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Ukraine: Ehemaliger Boxweltmeister Vitali Klitschko ist Bürgermeister von Kiew

Am gestrigen Sonntag fanden in Kiew Bürgermeisterwahlen statt. Gewonnen hat diese Wahl der einstige Boxweltmeister Vitali Klitschko, er soll 57,4 Prozent Prozent der Wählerstimmen erhalten haben.

Klitschko hatte bereits 2004 und 2008 für das Amt kandidiert, die Wahl jedoch verloren. Seine Partei Udar (Schlag) soll bei der gestrigen Wahl 40 Prozent der Wählerstimmen erhalten haben, die Partei wird somit die Stärkste im Stadtrat der ukrainischen Hauptstadt.

Der neue Bürgermeister erklärte nach der Wahl, dass er vor allem die Korruption in der Stadt mit 2,8 Millionen Bürgern bekämpfen möchte. Sein Amt hat derzeit allerdings nur eine repräsentative Funktion, die Entscheidungen werden an anderer Stelle getroffen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ukraine, Bürgermeister, Vitali Klitschko, Kiew
Quelle: spiegel.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.05.2014 11:51 Uhr von Schillerlocke
 
+8 | -9
 
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Wir werden Zeuge einer Farce die man uns als "Sieg der Demokratie" verkauft.
Wir leben in schlimmen Zeiten.
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26.05.2014 12:01 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -7
 
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"Wir leben in schlimmen Zeiten."

Du weißt doch gar nicht was schlimme Zeiten sind...

Die Zeiten waren nie so gut wie jetzt. Natürlich gibt es Probleme, aber das alles ist in keiner Form mit Zeiten vergleichbar in denen in Europa Krieg und wirtschaftliche Armut herrschte.

Frage mal die Bürger (rhetorisch) der Weimarer Republik, oder jene die im zweiten Weltkrieg gelebt haben, oder die, die danach alles wieder aufbauen müssen. Die würden über das Gejammere nur müde lächeln.

Schlimme Zeiten... Ich halts nicht aus.
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26.05.2014 12:39 Uhr von Schillerlocke
 
+5 | -3
 
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"Die Zeiten waren nie so gut wie jetzt. Natürlich gibt es Probleme, aber das alles ist in keiner Form mit Zeiten vergleichbar in denen in Europa Krieg und wirtschaftliche Armut herrschte."


Genau, heute leben alle Europäer in Wohlstand und sind glücklich.
Ich glaube du weißt nicht wovon du redest.
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26.05.2014 12:41 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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Schillersocke woran misst du Wohlstand in Europa?
Zugang zu Bildung?
Soziale Leistungen?
Lebenserwartung?
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26.05.2014 12:55 Uhr von sporty13
 
+5 | -4
 
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@Bildungsminister

Natürlich sind das schlimme Zeiten.

Schillerlocke zeigt nur auf das unsere hochgelobte westliche Demokratie erhebliche Defizite aufweist und uns die Medien jeden Tag vorgaukelt wie gut wir es haben.

Den 2 Weltkrieg als Argument zu nehmen ist zwar nichts neues aber Ihre Aussage ist gleich 0.

Wir haben es auch besser als zu Zeiten Roms, der Sklaverei, der Steinzeit und jetzt?

Weil wir es jetzt besser haben als früher (was sogut wie immer der Fall ist) sollen wir glücklich sein mit dem was uns unser Gott (EU/USA) uns gibt?

Die Propaganda hat bei Ihnen auf jeden Fall gewirkt. Bildung sieht aber anders aus Herr Minister...

[ nachträglich editiert von sporty13 ]
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26.05.2014 13:07 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -2
 
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@sporty13

Direkt die persönliche Schiene zu fahren, obwohl nicht einmal angesprochen, zeugt auch nicht gerade von besserem Stil. Dein vorletzter Absatz zeigt mir allerdings, dass du leider auch zur Fraktion der Verschwörungstheoretiker gehörst, weswegen sich dadurch auch jedwede weitere Diskussion erübrigt. Bei wem da Propaganda funktioniert hat, lasse ich mal dahin gestellt.

Nur so viel: Es geht nicht darum ob es uns in der Steinzeit besser ging, sondern um das Verhältnis. Von schlechten Zeiten zu sprechen, obgleich wir in einem Land leben, wo es jedem gut gehen kann, wenn er denn will. "Gut gehen" ist natürlich auch immer relativ, weswegen ich auch in meinem ersten Beitrag direkt schrieb, dass es natürlich Probleme gibt. Das ist aber alles nichts, was z.B. lebensbedrohend wäre.

Noch viel mehr - Wer will kann sich sogar dafür einsetzen, dass es besser wird. Dazu muss man natürlich mal vom PC aufstehen, und nicht immer nur bei SN große Reden schwingen. Wer will der kann sich politisch oder auch anders engagieren. Immer nur auf alles zu schimpfen ist maximal schwach und ärmlich. Voraussetzung ist natürlich, dass man den Alufolienhut hin und wieder mal abnimmt.

