24.05.14 12:15 Uhr
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Smartphone im Büro laden könnte teuer werden

Bisher ist es in deutschen Büros keine Seltenheit, dass Mitarbeiter ihr Smartphone aufladen, eine eigene Kaffeemaschine betreiben oder ein eigenen Radio laufen haben.

Nun hat sich ein Arbeitsgericht mit der Frage beschäftigt, ob der Arbeitgeber dafür Geld verlangen kann, denn Strom kostet Geld.

Konkret ging es vor Gericht um einen Kühlschrank, der im Büro betrieben wurde. Das Gericht kam zum Ergebnis, dass für die Nutzung von privaten elektrischen Geräten eine Pauschale gerechtfertigt ist.


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WebReporter: tipico
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, Strom, Smartphone, Büro, Nutzung
Quelle: gulli.com

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2014 13:02 Uhr von puri
 
+22 | -1
 
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Naja, man kann aus eine Mücke auch einen Elefanten machen.

Auch wenn es rechtlich keinen Unterschied gibt, ob ich ein am Arbeitsplatz ein Smartphone auflade - wo sich schon die Frage stellt ob das überhaupt messbar die Leistungsaufnahme vom PC erhöht - oder ob ich meinen privaten Kühlschrank (!?) im Büro aufstelle, ist da moralisch schon ein großer Unterschied. Während ich nirgendwo arbeiten wollte wo man sich wegen dem Stromverbrauch von nem privaten USB Gerät aufregt, kann ich es durchaus nachvollziehen dass keine privaten elektrischen Küchengroßgeräte im Büro gestattet sind.

Ich bin mir auch ziemlich sicher dass das in diesem Fall nicht am Chef gelegen hat - der hätte den Kühlschrank ja einfach verbieten können. Das war garantiert irgendein neidischer Mitarbeiter der sich darüber beschwert hat dass er diese Stromkosten mittragen muß.

[ nachträglich editiert von puri ]
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24.05.2014 13:03 Uhr von AdiSimpson
 
+6 | -5
 
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der kostenaufwand dass zu bearbeiten ist höher als die einnahme durch die pauschale, das können nur hinterfotzige auf den weg bringen.

[ nachträglich editiert von AdiSimpson ]
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24.05.2014 13:08 Uhr von langweiler48
 
+14 | -1
 
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Wer seine Mitarbeiter ohne Worte motivieren möchte, gibt ihm gewisse Freiheiten, dazu gehört ein Radio, eine Kaffeemaschine und auch der Smart-Phone aufladen..

Unsere neue Abteilungsleiterin wollte uns auch das Radioröhren untersagen. Der lief tagtäglich weiter, ohne dass sie auch nur noch ein Wörtchen über dieses Thema verloren hätte.
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24.05.2014 13:27 Uhr von bpd_oliver
 
+14 | -0
 
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Wenn es wenigstens nur bei den Smartphones bliebe...
http://www.derwesten.de/...
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24.05.2014 13:29 Uhr von olegarch
 
+6 | -14
 
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Dann, lieber Arbeitgeber, berechne ich fürs Abrufen von Arbeits-E-Mails eine Elektropauschale und stelle es Dir in Rechnung.
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24.05.2014 13:37 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -4
 
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Ob sich ein Arbeitgeber dann wirklich damit beliebt macht.

Ich denke eher das dies dann zu einer riesen Trotzsituation führt.

Und das Mitarbeiter dann erst recht Strom verschwenden,
z.B. indem sie die PC´s über Nacht durchlaufen lassen,
unnötig Sachen ausdrucken usw..
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24.05.2014 13:56 Uhr von uwele2
 
+5 | -7
 
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meine Antwort an den Arbeitgeber wäre dass ich ab sofoert nur noch per Briefpost zu hause erreichbar bin
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24.05.2014 14:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -0
 
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Wir hatten in den 1990er auch ein Radio im kleinen Ingenieursbüro.
Irgendwann stand ein GEZ-Fahnder in der Tür - das Büro war ja zugänglich und nicht abgeschlossen.
Wir erfuhren erst viel später, dass ein Mitarbeiter von uns als GEZ-Fahnder einen Nebenjob machte und uns verpfiffen hat. Da ging´s halt um 1000 Mark Strafzahlung.
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24.05.2014 14:29 Uhr von Icecell
 
+1 | -0
 
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[ nachträglich editiert von Icecell ]
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24.05.2014 14:30 Uhr von Icecell
 
+4 | -3
 
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Lass mal rechnen.
Netzteil verbraucht 5W. Ladezeit ca. 2 Stunden. Macht 10W/h. Das mal 0,25€ pro kW/h und mal 250 Tage (Mo-Fr ein Jahr).
Macht 0,6€ im Jahr - wow ist das teuer...was für ne dumme Überschrift
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24.05.2014 14:45 Uhr von shadow#
 
+2 | -3
 
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Kann man als Arbeitgeber natürlich so machen - wenn man unbedingt rausfinden will, wo der Gefrierpunkt der Arbeitsmoral und Produktivität liegt...

