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Es herrscht Krieg auf der A3 - 300 Unfälle bereits

"Auf dieser Autobahn herrscht Krieg", so der zuständige Kreisbrandrat von Straubing-Bogen, Albert Uttendorfer. Gemeint ist die Autobahn A3 zwischen Regensburg und dem Deggenorfer Kreuz. Eines der letzten Todesopfer, letzten Dienstag, war ein 40-jähriger LKW-Fahrer.

In diesem Jahr gab es bereits 300 Unfälle auf dieser Strecke. Im März alleine 50 schwere Unfälle, besonders an einer Baustelle nahe Wörth. Auch für Josef Seebacher von der Autobahndirektion Südbayern stellt diese hohe Unfallzahl ein großes Rätsel dar.

Dem niederbayrischen Polizeisprecher ist hingegen der Grund für diese haarsträubenden Unfälle klar: "Es ist erschreckend, wie gerade im Baustellenbereich gefahren wird." Bei 70 von den 300 Unfällen entstanden schwerwiegende Sachschäden. Drei Tote sind zu beklagen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Krieg, Autobahn, Autobahn A3
Quelle: pnp.de
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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.05.2014 11:36 Uhr von LuckyBull
 
+24 | -2
 
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Brutal soll es dort zugehen, vor allem unter dem Frachtverkehr auf dieser Autobahn. Sind da denn die zeitlichen Vorgaben evtl. Schuld für das Trucker-Jagdtreiben ...?
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22.05.2014 11:47 Uhr von Suffkopp
 
+19 | -8
 
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@BastB - und gleich kommen wieder die "Blitzer können aber wegen Erschrecken Unfälle auslösen" Kommentare.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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22.05.2014 11:58 Uhr von Darkman149
 
+12 | -3
 
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Blitzer können aber....

Nee, Scherz ;-) Bin auch dafür, wenn es da denn so gefährlich ist die erlaubte Geschwindigkeit weiter zu verringern und mit Kontrollen zu ahnden falls sich jemand nicht dran hält.

Allerdings glaube ich nicht, auch wenn auf dieser Autobahn besonders viel passiert, dass es sich hierbei um ein Problem nur auf der A3 handelt. Ich bin auch öfter auf unseren Autobahnen unterwegs. Und was da zum Teil so abgeht kann nur noch als erschreckend bezeichnet werden! Rücksichtnahme? Kostet extra. Da wird gedrängelt sondergleichen, andere Verkehrsteilnehmer scheren einfach ohne den nachfolgenden Verkehr zu beachten nach links aus, blinken wenn überhaupt nur im selben Moment und und und...

Subjektiv ist es immer dort am schlimmsten wo LKW mit im Spiel sind und sich Elefantenrennen liefern. Könnte hier eventuell ein generelles LKW Überholverbot auf allen Autobahnen ein wenig helfen? Zumindest ließen sich meiner Meinung nach so einige gefährliche Situationen und Staus vermeiden.
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22.05.2014 12:39 Uhr von dunnoanick
 
+5 | -19
 
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22.05.2014 12:51 Uhr von brycer
 
