22.05.14 17:01 Uhr
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USA: Tausende Arbeiter stürmen McDonald’s-Zentrale bei Kampf um höhere Löhne

Über 2.000 Demonstranten, darunter auch hunderte McDonald’s-Arbeiter in Uniformen, drangen in das Areal der Firmenzentrale in Oak Brook in Illinois ein. Nach Drängeleien mit der Polizei wurden 100 Aktivisten verhaftet.

Arbeiter und Gewerkschaften kündigten während der jährlichen Aktionärsversammlung des Fastfood-Imperiums mit 34.000 Filialen weitere Kundgebungen an.

Arbeiter der Fastfood-Industrie kämpfen für eine Anhebung der Mindestlöhne auf 15 Dollar pro Stunde. Mit der jetzigen Entlohnung von 9,08 Dollar pro Stunde im Schnitt könne kaum wer auskommen, wird argumentiert.


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WebReporter: bauernebel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Demonstration, Arbeiter, McDonald´s, Zentrale, Lohnforderung
Quelle: amerikareport.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2014 17:20 Uhr von Perisecor
 
+3 | -30
 
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22.05.2014 17:28 Uhr von Jlaebbischer
 
+6 | -0
 
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In der Filiale in Reinfeld/ Hosltein an der A1 ist so ein Ding bereits in Betrieb. Man kann übrigens an dem Ding nur per Karte zahlen, was unser Mutti und ihren Bankierfreunde auch noch erfreuen dürfte...
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22.05.2014 17:50 Uhr von STN
 
+11 | -7
 
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$9,08... davon träumen viele Leute hier in Deutschland.
Da in den USA auch noch die Lebenshaltungskosten weit aus niedriger sind als hier in Deutschland lässt sich damit eigentlich recht anständig Leben. Die Steuern sind auch niedriger als hier in Deutschland.

Aktuell Preise:
1 Galone Benzin ca. $3 ( Wir zahlen umgerechnet $7,20 pro Galone)
Mein Onkel in Los Angeles zahlt für sein Haus $800 Miete (ca. 180m² + 600m² Garten). Da bekommt man in manchen deutschen Städten nur ne 1-2 Zimmer Wohnung
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22.05.2014 17:53 Uhr von CoffeMaker
 
+24 | -2
 
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"Ein hoher Mindestlohn zerstört Jobs, er erhält oder schafft keine. "

Selten so gelacht. Typische kapitalistische Rhetorik, kann man wahrscheinlich in jedem BWL-Buch finden.
Die Gier von Menschen die ohne Arbeit viel Geld verdienen wollen zerstören diese Jobs.
2ter Knackpunkt: Egoismus. Jeder will nur Dumpinglöhne zahlen und gleichzeitig den Absatz steigern. Das kann nicht funktionieren. Das ergibt eine Spirale nach unten.
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22.05.2014 18:15 Uhr von Perisecor
 
+3 | -13
 
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22.05.2014 18:25 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -1
 
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"Ein hoher Mindestlohn zerstört Jobs, er erhält oder schafft keine. "
Das ist Blödsinn und wieso, kannst du überall nachlesen.

Im übrigen gehört McDonald’s zu den Firmen die exportieren?? Na schon was geschnallt, dass es nur um Rendite geht... man man man...
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22.05.2014 18:40 Uhr von Perisecor
 
+1 | -11
 
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22.05.2014 18:53 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+6 | -0
 
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@Perisecor

Mc Donald´s ist auf Schnelligkeit angewiesen, dieser Automat ist besonders auf die Reaktionsfähigkeit des Kunden angewiesen, ein Mensch kann da unterstützen oder Einlenken, indem was schnell vorgelesen wird oder ein anderer Kunde der eigentlich später da war bedient wird.

Dann kommt die Zeitverzögerung mit Kartenzahlung hinzu.

Dann kommen Kundenverluste dazu, weil bestimmte Leute sich diese Automaten nicht zutrauen.

Meine Mutter hat z.B. nie am MC Drive bestellt weil man da mit dem "Automaten" quasseln musste und Fehler hätten auftauchen können und es unangenehm war von der Atmosphäre aus ihrer Sicht. Hätte sie die Auswahl zwischen MC Donald´s Automaten oder einen Mitbewerber mit Mensch, dann würde sie immer das zweite nehmen.

Dann kommt noch ein Image-Verlust hinzu, also spannend wird das und in der Schweiz, hätte man das sicherlich schon längst bei MC Donald´s durchgesetzt, wenn es sich hier nicht um eine leere Drohung handeln würde.

Die Beispiele mit hohen Mindestlohn wo die Menschen ihren Job verloren hatten, hätte ich übrigens gerne, das wäre nett.

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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22.05.2014 18:59 Uhr von Perisecor
 
+0 | -8
 
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@ Best_of_Capitalism

McDonald´s hat die Automaten ausgiebig getestet und setzt sie in den USA immer öfter ein.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass nicht nur Vollidioten für den Konzern arbeiten, sondern tatsächlich auch Leute, die solche Tests vernünftig ausarbeiten, überwachen und auswerten.


