir die Zivilisten die unschuldig verletzt oder gar getötet wurden wirklich leid tun) eine unabhängige Statistik sehen, aus welcher hervorgeht, wer die meisten zivilen Opfer auf dem Kerbholz hat."

...gerne doch:
http://unama.unmissions.org/...
Beispielhaft, UNAMA Full Report 2013, Seite 16:
"In 2013, 74 percent of civilian casualties were attributed to Anti-Government Elements." Im Folgenden findest du eine Auflistung sowie "anekdotenhafte" Beispielsammlung.

Nun wirst du natürlich hingehen und sagen, das 74% eine kleinere Zahl als jene ist, die Perisecor in den Raum stellt. Dabei ist allerdings zu beachten, das die UNAMA-Statistik lediglich für das Jahr 2013 spricht sowie - wichtiger - nur zivile Opfer aus Kampfhandlungen zählt. Entführungen, Morde, Durchsetzung von "Machtansprüchen" und sonstige "politische" Taten, die nur indirekt mit "dem" Konflikt zusammenhängen, fallen hinten runter, zum Beispiel die Durchsetzung der Todesstrafe gegen bspw. "unislamische Akte" wie vorehelicher Sex oder Ehebruch. Dadurch steigert sich die UNAMA-Zahl noch einmal deutlich, da es grösstenteils "szenetypische" Taten aus der "Aufrechnung" herausgehalten werden, da kontextfremd.

PS: Die Zahlen sind mit den Vorjahren konsistent. Hier noch der 2012er UNAMA-Report, Seite 1:
" 81 percent of the total civilian casualties in 2012 were attributed to Anti-Government Elements." http://unama.unmissions.org/...

2011:
"77 percent of all conflict-related civilian deaths in 2011
were attributed to Anti-Government Elements."
http://unama.unmissions.org/...

...und so weiter.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Barack Obama warnt Donald Trump in seiner letzten Rede vor Invasionen
Bob Dylan gibt auch Barack Obama Korb: Keine Nobel-Ehrung im Weißen Haus
Laut Barack Obama wird seine Frau niemals für die US-Präsidentschaft kandidieren


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?