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Googles neue Suchalgorithmen könnten das Internet umkrempeln

Googles Updates der Suchalgorithmen mit Namen wie "Panda" oder "Pinguin" sollen helfen, dass User bessere Suchergebnisse bekommen und scheinbar nutzlose Spamseiten gefiltert werden.

Dies hat entsprechend Auswirkungen auf die Trefferplatzierungen der Google-Suche. Die neuen Algorithmen arbeiten anders als die alten. Die bisherigen Optimierungsmaßnahmen, um die eigene Webseite an die Spitze der Treffer zu bringen, können sich nun sogar kontraproduktiv auf die Platzierung auswirken.

Was in der Theorie sinnvoll klingt, hat jedoch in der Praxis die Auswirkung, dass auch Seiten wie Metafilter oder das Webangebot des Norddeutschen Rundfunks weniger Besucher bekommen, weil sie nun als weniger relevant klassifiziert werden.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Google, Suchmaschine, Algorithmus, Trefferquote
Quelle: welt.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2014 12:01 Uhr von sfmueller27
 
+17 | -2
 
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Wie die neuen Algorithmen arbeiten und selektieren, ist relativ komplex und kann man meiner Meinung nach nicht kurz und knapp in eine ShortNews packen. Außerdem geht "Die Welt" sogar soweit zu fragen: "Macht Google jetzt das Internet kaputt?" Das erschien mir ein bisschen zu reißerisch und übertrieben, aber macht euch am Besten selbst ein Bild davon in der Quelle.
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24.05.2014 12:43 Uhr von Jlaebbischer
 
+12 | -2
 
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Wenn das bedeutet, dass man in Zukunft mal wieder Suchergebnisse bekommt, bei denen man nicht erst auf Seite 2 oder 3 switchen muss, um zum gesuchten zu kommen, begrüsse ich das sehr.
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24.05.2014 12:45 Uhr von fox.news
 
+1 | -0
 
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aus der Quelle:

"Darüber hinaus jedoch ist MetaFilters langsamer Untergang auch ein Zeichen für einen Wandel in der Netzkultur: Die Debattengemeinde bei MetaFilter stammt aus einer Zeit, in der Nutzer regelmäßig auf Seiten surften, die ihnen bekannt waren, erklärt John Herman vom New Yorker Internetmagazin "The Awl".

Dieses Nutzerverhalten jedoch stirbt aus. Mittlerweile surfen die Nutzer direkt zu den Inhalten, die ihnen Google heraussucht oder die ihre Freunde über soziale Netzwerke empfehlen.

Dort feiern Dienste wie "Heftig" oder "Buzzfeed" mit banalen Schlagzeilen wie "24 Tiere, die Yoga machen" riesige Erfolge – nicht zuletzt, weil auch in den sozialen Netzwerken ein Roboter sortiert.

Facebook etwa muss bei einem Durchschnittsnutzer aus täglich 1200 abonnierten Inhalten die 300 finden, die für den Nutzer relevant sein könnten. Inhalte, die von anderen Nutzern häufiger geteilt werden, passieren eher den Filter.

MetaFilter könnte nur ein erstes Opfer dieser neuen Filterkultur sein, kommentiert die "Washington Post" den Fall. Hintergründiger Qualitätsjournalismus und Debattenkultur passen nicht gut durch die Filter, durch die Google und Facebook die Sicht der Mehrheit der Nutzer auf das Internet definieren."


"Google macht das Internet kaputt" stimmt zwar nicht, aber man kann anhand dieser Beispiel schon behaupten, daß diese neueren Algorithmen das Internet bzw. die Art wie es von vielen genutzt wird massiv verändern.
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24.05.2014 13:11 Uhr von DaBigOne
 
+4 | -2
 
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Google ist nicht das Internet nur eine Suchmaschine! Was die ändern hat keine Auswirkung auf das Internet!
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24.05.2014 13:22 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -0
 
