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Bundesregierung kannte die Pläne zur Verstaatlichung der deutschen AKW`s

Die Pläne der Stromkonzerne, die deutschen Atomkraftwerke zu verstaatlichen, waren der Bundesregierung bereits seit Februar 2014 bekannt. Laut Staatssekretär Rainer Baake sprachen RWE-Chef Peter Terium und Eon-Chef Johannes Teyssen mit Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) über ihre Pläne.

Auch mit Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) sprachen die Chefs von RWE und EON über Ihr Vorhaben. "Das lasse vermuten, dass die Bundesregierung bereits daran arbeitet und prüft, ob eine AKW-Bad Bank für den Rückbau auf Kosten der Steuerzahler Sinn macht." so Oliver Krischer von den Grünen.

Grünen-Fraktionsvize Krischer übte scharfe Kritik an der Informationspolitik der Bundesregierung. Bisher dementierte die Bundesregierung nur, dass es Verhandlungen oder konkrete Pläne gebe, man ließ aber offen, ob es bereits Gespräche zum Thema gab.


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WebReporter: ewin12000
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Plan, Bundesregierung, AKW, Verstaatlichung
Quelle: www.bo.de

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21.05.2014 18:17 Uhr von el_vizz
 
+6 | -0
 
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Zumindest war es das jetzt mit dem Märchen vom günstigen Atomstrom.

@sukor: Richtig. Zahlen müssen wir so oder so. Allen Bekundigungen zum Trotz. Aber mal ehrlich: Wenn Frau Merkel etwas vehement dementiert (wie vor der Bundestagswahl die PKW-Maut), kommt es zu 100%.

Um so wichtiger, die Energiewende durchzuziehen. Langfristig gesehen kommt die immens günstiger, als immer weiter Müll zu produzieren, der nicht sicher gelagert werden kann.

Alles wird fortschrittlicher und effizienter. Jüngst wurde der Prototyp eines Handyakkus vorgestellt, der in 30 Sekunden aufgeladen werden kann - verglichen mit den letzten beiden Jahrhunderten machen wir jetzt enorme Schritte im Jahrestakt. Ich wette, dass wir die Energie, die wir frei Haus bekommen, schon bald um ein Vielfaches effizienter nutzen können, als jezt. Und wie gesagt: Langfristig gesehen...
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21.05.2014 19:36 Uhr von ewin12000
 
+2 | -2
 
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"Höherer Strompreis würde nicht gehen, da dann auch die Industrie höhere Energiepreise bezahlen müsste und dann auswandern würde."

Naja das die Industrie abwandert, ist jetzt das neue Todschlag Argument nachdem wir die letzten 10 Jahre lang im Winter im dunkeln saßen.
Kein Betrieb,der auf Strom angewiesen ist, würde das stabile deutsche Stromnetz verlassen wollen und für diese Stabilität sind die auch bereit zu zahlen.

"Richtig. Zahlen müssen wir so oder so"

nicht unbedingt, bei der Umlegung auf den Strompreis könnte man das durch eigenen Strom oder Strom von anderen Anbietern ( Bürgerinitativen,Kleinstromproduzenten) umgehen. Was natürlich dazu führen wird, das die 4 großen Stromverkäufer kurz,mittel oder langfristig zerschlagen werden.

"Zumindest war es das jetzt mit dem Märchen vom günstigen Atomstrom."
Hier gebe ich dir absolut recht,und dennoch tauchen immer wieder Leute auf, die absolut und unbedingt an den billigen Atomstrom glauben - die EU-Energiekommisar geht ja da mit besten Beispiel voran ;-)
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22.05.2014 10:18 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
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Wie können privatwirtschaftliche Unternehmen planen etwas zu verstaatlichen?

Die können das höchstens der Regierung vorschlagen.

Im Endeffekt zahlt es so oder so der Verbraucher (= Steuerzahler), aber der hat´s ja schliesslich so gewollt (Atomausstieg).

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