Die Firmen in denen beispielsweise Telefone weder geladen noch angeschaltet werden dürfen, scheint es ja tatsächlich irgendwo zu geben, ich frage mich nur ob sich die Verantwortlichen bewusst sind, welche potenziellen Mitarbeiter damit noch für sie übrig bleiben.
Wahrscheinlich wird das damit zu tun haben dass der Führungsstil dieser Firmen in den meisten Fällen einer absoluten Monarchie entspricht.
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24.05.2014 15:01 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
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naja dann einfach ein externen Akku kaufen, wenn die so blöde sind.
Ich habe ein 20000mAh Akku, damit kann ich mein Note 2 ca 5 mal aufladen.

Beim Kühlschrank wenns ein privater ist und Kaffemaschine kann mans schon verstehen. Aber wenns davon gar nix erst gibt, ist es auch von der Firma bisl böse.
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24.05.2014 15:09 Uhr von JensGibolde
 
+2 | -4
 
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n hund im büroooooo?? wir sind hier doch nicht bei daktari!
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24.05.2014 15:36 Uhr von Floppy77
 
+6 | -1
 
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Bei der ganzen Aufregung hat keiner geschaut, welcher Arbeitgeber denn nun eigentlich gemeint ist?

Eine städtische Behörde. Da muss nun nicht der reiche Firmenboss den Strom zahlen, sondern der Steuerzahler. Na immer noch alle dafür, dass jeder in seinem Büro in jeder Behörde einen eigenen Kühlschrank, ein Radio...betreibt und jeden Tag dort umsonst sein Smartphone auflädt?

@Icecell
Du hast da vorhin so schön gerechnet, dann rechne das doch mal zusammen, was auf den Steuerzahler zu kommt, wenn jeder Angestellte/Beamte im öffentlichen Dienst Strom klaut.
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24.05.2014 15:39 Uhr von Dobitoc
 
+2 | -8
 
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Mit Kleinigkeiten fängt es an, das ist Stromdiebstahl
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24.05.2014 16:33 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+1 | -2
 
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@ Icecell: Verstehe nicht, dass du für die Rechnung von irgend jemanden mal wieder ein Minus bekommen hast.

Kleine Korrektur, letztes Jahr hat das Unternehmen in dem ich gearbeitet habe keine 0,25€ pro kWh bezahlt, das sind eher Preise aus dem privaten Bereich. Die meisten größeren Unternehmen bezahlen so um die 0,07-0,08€ pro kWh. Wenn sie gewisse ´Begünstigungen´ haben, sogar noch weniger.
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24.05.2014 16:47 Uhr von shadow#
 
+1 | -2
 
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@Ich_bins_wieder
Als ob die die tatsächlichen Kosten interessiert hätten...

"Beinahe hätten städtische Mitarbeiter in Werdohl auch zahlen müssen, wenn sie im Büro ihr Privat-Handy aufladen wollen. Vier Euro im Monat wollte die Verwaltung dafür veranschlagen. ´Das haben wir aber wieder gekippt, nachdem wir rausbekommen haben, dass das nur ein paar Cent kostet´, sagt Grabs."

Das Urteil ist übrigens schon aus dem März...
Was hat diese "News" hier oder auf Heise überhaupt verloren?
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24.05.2014 17:10 Uhr von langweiler48
 
+4 | -5
 
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@wok ….

Wir waren 270 Mitarbeiter einer Tochterfirma in K´he der Telekom. Wir waren über 4 Stockwerke verteilt und der Arbeitgeber hat in jedem Stockwerk eine JANA-Kaffemaschine geleast. Die monatlichen Leasingraten mit exklusiven Wartungsvertrag plus Stromkosten war ganz bestimmt höher als die Gesamtstromkosten wenn sich jedes Büro eine eigene Kaffeemaschine inklusive Radio und gelegentliches Ausladen des leer gewordenen Smartphones erlauben hätte dürfen.