+8 | -3
 
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Das hat weniger mit Krieg als mit mangelnder Vernunft der Verkehrsteilnehmer hier zu tun.
Aber das mit der mangelnden Vernunft ist überall so. Nur dass es in Baustellenbereichen öfter schwer zum tragen kommt.
Da wird durch die Baustellen gebrettert dass es nur so kracht. Jeder will möglichst schnell da durch - koste es was es wolle.
Und manchmal kosten diese zwei Minuten oder weniger Zeitgewinn wirklich viel.
Das ärgerliche dabei ist, dass es da meist nicht nur die risikobereiten Kamikaze-Fahrer trifft, sondern immer wieder auch unschuldige mit gerissen werden.
Um den Kamikaze-Fahrer wäre es eventuell gar nicht schade. Der hat ja selbst schuld wenn er wegen ein paar Minuten Zeitgewinn so rasen muss.
Leidtragende sind aber die anderen, die er eventuell bei einem Unfall mit reißt oder die dann dahinter im Stau stehen müssen. Wobei da im Stau dann wieder ein paar Kamikaze-Fahrer mit stehen. Die können in dem Moment nicht viel anrichten - sind aber meist so lernresisten und fahren am nächsten Tag im gewohnten Stil weiter. So frei nach dem Motto: "Mir passiert schon nichts. Ich kann ja fahren. Deppen sind nur die anderen."
Dass er selber der Blöde ist merkt er meist erst dann, wenn man ihn aus seiner Karre heraus schneiden muss. Aber dann ist es schon zu spät.
Kommen dann so ein Kamikaze-Fahrer und ein LKW-Fahrer, der von seinem Chef unter Zeitdruck gesetzt wird, zusammen, dann ist oft alles zu spät. ;-P

Niemand will begreifen dass alle schneller durch solche Engstellen kommen würden, wenn jeder nur gleichmäßig und angepasst fahren würde.
Staus entstehen oft durch solche Kolonnenspringer, die ständig die Spur wechseln und die Hintermänner zum Bremsen zwingen.
Das pflanzt sich nach hinten fort und irgendwo steht dann die Kolonne.
Da aber nicht nur einer dabei ist, der meint mit Springen würde er wertvolle Zeit gewinnen, sondern viele, geht bei Baustellen sehr oft nur sehr wenig vorwärts. Da wird dann in der Kolonne gesprungen, weil die nebenann ja um zwei Fahrzeuglängen weiter vorwärts kommen. ;-P
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22.05.2014 12:57 Uhr von Ich_denke_erst
 
+9 | -2
 
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Die A3 ist eine der schlimmsten Autobahnen in Bayer. Sowohl zwischen Nürnberg und Würzburg und zwischen Regensburg und Passau. Als ich sie das letzte Mal gefahren bin - sie ist übrigens größtenteils zweispurig - hatte ich folgende Situation:
Auf der rechten Spur LKW an LKW - kein Zwischenraum - die sind im abstand von 2 mtr. hintereinander gefahren. Auf der s.g. Überholspur größtenteils große Firmenwagen (VW Passat, Mercedes, A6) die es eilig hatten. Dazwischen Normalbürger die mit 130 km fahren wollten. Das war ein auffahren und anblinken - dann wieder ein LKW raus auf die Überholspur - kilometerlange Schlange hinter dem LKW - LKW weg - drängeln und auffahren.
Ich war heilfroh dass ich da ohne Unfall rausgekommen bin.
Seitdem vermeide ich diese autobahn.
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22.05.2014 13:17 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -3
 
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Ja dann helfen nur Blitzer.

Am besten alle 100m einen hinstellen...

[/Ironie]
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22.05.2014 13:19 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -2
 
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@warpilein2 - sollte nicht jeder Autofahrer jederzeit mit etwas rechnen. Ist er nicht sogar dazu verpflichtet? Vor allem in Baustellen?

Soll man jetzt überall Schilder aufstellen "Achtung - sie könnten im Verlauf der Autobahn geblitzt werden?". Also Schilder für etwas was etwas ganz normales ist?

Auf der einen Seite sollen Menschen völlig selbstständig sein, aber hier wird danach gerufen das "der Staat" gefälligst Schilder aufstellen soll wenn er blitzt? Und wenn er das tut kommen die anderen und brüllen "wie kann man Menschen nur für so blöd halten"?

Merkste das ich es grad ad absurdum führe?

