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Deutschlands Luchse auf dem Vormarsch oder vom Aussterben bedroht

Kaum bemerkt leben seit über zehn Jahren wieder Luchse in Deutschland, vor allem im Harz und Bayerischen Wald. Ob das dabei bleibt, bleibt abzuwarten. So mancher bayerischer Jäger will die Raubkatze ausrotten. Grund ist die einzige Gemeinsamkeit zwischen Tier und Jäger, die Jagdbeute: Das Reh.

Die Luchse waren in der Vergangenheit nur noch in Zoos und Tierparks zu sehen, nun sieht es ganz danach aus, dass diese bedrohte Tierart sich langsam erholt. Es bleibt zu hoffen, dass die Jäger sich an die Jagd-Richtlinien halten.

Im Jahr 2013 erregte der Fall einer Luchsin Aufsehen, die damals illegal abgeschossen worden war. Der Täter ist bis heute unbekannt. Schon ein Jahr davor wurde ein Luchsweibchen am Rand des Bayerischen Nationalparks tot aufgefunden. Ihre Beute war mit Nervengift präpariert gewesen.


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WebReporter: DonKorax65
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Jäger, Aussterben, Luchs
Quelle: spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2014 10:06 Uhr von DonKorax65
 
+13 | -0
 
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Also was mich betrifft so hoffe ich das die Luchse uns erhalten bleiben.
Meiner Meinung sollte auf Wilderei und Schwarzjagd eine weitaus höhere Strafe stehen als bisher.
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25.05.2014 10:26 Uhr von Strassenmeister
 
+3 | -2
 
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Was ist das für eine besch....... Überschrift.
Entweder Aussterben oder Vormarsch.
Das klingt wie beim Militär: Vorwärts Jungs wir ziehen uns zurück.
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25.05.2014 10:47 Uhr von fox.news
 
+3 | -0
 
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News ist doppelt und gabs gestern bereits hier:
http://www.shortnews.de/...

(etwas andere Wiedergabe, aber exakt die gleiche Quelle)
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25.05.2014 11:12 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+8 | -1
 
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Ich dachte die alten senilen Säcke mit den Flinten seien dafür angestellt worden ein "Gleichgewicht" in der Natur durchzusetzen.. wenn das nun der Luchs übernimmt, sollten die Herren froh sein, können sie mehr Zeit mit dem Lesen von Landser Heften verbringen.. oder alte Alpenförster Heimatfilme gucken..

Abartig diese Bayrischen Revolverhelden..
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25.05.2014 12:06 Uhr von Shalanor
 
+3 | -0
 
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@Kritikglobalisierer: Selten so einen Stuss gehört. Der Größe Räuber am Ende bringt das Gegenteil von dem was du sagst. Einst wurden Wölfe ausgerottet in einem Amerikanischen Naturpark. Als reaktion darauf vermehrten sich die Rotwildbestände, holzten den Wald ab (jungbäume abfressen) worauf die Biber die großen Bäume kleinmachten und am ende nichtsmehr fanden (weg waren sie und das Rotwild gleich mit da zuwenig Nahrung) und zuletzt ging auch der Bär weil die Lachse auch nichmehr da waren. Das einzige Riff der Welt ohne Menschen darauf ebenso. 85% der Tierischen Biomasse sind Haie. Diese haie sorgen dafür das die reproduktionsraten der kleineren VIEL HÖHER sind als sonstwo und voila schon gibt es sauviele fische, sauviele Haie und das Riff funktioniert.
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25.05.2014 13:24 Uhr von IRONnick
 
+0 | -1
 
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Jäger sind nicht gleich Jäger !
Zum einen gibts die Berufsjäger, die in der Tat das Gleichgewicht herstellen, wie vorher schon erwähnt.
Und dann gibt es noch diese Sorte von Hobbyjägern, die nur auf das Töten aus sind.
Diese blättern auch eine menge Kohle dafür hin und bestehen aus Ärzten, Rechtsanwälten etc. eben Leuten aus den oberen Einkommensklassen.
Diese sollten vor allem an den Pranger gestellt werden, denn das sind die wirklichen Schweine !