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Mich stört etwas ganz anderes:
Wenn ich bei meiner Lieblingsschauspielerin nach Lesungen suche, erhalte ich 20 Seiten mit uraltem Material mit längst vergangenen Terminen. Schön wäre es, wenn kommende Termine oben stehen würden.
Toll wäre ein Kästchen bei jedem Suchergebnis: "Dieses Ergebnis nicht mehr anzeigen".
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24.05.2014 13:53 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Der eine oder andere Besucher hat meine Seite in der Vergangenhiet schon per Google gefunden und besucht. Wobei ich mich da nie aktiv drum gekümmert hab und es auch nicht tue.
Ich verkaufe nichts, hab keine Werbung aufgeschaltet und hab somit keinen "Gewinn" darin, in den Suchlisten ganz oben zu stehen. Höchstens die Freude, wenn ich sehe, dass sich jemand für mein Geknipse interessiert. ;)
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24.05.2014 18:13 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
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Ich kann mich noch an die alten Suchmaschinen erinnern. Sie suchten das Internet durch und lieferten die Ergebnisse anhand bekannte Regeln. Das führte dazu, dass irgendwann die ersten Seiten nur noch mit Spam wie z. B. Pornoseiten gefüllt waren. Ich stiegt bei AltaVista zuletzt meistens erst auf der dritten Seite ein, denn die ersten zwei Seiten waren garantiert von "optimierten" Seiten okkupiert. Und dann kam Google und plötzlich fand man was man suchte oft gleich in den ersten drei Vorschlägen.

Es ist nicht im Sinne von Google, dass die Leute ihre Seiten optimieren können.

Ein Kumpel von mir ist besessen davon seine Seiten zu optimieren. Er kommt meistens mit alten Sachen an die ihm irgendwer für teures Geld im Internet als "Tricks" verkauft, dabei spielen sie schon seit dem letzten Jahrtausend keine Rolle mehr. Er verbringt Tage damit Key-Word-Listen zu erstellen und bittet sie mich einzubauen. Und eine Woche später fragt er mich wieso es keine Steigerung der Kunden gibt.

Ich sage ihm dann eben: es ist nicht im Sinne von Google, dass die Leute ihre Seiten optimieren können. Aber das glaubt er nicht.
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24.05.2014 20:04 Uhr von Biblio
 
+2 | -0
 
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Die Suchalgorithmen scannen dann die Höhe der monatlichen Zahlungseingänge von Firmen an google ... so wie jetzt auch.
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24.05.2014 21:03 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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Ist doch klar, die ganzen Tricksereien um eine Seite in die Höhe zu bringen gehen nach hinten los.

Google ist wie ein Lebewesen, das immer intelligenter wird, und jeden Mist herausfiltert.
Ich mache einfach eine gute Site mit Inhalt die niemand anders hat und fahre gut damit...
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25.05.2014 00:46 Uhr von DigitalKeeper
 
+0 | -4
 
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Scheiss auf Google!!! Der letzte Dreck!!!

Was diese verdammten Aasgeier alles in Petto haben...tstststs....Google Glas, Drohnen, Totale Überwachugn, etc....

Sehe ich einen mti Google Glas ist die Brille Platt! Und die Drohnen werden vom Grundstück runter geschossen!!!

...ENDE...
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25.05.2014 13:30 Uhr von s-quadrat
 
+1 | -0
 
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eigentlich vernünftig, die Suchergebnisse hin und wieder mal von dem ganzen unnötigen SEO-Krempel zu bereinigen, trotzdem gibt es noch einige Dinge, für die Google einfach absolut ungeeignet ist...

z.B. Öffnungszeiten eines Ladens finden, insbesondere wenn sich die in den letzten Monaten geändert haben. Die ersten Seiten sind immer voll mit diesen "Branchenbuch"-Aasgeiern, die einfach uralte Adressdaten für Google aufbereiten, eine Karte dazu anzeigen und am besten den User bitten, doch die erste Bewertung zu dem Eintrag abzugeben.
Wenn ich nach Namen und Adresse eines Geschäfts suche, möchte ich doch gern als erstes die offizielle Seite von denen haben! Leider verdient Google daran nichts, weil dort höchstwahrscheinlich keine Google-Werbugn eingebunden ist; letztlich ist es ja nur im Interesse von Google, dass man nichts findet, und solange wiederkommt bis man aufgibt bzw. sich dann doch durch eine Werbeanzeige davon ablenken lässt...

Oder Produkte, die nicht mehr lieferbar sind - man findet auch keine Restbestände mehr,w eil die Ergebnisse voll von Shopping-/Preisvergleich/...-Seiten sind, die am Ende bestenfalls auf einen Händler verweisen, wo der Artikel schon seit mehreren Jahren nicht mehr verfügbar ist... -.-
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26.05.2014 04:47 Uhr von Jake_Sully
 
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Im Kapitalismus wird Vernunft immer von finanziellen Interessen verdrängt.

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