Wenn irgendwo Schilder stehen und Radar aufmerksam machen, no problem. Aber jetzt in Gefahrenstellen wie Baustellen auch noch - das geht zu weit finde ich.
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22.05.2014 13:36 Uhr von kuno14
 
+4 | -0
 
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zeit und profit sind wichtiger als leben.........
ironie ..............
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22.05.2014 13:43 Uhr von Darkman149
 
+3 | -0
 
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@kuno14: auch wenn von dir ironsich gemeint steckt doch viel wahres in deiner Aussage. Den meisten Dränglern, Rasern und Spediteuren, die ihre Fahrer antreiben sind Zeit und Geld tatsächlich wichtiger als Menschenleben. Da wird dann nur gejammert, wenn was passiert. Aber das sie es allesamt selbst in der Hand haben schlimme Unfälle mit Toten und Verletzten zu vermeiden sehen sie nicht. Leider wird das aber in den kommenden Jahren meiner Meinung nach eher noch schlimmer als besser werden :-/
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22.05.2014 13:51 Uhr von kuno14
 
+2 | -0
 
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darkman,eigentlich war es nicht ironisch gemeint,ist leider die wahrheit.............
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22.05.2014 14:08 Uhr von Rheinnachrichten
 
+2 | -1
 
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Noch ein paar aktuelle Beispiele aus dem Kölner Süden.

http://www.koeln-nachrichten.de/...

Aber Krieg??? eher geballte Unvernunft, gepaart mit menschlichem Fehlverhalten und einer Lkw-Branche, die ihr Personal bisweilen arg unter Druck setzt.....
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22.05.2014 14:14 Uhr von Hallominator
 
+1 | -5
 
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Bei dem Titel dachte ich an ne Horde irrer Geisterfahrer oder so etwas, aber das... Da bin ich etwas enttäuscht. 300 Unfälle in knapp 5 Monaten sind zwar schon eine harte Nummer, aber "Krieg auf der Autobahn" stelle ich mir so nicht vor.
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22.05.2014 14:46 Uhr von jo-28
 
+7 | -9
 
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Also ich sehe fast nur Egoistische Mittelspurschleicher ("Die Mittelspur gehört mir! Warum sollte ich auf die rechte Spur wenn dort frei ist, schließlich könnte unter Umständen in etwa 37 km dort plötzlichst ein LKW auftauchen, der satte 15 km/h langsamer fährt als ich!") die dort noch nicht mal Richtgeschwindigkeit fahren, weil das Führen eines Autos sie mental völlig überfordert. Deutliches Erkennungszeichen ist die Nebelschlussleuchte selbst bei Sonnenschein, ebenso ein kaputter Blinker beim ausscheren auf andere Spuren. Jeder der schneller als sie selbst fährt ist selbstverständlich ein gemeiner Kinderfickerraubmordraser, ihr Gehirn kann die hohe Geschwindigkeit leider nicht verarbeiten... Das Genick ist aufgrund des ständigen Motzens und rumfluchens steif und deswegen ist ein Schulter- oder Spiegelblick ob sich evtl. von hinten ein normaler Autofahrer nähert unmöglich.
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22.05.2014 14:57 Uhr von Maedy
 
+3 | -1
 
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@ Darkman149 kann ich genau so unterschreiben...und die Mittelspurschleicher kenne ich auch-da wären mal Schilder angebracht bezügl Rechtsfahrgebot...
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22.05.2014 15:28 Uhr von thesithlord
 
+8 | -1
 
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Das Problem ist doch, das stetig steigende Verkehrsaufkommen, Baustellen an Baustellen wo nichts passiert, also somit Dauerbaustellen sind und die zu wenigen Fahrspuren. Blitzer helfen da nicht... nur eines: offensichtliche Polizeipräsenz... aber die hat man ja gegen Blitzer eingetauscht...
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22.05.2014 18:58 Uhr von Humpelstilzchen
 
+6 | -0
 
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Wer viel auf der Autobahn fährt, der kennt das!
Teilweise fahren die wie die besenkten Säue!
Es wird von vielen einfach zu schnell und zu rücksichtslos gefahren!
Wenns erst richtig scheppert, dann tut es wieder allen leid, aber vorher Einsicht und Rücksicht zeigen?
Wenn manche Leute Bordkanonen hätten wie Kriegsflugzeuge, die würden sich die Strasse freischiessen!
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22.05.2014 19:52 Uhr von jupiter_0815
 
+1 | -0
 
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Wieder einmal sind die bösen Lkw fahrer schuld....