In den USA ist die bargeldlose Zahlung auch kein Problem, eine Zeitverzögerung findet nicht statt, im Gegenteil, niemand muss erst sein Kleingeld zusammensuchen nur um dann festzustellen, dass es nicht passt.
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22.05.2014 19:01 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+8 | -0
 
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@ Perisecor

"McDonald´s hat die Automaten ausgiebig getestet und setzt sie in den USA immer öfter ein."

Wenn das so ist, dann werden diese Automaten ja sowieso eingesetzt und nicht wie von Dir behauptet, wegen den zu hohen Mindestlohn. Das wäre ja sowieso passiert.

Weil Profit und Aktiengesellschaft.

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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22.05.2014 19:13 Uhr von FlatFlow
 
+7 | -1
 
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@Perisecor echt welche? Schweiz die Niederlande, oder vielleicht England? Überall gabs nach dem einführen Zuwächse an neuen Jobs, weil mehr Kaufkraft vorhanden war! Glaubt weiter die Märchen von dem bösen kontraproduktiven Mindestlohn.
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22.05.2014 19:23 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ FlatFlow

Keines dieser Länder hat einen hohen Mindestlohn eingeführt. Der Mindestlohn im UK ist sogar ausgesprochen niedrig.



@ Best_of_Capitalism

"Weil Profit und Aktiengesellschaft. "

Klar, besser wäre der Sozialmus, in dem in welchem dann in einer McDonalds´s Filiale (ok ok, wir nehmen einfach mal an, sowas gäbe es im Sozialismus) 90 Leute arbeiten, von denen 70 nichts Richtiges zu tun haben.



"Wenn das so ist, dann werden diese Automaten ja sowieso eingesetzt und nicht wie von Dir behauptet, wegen den zu hohen Mindestlohn. Das wäre ja sowieso passiert. "

Die Einführung der Automaten erfolgt extrem langsam und nur in bestimmten Gebieten, eben dann, wenn eine Filiale sowieso erneuert wird.

Wenn dich das Thema interessiert, informiere dich darüber, ist in den USA ganz groß in den Medien - aber versuche nicht, meine Worte umzudeuten.



PS: Niemand, aber auch gar niemand hindert dich und andere daran, einen Sozi-Burgerbrater aufzubauen. Zahlt den Leuten dort 15€ die Stunde, stellt sie gleich zu Dutzenden ein und verkauft nur Fleisch vom Bio-Hof nebenan. Werde doch einfach der Konkurrent, den du beschrieben hast - und zu dem deiner Ansicht nach dann die große Masse strömt.
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22.05.2014 19:24 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Dieser und viele andere Ausbeuter sollten einfach nur noch boykottiert werden! Ihr Vorteil ist, dass sich die Leute uneinig sind und Sie immer wieder jemanden finden, mit dem Sie es machen können!
Einfach den Spieß umdrehen, dann fressen DIE aus der Hand!!!!
Aber es gibt genug Leute, die trotzt alledem da hin gehen und sich den Kleister reinpfeifen!
Wohl bekomms!!!
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22.05.2014 19:36 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@Perisecor


"Die Einführung der Automaten erfolgt extrem langsam und nur in bestimmten Gebieten, eben dann, wenn eine Filiale sowieso erneuert wird."

Man unterstreiche das Wort "sowieso".
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22.05.2014 19:38 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ Best_of_Capitalism

Warum unterstreichst du nicht "extrem langsam" und "nur in bestimmten Gebieten", auf welches sich das ´sowieso´ bezieht?

Ach ja, weil´s nicht in deine verquere Argumentation passt.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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22.05.2014 19:49 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@Perisecor


"Warum unterstreichst du nicht "extrem langsam" "

Weil es sowieso passierst, ob Du nach einen Unfall langsam oder schnell stirbst, du stirbst!


"und "nur in bestimmten Gebieten", auf welches sich das ´sowieso´ bezieht?"

Weil es ja wenn es erfolgreich ist, auf alle Gebiete versucht wird umzusetzen.

Das "sowieso" habe ich aber unterstrichen, weil es übersetzt heißt "Mit oder ohne Mindestlohn" deswegen habe ich es unterstrichen, noch Fragen?

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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22.05.2014 19:54 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ Best_of_Capitalism

Es gibt in den USA kein "ohne Mindestlohn".
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22.05.2014 20:39 Uhr von FlatFlow
 
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@Perisecor hier lies mal bitte: http://www.huffingtonpost.de/...
Der Mindeslohn in Enland beträgt 1.189,92 EUR pro Monat (Juli 2013) (Quelle: https://www.google.de/...)
Hier noch ein Artikel http://www.faz.net/...

Übriges du hast noch gar kein Argument gegen den Mindestlohn geschrieben.
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22.05.2014 20:49 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ STN
"$9,08... davon träumen viele Leute hier in Deutschland."
Das sind 6,65 Euro. Warum sollten die Leute davon träumen, wenn sie in Bälde einen Mindestlohn von 8,50 Euro bekommen werden?
In den USA variieren die Lebenshaltungskosten sehr stark.