[ nachträglich editiert von IRONnick ]
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25.05.2014 14:53 Uhr von DuncanGallagher
 
+1 | -1
 
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Warum rotten wir nicht ausnahmsweise mal die Jäger aus? Dann würd ich mich auch fürs Töten engagieren.
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25.05.2014 16:52 Uhr von Karlchenfan
 
+3 | -0
 
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Als wenn Rehrücken eine Massenhandelsware ist.Es besteht überhaupt keine Bestandsgefährdung,weil sich IMMER ein Gleichgewicht zwischen Beute und Predator einpendelt,nirgends auf der Welt,wirklich nirgends gibt es mehr Räuber,als das Umfeld ernähren kann,außer der Mensch hat da seine Pfoten im Spiel.
Wenn der bemittleidenswerte Gamsbart am Hut Träger sein Reh einfach mal suchen muss,anstatt auf dem Hochsitz zu parken und drauf zu warten,das ihm eine Rotwildherde vor die Flinte läuft,hab ich so gar kein Problem damit.
Erwiesenermaßen erzeugt ein Überbestand an Rehen Schaden an der Waldstruktur durch Verbiß von Jungpflanzen,willste ´nen gesunden Walt,brauchste auch jemanden,der für eine Regulierung sorgt und dabei ständig anwesend ist,nicht nur bei Schönwetter,sondern auch,wenn es draußen Scheiße schneit und stürmt wie Hölle.Luchse findet man recht selten in warmen Stuben und Ofennähe,die tun ihren Job bei jeder Witterung.Wölfe nebenbei auch.
Wenn dabei ab und an ein Schaf aus Versehen oder weil Luchse und Wölfe ein Manko beim Lesen und Begreifen von Schildern haben,mit verhaftet wird,ist das überhaupt kein Problem,da die Besitzer grundsätzlich für gerissene Tiere entschädigt werden.Viel schlimmer ist,das es den kleinen Räubern ständig von hirnlosen Zweibeinern vorgemacht wird,das man den Weisungen auf den Schildern nicht unbedingt Folge leisten muss-gleiches Recht für alle.
Ich versteh auch nicht,was denn Herr Doktor oder Herr Jurist oder Herr Generaldirektor für Probleme haben,genauso wie die hauptamtlichen Jäger mit Grundsätzen von anno dunnemals,die sind doch hauptsächlich damit beschäftigt,wildernde Katzen und Hunde zu merzen,selbst wenn da dann ein Hund an der Leine war,hatte das für den einen oder anderen Jägersmann keine Hinderungsgründe,dieses Monster abzuknallen.
Welch einen Schaden kann eine wildernde Katze anrichten?
Die fängt jeden Tag einen Vogel,ein paar Mäuse oder ein Eichhörnchen.Wenn sie sich davon selber ernähren muss und die Beute nicht zum Vorzeigen mit nach Hause schleppt,dann fällt das kaum ins Gewicht,da Katzen ein ziemlich großes Revier für sich alleine benötigen,es werden kaum zehn Katzen im Rudel alles Kleinwild plattmachen,das ist einfach Unsinn.Steigen die Ausfälle bei diesem Wild,steigen auch deren Geburtenraten,das ist ein natürlicher Automatismus.Genauso wildernde Hunde,tausende ziehen als Meute durch die Wälder und walzen alles um,was nicht bei drei auf den Bäumen ist,klar doch.
Was kann ein einzelner Hund an Schaden anrichten,der ein paar Mäuse,mal ´nen Hasen greift?Was kann ein einzelner Hund noch bewältigen?Wenn er groß und schnell genug ist,mal ein Reh,eher unwahrscheinlich für Einzelgänger.
Finden sich mehrere Hunde zusammen,dann haben die keine andere Funktion als ein gleichartig zielgerichtetes Jagen wie ein Wolfsrudel.Aber auch dann gilt,es werden nie mehr Räuber vorhanden sein,als die Gegend ernähren kann.
Da ist jede gegenteilige Argumentation von der Jägerbande barer Unsinn,die Natur regelt so etwas von ganz alleine.
Die Folgen von fehlenden natürlichen Räubern sieht man überall in Gebieten,wo sie fehlen,überhand nehmende Anzahl von Wildschweinen,die sich so weit ausbreiten können,das die sogar schon Vorgärten umbuddeln,da ist das Geschrei dann immer mächtig groß.Gäb es einen Bestand an natürlichen Jägern,dann würden diese Tiere sich auch an den natürlichen Bestandsregularien halten.Wenn bei jedem Wurf Wildschweine alle durchkommen,werden es schnell zu viele,sind es immer nur ein oder zwei,ist es ein natürliches Regulat.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]

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