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Ecuador: Viele bedrohte Arten im Weltnaturerbe - 2016 beginnt trotzdem die Ölförderung

Bereits letztes Jahr wurde beschlossen, dass im Yasuni-Nationalpark in Ecuador nach Öl gebohrt werden darf (ShortNews berichtete).

Nach umfassenden Umweltschutzmaßnahmen darf Ecuadors staatlicher Ölkonzern Petroamazonas EP im Jahr 2016 mit der Ölförderung im Weltnaturerbe, dem Yasuní-Nationalpark, beginnen.

Im Yasuni Nationalpark leben zahlreiche bedrohte Tierarten, aber auch Stämme ohne Außenweltkontakt. Für den Fall, dass die abgeschotteten Völker der Tagaeri und Taromenane auf den Ölfeldern auftauchen, soll die Förderung dort eingestellt werden.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Öl, Ecuador, Weltnaturerbe
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.05.2014 17:51 Uhr von Sarkast
 
+3 | -0
 
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"Für den Fall, dass die abgeschotteten Völker der Tagaeri und Taromenane auf den Ölfeldern auftauchen, soll die Förderung dort eingestellt werden."

Na klar, die paar Millionen, die wir dort bereits investiert haben, lassen wir doch direkt sausen, wenn ein paar Speerwerfer auftauchen.

Ob der Ölkonzern Petroamazonas EP das genau so sieht?
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23.05.2014 21:47 Uhr von quade34
 
+0 | -2
 
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Überall dasselbe, irgendwelche Viecher tauchen immer dann auf, wenn etwas gebaut werden soll. In Berlin schon viele Male von grünen Spinnern erfolgreich durchgeführt. Mal sind es ganz seltene Schnecken oder Würmer, die noch niemand von jeher gesehen hat, oder ein Vogel der kurz mal rastete.
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23.05.2014 23:16 Uhr von Atheistos
 
+0 | -1
 
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Durch Bauarbeiten für die WM ist eine Fischart bzw. eine Fundortvariante die nur dort vor kam, ausgerottet worden.

Ich kann mir heutzutage schon keine Tierdokus mehr anschauen, weil ich weiß, dass der größte Teil der gezeigten Arten von uns ausgerottet wird.

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