"Mein Onkel in Los Angeles zahlt für sein Haus $800 Miete (ca. 180m² + 600m² Garten)."
In welchem Viertel von Los Angeles lebt dieser Onkel und in welchem Zustand ist sein Haus??
"One bedroom apartments in Los Angeles rent for $1465 a month on average and two bedroom apartment rents average $1892."
http://www.rentjungle.com/...

@ Flatflow
"Das ist Blödsinn und wieso, kannst du überall nachlesen."
Ein Beispiel bitte, wo man das nachlesen kann, insbesondere bezogen auf einen *hohen* Mindestlohn. Am liebsten seriös, wissenschaftlich fundiert und nicht gewerkschaftsnah :)

"Schweiz die Niederlande, oder vielleicht England?"
Schweiz: kein flächen- und branchenübergreifender Mindestlohn.
Niederlande: ein Mindestlohn, den ich nicht als hoch bezeichnen würde. Die Arbeitslosenquote hat sich seit 2008 mehr als verdoppelt, in Deutschland ist sie gesunken.
England: ein Mindestlohn, den ich noch weniger als hoch bezeichnen würde.
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22.05.2014 22:24 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@ Perisecor

"Es gibt in den USA kein "ohne Mindestlohn"."

ich sage nur "Mexikaner" und "Schwarzarbeit"
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22.05.2014 23:39 Uhr von MasterMind187
 
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Naja die Aussage mit Mindestlohn und Jobs ist schon richtig. Je teurer der Arbeitnehmer, desto eher lohnt sich die Anschaffung einer Maschine.

Aber langfristig wird das ein Problem. Denn die Maschine kauft sich aber auch keine Burger.
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23.05.2014 05:07 Uhr von Perisecor
 
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@ FlatFlow

Du scheinst das Gleiche Lese- und Verständnisproblem wie @Best_of_Capitalism zu haben. Ich sprach von hohem Mindestlohn und UK hat keinen hohen Mindestlohn - im Gegensatz zu den geforderten $15 hier in der News.



"Übriges du hast noch gar kein Argument gegen den Mindestlohn geschrieben."

Die Argumente sind klar: Arbeitsplätze unter dem Mindestlohn fallen zum Teil weg, zum Teil bleiben sie erhalten. Die Dienstleistungen und Produkte des erhaltenen Teils werden zu einem Großteil teurer - für alle, womit plötzlich Leute Geldnöte bekommen, welche zuvor u.U. keine hatten.




@ Best_of_Capitalism

"ich sage nur "Mexikaner" und "Schwarzarbeit""

Das ist also das Niveau, auf welchem du diskutieren willst?

Wie viele Illegale gibt´s denn in Washington State, hm? Sind die durch den Pazifik geschwommen?

Oder wie sieht´s in Rhode Island aus? Oder Ohio?



Und glaubst du wirklich, ein Konzern wie McDonald´s beschäftigt Menschen ohne gültige Arbeitserlaubnis?


Oh man.
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23.05.2014 09:02 Uhr von alex070
 
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Ein Lohn von dem man nicht Leben kann ist es nicht wert dafür zu arbeiten.

Mit dem Argument "es zerstört Arbeitsplätze" rede sich ja gerne Manager und Politiker raus wenn es darum geht etwas für die Arbeitnehmer zu tun.

Wenn man nicht davon leben kann dann wäre die "Zerstörung" von einigen Arbeitsplätze zum Wohle aller besser als alle zu benachteiligen.

Wenn die Arbeitgeber meinen sie kommen mit weniger (aber besser bezahlten) Personal aus, bitte sollen sie es versuchen. Ich denke es ist nur ein Drohgebärde um sich legitime Forderungen vom Hals zu schaffen.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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23.05.2014 09:04 Uhr von Perisecor
 
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@ alex070

"Wenn die Arbeitgeber meinen sie kommen mit weniger (aber besser bezahlten) Personal aus, bitte sollen sie es versuchen. Ich denke es ist nur ein Drohgebärde um sich legitime Forderungen vom Hals zu schaffen."


Du hast die komplette industrielle Revolution und die gesamte Zeit der Bandfertigung und Mechanisierung verpasst, oder?
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23.05.2014 09:16 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@ Perisecor

"Das ist also das Niveau, auf welchem du diskutieren willst?

Wie viele Illegale gibt´s denn in Washington State, hm? Sind die durch den Pazifik geschwommen?

Oder wie sieht´s in Rhode Island aus? Oder Ohio?
"

Du hast von den USA gesprochen und nicht von bestimmten Staaten, daher war das meine Antwort auf die USA bezogen.

"Und glaubst du wirklich, ein Konzern wie McDonald´s beschäftigt Menschen ohne gültige Arbeitserlaubnis?
"

Glauben? Das weiß ich sogar!

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