@Schillerlocke
"Genau, heute leben alle Europäer in Wohlstand und sind glücklich."

Wenn du mir den teil zeigst, wo ich das gesagt habe, wäre ich dir mehr als dankbar. Ansonsten versuche es doch mal mit ein wenig Sachlichkeit. Ich weiß, das überfordert den gemeinen SN-Nutzer, aber eventuell magst du es ja mal versuchen.
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26.05.2014 13:44 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -1
 
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@steffi78

Warum nur schafft ihr es eigentlich nicht ganze Texte zu lesen, und euch lediglich die Reizpunkte raus zu suchen? Ich schreibe sogar noch, dass "gut gehen" relativ ist.

Es steht doch vollkommen außer Frage, dass vom wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland, aber auch in Europa nur bestimmte Leute etwas haben. Darüber muss man hier gar nicht diskutieren. Das ändert aber nichts daran, dass wir in Deutschland ein Sozialsystem haben, was es einem zumindest ermöglicht überhaupt etwas zum Essen zu kaufen. Schau dir mal an, wie das in vielen anderen Ländern läuft. Und unter diesem Gesichtspunkt geht es uns hier verdammt gut.

Deutschland ist überhaupt ein Land in dem es uns überwiegend gut geht. Dieser Wohlstand hat aber dazu geführt, dass das Nörgeln auf sehr hohem Niveau abläuft. Die Leute wissen selten zu schätzen was sie haben, und da rede ich nicht mal von der so genannten "Unterschicht". Die hätten sogar noch Grund sich zu beschweren. Meist sind es aber jene die sich beschweren, denen es im Alltag doch recht gut geht.

Noch mal - Das es Defizite gibt ist klar, und niemand sagt, dass man daran nicht arbeiten soll. Dazu muss man aber auch mal bereit sein die Opferrolle zu verlassen und selbst anzupacken. Es hilft nichts immer auf die Politik zu schimpfen, selbst aber nicht bereit zu sein etwas zu ändern. Wenn das alle so machen würden, dann würde es uns heute wahrscheinlich deutlich schlechter gehen.

Alles in allem ist es aber vollkommen überzogen von "schlimmen Zeiten" zu sprechen, wenn wir eine Rundumversorgung haben, ein einigermaßen funktionierendes Gesundheitssystem, freie Wahlen, offene Grenzen und weitestgehend Frieden. Das ist einfach der vollkommen falsche Terminus.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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26.05.2014 13:47 Uhr von Schillerlocke
 
+0 | -3
 
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"Schillersocke woran misst du Wohlstand in Europa? "

Hast du meinen Namen absichtlich falsch geschrieben ?
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26.05.2014 14:03 Uhr von Schillerlocke
 
+2 | -2
 
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@Bildungsminister

"Die Zeiten waren nie so gut wie jetzt. Natürlich gibt es Probleme, aber das alles ist in keiner Form mit Zeiten vergleichbar in denen in Europa Krieg und wirtschaftliche Armut herrschte."

Es herrscht wirtschaftliche Armut ohne Krieg in Europa und die resultate darraus sieht man in immer stärkerem zulauf zu links und rechtsradikalen Parteien in ganz Europa.

Die Front National hat in Frankreich 26% erhalten und wird vermutlich die nächste Französische Regierung stellen, die UKIP in Brittanien hat einen riesensieg hingelegt.
Ds sind ausgesprochene Anti EU Parteien , was glaubst du warum diese "glücklichen" Europäer anti EU wählen?
Bestimmt weil es ihnen noch nie so gut wie heute ging.

Ja ich stimme dir zu das es bei uns in Zeiten der Weimarer Republik und der Kriege sicherlich schlecht ging aber auch in Deutschland gab es nach dem Krieg bessere Zeiten, in der es VOLLBESCHÄFTIGUNG gab und Mütter nicht gezwungen waren ihre Kinder abzugeben um ein 2.Einkommen erzielen zu müssen um über die Runden zu kommen.
In den 60ern und 70ern reichte ein Gehalt völlig um eine ganze Familie zu versorgen, heute reichen manchmal 2 Gehälter nicht und ich rede jetzt nur von Deutschland wo es uns im vergleich zu den Krisenländern immer noch weitaus besser geht als im rest Europas.

Die Ukraine, worum es ja ging, ist bettelarm und hoch verschuldet und jetzt frag dich mal warum Deutschland so ein interessee daran hat den nächsten Armutszuwachs in die EU zu bekommen.
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26.05.2014 21:32 Uhr von opa2012
 
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Er ist immer noch Weltmeister!!!
Oder gab es einen Kampf den er verloren hat???

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