Zitat Quelle:

....oft mit Beteiligung von Lkw....

Viele Kommentare springen auch gleich mit auf....

Elefantenrennen, zu dichtes auffahren usw...

Lese ich mir die Quelle durch springt mir gleich eines in´s Auge:

....Auf dieser Autobahn herrscht Krieg...

Da stellt sich jemand hin und sagt: " Da herrscht Krieg "

Könnte auch gut in die Bild passen.

Für mich will da jemand einfach nur seine unfähigkeit vertuschen und die Gemüter anheizen.

....Warum es ausgerechnet dort so oft kracht, ist für Josef Seebacher von der Autobahndirektion Südbayern ein Rätsel...

Die bekommen es nicht gebacken zu Analysieren warum es so oft in der Baustelle kracht?

Das kann alles sein:

Geschwindigkeit, zu dichtes auffahren, drängeln, Telefon, Drogen, Alkohol, unachtsamkeit.....

Lösung:

Mehr und bessere Kontrollen von Abstand und Geschwindigkeit von ALLEN Fzg.

Das heutige Problem im Strassenverkehr und damit meine ich überrall...

Ich muß gestern schon dagewesen sein.

und...

Erst mal ich.

Da ist einfach so gut wie kein miteinander mehr, niemand hat mehr verständnis für den anderen immer nur...

....ich, ich, ich, ich, ich....

und mit dem Kopf durch die Wand....

:(
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22.05.2014 19:58 Uhr von mort76
 
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Rheinnachrichten,
dort fahre ich jeden Tag- seit der gesamte LKW-Verkehr wegen der maroden Bausubstanz der übrigen Brücken über eine einzige Brücke (natürlich genau die, über die ich fahren muß) geleitet wird, ist es in der Gegend richtig eng geworden, speziell im Berufsverkehr ist das ein unmögliches Nadelöhr.
Da konnte man vorher entspannt fahren, heute ist da alles verstopft.
Klar, daß es dann zu Rückstaus und Unfällen kommt...
Und die Herren LKW-Fahrer müssen sich TROTZDEM dort noch ständig gegenseitig überholen, was der Hauptgrund für den dortigen zähfließenden Verkehr sein dürfte.
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22.05.2014 20:04 Uhr von blaupunkt123
 
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Aber das täglich eine unerträgliche Stausituation dort stattfindet und eben dieser Stau eine große Mitschuld daran hat schreiben sie nicht.

Nicht zu verachten sind die LKW´s die ohne Blinken auf die linke Spur ziehen.

Alle paar Meter wird auf 120 oder 80 gedrosselt und die ersten legen wieder eine Vollbremsung hin.

Alles Fakten auf dieser Autobahn. Aber klar. Die "Raser" sind schuld.
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22.05.2014 20:39 Uhr von Suffkopp
 
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Mittelspurschleicher gibt es mehr als genug und auch ich sage die sollten mehr "geahndet" werden - aber das gibt keinem anderen Autofahrer das Recht zu drängeln und damit zu signalisieren "Weg da - ich habs eilig". Luftige Kleidung ist genausowenig eine Einladung zur Vergewaltigung und Mittelspurfahren ist keine Einladung zum Drängeln.

Und noch eine Anmerkung: mir ist ein "Elefantenrennender LKW" 10 x lieber als einer der mit 150 durch eine 80er Baustelle brettert. Und solche "ich habs eilig" seh ich fast immer auf der Autobahn. Die können alle Glück haben das in Baustellen viel zu wenig geblitzt wird. Ich würde in jeder Baustelle Blitzer aufstellen.


[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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23.05.2014 07:56 Uhr von akau11