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Wie rechte Parteien mit nationalen Parolen den EU-Wahlkampf für sich entscheiden

Wenn eine Partei mit nationalen Parolen für die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, gegen den Euro oder gegen Sinti, Roma, Obdachlose und Homosexuelle kämpft, hat sie eventuell bei der Europawahl 2014 keine schlechten Chancen, mit einigen Sitzen im Europaparlament vertreten zu sein.

Die Website PollWatch hat ermittelt, dass mindestens 120 Abgeordnete aus rechtslastigen Parteien in das Europaparlament einziehen könnten.

Erklärungen dafür gibt es viele: Man vermutet, dass die Menschen aufgrund der Eurokrise Angst um ihre Jobs haben. Aber auch die Tabuisierung von Problemen mit Einwanderern in Deutschland oder den Niederlanden habe zu diesem "Schwenk nach Rechts" geführt.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Wahlkampf, Parole, Europawahl, Nationalismus
Quelle: www.mz-web.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2014 20:50 Uhr von syndikatM
 
+14 | -8
 
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die genannten beispiele sind keine "nationalen parolen".
abgesehen davon, sollte dieses schmierblatt mal ein wenig toleranter mit den meinungen von menschen umgehen. wir leben nicht mehr im mittelalter wo wir leute an die pranger stellen oder hexen verbrennen. es ist vollkommen in ordnung wenn sich jemand gegen den euro ausspricht. die beleidigungen der zeitung sind da völlig fehl und so < 17. jahrhundert.
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21.05.2014 21:26 Uhr von Nebelfrost
 
+12 | -19
 
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@sukor74

wo war oder ist denn die politik jahrelang linkslastig gewesen? in hinterkuckucksland? wenn die linken wirklich an der macht wären, würde in europa jetzt ein anderer wind wehen!!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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21.05.2014 21:31 Uhr von Lucianus
 
+20 | -4
 
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"Daniela Kietz, EU-Expertin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, fürchtet, dass sich die Regierungen der Mitgliedstaaten vom Erstarken der Europa-Gegner beeinflussen lassen.

So habe der britische Premier David Cameron, offenbar unter dem Druck der europafeindlichen Partei Ukip, im Winter eine Begrenzung der Freizügigkeit für Arbeitsmigranten aus anderen EU-Staaten verlangt. Diese Forderung sei „typisch für den Einfluss euroskeptischer Kräfte auf manche EU-Regierungen“."

Auch wenn ich persönlich keine rechte Partei wählen werde, so finde ich die Aussage im ersten Abschnitt schon ziemlich frech. Sie FÜRCHTET das durch den enormen zuwachs an Stimmen, den eine Partei demokratisch durch das VOLK bekommt, weil dieses das möchte, das sich Politiker davon beeinflussen lassen?

Also anders ausgedrückt:
Sie FÜRCHTET das die Parteien auf das hören müssen was das Volk möchte?

Wie Oberdreisst ist denn bitte diese Aussage?

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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21.05.2014 21:55 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -16
 
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21.05.2014 21:58 Uhr von Azureon
 
+15 | -6
 
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Mich wundert das überhaupt nicht. Die Leute haben allmählich eben die Schnauze voll.
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21.05.2014 22:18 Uhr von magnificus
 
+3 | -2
 
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Tatsachen
"Wie rechte Parteien mit nationalen Parolen den EU-Wahlkampf für sich entscheiden"

und deren Wahrheitsgehalt

"hat sie eventuell"

oder auch

"[...], dass mindestens 120 Abgeordnete aus rechtslastigen Parteien in das Europaparlament einziehen KÖNNTEN."

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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21.05.2014 22:18 Uhr von ms1889
 
+7 | -5
 
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es gibt doch keine realen linken parteien mehr

alle sind irgendwie rechtslastig...cdu/csu sogar mehr als die npd.

was die analisten auch nicht bedenken: die eu ist kein staatenverbund, sondern eine wirtschafts und wärungs union. sie existiert nur um wirtschaftsintressen zu vertreten, aber ebend NICHT die BÜRGER!

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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21.05.2014 22:44 Uhr von shadow#
 
+3 | -9
 
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Dummheit.
Dummheit ist auch ein guter Grund, siehe Le Pens jüngste Aussagen...
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22.05.2014 03:06 Uhr von Sirigis
 
+4 | -0
 
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Man sollte nicht vergessen, dass die Wirtschaftskrise 2008 von Banken verursacht wurde. Anstatt diese Banken, die ja lt. Frau Merkel systemrelevant seien, unter staatliche Kontrolle zu stellen, können die weitermachen wie bisher. Was die Zuwanderung (vorallem aus islamischen Ländern) betrifft, so wird hier auch nicht kontrolliert. Europaweit breiten sich Fundamentalisten aus, deren Einstellung der Aufnahmegesellschaft gegenüber, als offen ablehnend zu bezeichnen ist.

Mir schmeckt dieser Rechtsruck auch nicht, aber er ist politisch gemacht.
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22.05.2014 08:48 Uhr von Hallominator
 
+1 | -1
 
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Schön, dass die das vorher ankündigen. Jetzt brauchen sie es hinterher nicht mehr auf die geringe Wahlbeteiligung zu schieben.
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22.05.2014 09:14 Uhr von Maverick Zero
 
+7 | -1
 
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"Also anders ausgedrückt:
Sie FÜRCHTET das die Parteien auf das hören müssen was das Volk möchte?

Wie Oberdreisst ist denn bitte diese Aussage?"


Danke, Lucianus. Genau das!
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22.05.2014 10:07 Uhr von jens3001
 
+6 | -1
 
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Wie wäre es mal mit den Plakaten der ganzen linken Parteien zu hadern?
Die die Grenzen komplett abschaffen möchten, die EU zu einem Superstaat umgestalten und Asylsuchenden jederzeit und ohne "Filter" Aufnahme gewähren wollen?


Nicht das es die NPD symapthischer macht aber ich war sehr überrascht, dass auf einem ihrer Plakate ein Bürgerentscheid zum Thema Zuwanderung gefordert wurde.

Über sowas wird natürilch nicht berichtet.
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22.05.2014 10:33 Uhr von perMagna
 
+5 | -0
 
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"Aber auch die Tabuisierung von Problemen mit Einwanderern"

Genau da liegt der Punkt. Es ist kein Dialog mehr möglich. Man muss sich der Gefahr gewahr sein, sozial isoliert und stigmatisiert zu werden, wenn man Überfremdung (25% Ausländer in unserer Hauptstadt) und Ausländerkriminalität anspricht.

Da dem deutschen Bürger die Möglichkeit, vernünftig und frei von Ideologien darüber zu diskutieren, genommen wurde, radikalisiert er sich.

Es ist wieder die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Wenn man überall Nazis sieht, werden aus bürgerlichen Demokraten irgendwann wieder Nazis, bzw. Nazis light.
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22.05.2014 13:01 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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Über das Problem der Überbevölkerung redet mal wieder keiner, obwohl es das ist. Ich bin schon gespannt auf die ~9 Mrd. 2050.
In Afrika sind heute ~1,2 Mrd. Menschen, 2030 sollen es dann ~2 Mrd werden. Mal gucken wie viele von denen nach Europa dann wollen.
Quantität > Qualität
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23.05.2014 16:10 Uhr von Fabrizio
 
+0 | -0
 
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dabei sind Rechte Parteien momentan auf dem absteigenden Ast http://www.sueddeutsche.de/...

"was die analisten auch nicht bedenken"

sind die für den Arsch? :D

hier werden Sie geholfen:

http://rechtschreibpruefung24.de/

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