Hier kommt natürlich auch der Synergieeffekt zu Tage, der sich auf die Effektivarbeitszeit auswirkt. Ab in den Kaffeeraum: Kollegen treffen: Schwätzchen halten, das 3 mal am Tag sind schon mal gut und gerne 30 Minuten weniger Arbeitsleistung für den Arbeitgeber.

Und noch eines, würde der der oberste Boss sein Gehalt auf menschenwürdige Höhe heruntersetzen, dann könnte die gesamte Belegschaft aus goldenen Tassen ihren Kaffee trinken, Radio hören und selbst noch die eigene Waschmaschine von zu Hause mitbringen und in der Tiefgarage des Unternehmens, die Wäsche wachen, die sie während der Arbeit verschmutzt haben.
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24.05.2014 20:24 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -1
 
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Was solls, ich lade immer meinen TESLA im Büro und keinen interessiert es ...

Zumindest nicht von dem ich träume :)
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24.05.2014 20:29 Uhr von Petabyte-SSD
 
+2 | -0
 
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@ Mister-L

Vorschriften einhalten, ja!!

Dann wird die Arbeit zur täglichen 5-Minuten Nebensache :)
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24.05.2014 22:03 Uhr von Wurstachim
 
+2 | -0
 
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Das ist unter der Würde des Volkes....
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25.05.2014 00:41 Uhr von DigitalKeeper
 
+2 | -1
 
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Oh Mann! Ich seid doch Echt KRANK!!!

Ab sofort berechen ich jeden kleinen Furz"""

Somit auch den Weg und die Freizeit die ICH opfere um zur Arbeit zu kommen:

Also bei täglich 160 KM und den prall verstopften Strassen und Autobahnen voller Idioten und LKWs brauche ich dazu für Hin und Rückfahrt 3 Stunden täglich.

Beim üblichen Stundensatz komme ich auf ca. 3000 Euro Netto zzgl Kilometergeld!!!

Also....
....damit ich meine Familie ernähren kann, brauche ich 2000 Euronen.

Macht mit Kosten und allem zipp und zapp so schlappe 6000 Euronen NETTO pro Monat ihr verkackten HALSABSCHNEIDER!!!!

....

[ nachträglich editiert von DigitalKeeper ]
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25.05.2014 03:11 Uhr von Azureon
 
+2 | -1
 
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"Smartphone im Büro laden könnte teuer werden"

Nur wenn man entweder ein Arschloch als Chef oder als Kollegen hat.
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25.05.2014 08:17 Uhr von PatBu
 
+1 | -5
 
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Wo ist das Problem mit dem Smartphone. Beim Eintreffen in die Firma das Ding ausstellen und beim Verlassen der Firma das Ding wieder anmachen.

Bei uns wurden sogar schon Mitarbeiter entlassen weil die ihr Smartphoneladekabel dabeihatten und an der Wache ne Taschenkontrolle hatten wo das gefunden wurde.

[ nachträglich editiert von PatBu ]
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25.05.2014 09:33 Uhr von Knopperz
 
+4 | -1
 
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Produktive Arbeit erreicht man wenn sich die Arbeitnehmer wohl fühlen, und die Leute morgens Bock darauf haben aufzustehen und zur Arbeit zu fahren.
Diese Gewinnmaximierungs (Geiz ist Geil) Prozesse bewirken genau das Gegenteil.

Der "Burger King" Wallraff Bericht hat einige solcher Tricks gezeigt. Da wurde dann u.a. die Stempeluhr in der Küche installiert welche man nur mit Dienstkleidung betreten darf. Folglich kann man sich nach seiner Ankunft nicht direkt einstempeln, sondern muss sich erstmal umziehen. 10 Minuten täglich unbezahlte Arbeitszeit. Das läppert sich.

Dann wurden reguläre Vollzeit Verträge mit nur 30 Stunden pro Woche abgeschlossen obwohl man 40 Stunden arbeiten muss. die 10 Überstunden werden ganz normal bezahlt.
Aber sobald man Krank oder in Urlaub ist, gibts nur noch Geld für 30 Stunden.

Vielleicht ist ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" für jeden Bürger in Deutschland doch keine so schlechte Idee. Zum einen Lockert das den Druck auf die Arbeitnehmer um jeden Preis arbeiten gehen zu "müssen". Zum anderen kriegen Arbeitgeber ein ganz anderes Bild von dem Wert der Arbeitskräfte die keinesfalls wie Sklaven oder Vieh zu behandeln sind.

Wenn man seine Lebenszeit für ein Betrieb opfert, dann hat der Betrieb verdammt nochmal dafür zu sorgen das man sich wohlfühlt.

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