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Auch Linke und Ausländer willkommen: Ex-NPD-Chef nun Wirt auf Mallorca

Der ehemalige Chef der rechtsextremen Partei NPD hat nun eine zweite Karriere als Wirt in Mallorca gewagt.

Holger Apfel eröffnete ein Restaurant auf Mallorca und gibt sich nun überraschend tolerant und gastfreundlich: "Auch Linke oder Menschen anderer Nationalitäten sind willkommen."

Apfels Lokal heißt "Maravillas Stube - Restaurant bei Jasmin & Holger".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, NPD, Mallorca, Wirt
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.05.2014 14:38 Uhr von Destkal
 
+5 | -5
 
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war wahrscheinlich selber nicht so ganz so von dem überzeugt was die NPD propagiert.
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21.05.2014 14:52 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+7 | -5
 
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Für Geld kann man doch seine Ansichten ändern? Das klappt bei den anderen Ideologien, allen voran der SPD und den Grünen ja auch.


Ich wage mal zu behaupten das der Typ sonst pleite machen würde, wenn er nur eine ganz bestimmte Klientel bedienen würde.
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21.05.2014 14:55 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+3 | -1
 
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In dem Fall trifft der Spruch "Wer nichts wird, wird Wirt" zu.

Ist doch nichts verbotenes daran, wenn man eine Gaststube eröffnet, egal welche Gesinnung man inne hat.
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21.05.2014 15:00 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -8
 
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Jetzt braucht er ja auch zahlende Gäste - da ist ihm selbst eine "Linke Zecke" recht. Vlt. besuchen ihn ja einige im Sommer. Dann wäre es so schön ruhig hier :)

Und wenn die das hier ankündigen dann wäre es noch viel ruhiger. 88er auf dem Weg nach malle :)

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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21.05.2014 16:09 Uhr von Gimpor
 
+2 | -3
 
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Ach, ist doch schön, wenn er ein neues Leben anfangen kann, fernab all der NPD-Idioten. Wenn er es ehrlich meint, dann gönne ich ihm den Erfolg von ganzen Herzen.

Was die NPD angeht: Jetzt wo Apfel als einer der "gemäßigteren Rechten" weg ist, hat der ultrarechte Rand der NPD mit Udo Pastörs die Parteiführung inne.
Und mit einem Vorsitzenden, der nur über "Krumnasen" und der "Judenrepublik" redet, schießen die sich nur selbst ab!
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21.05.2014 16:49 Uhr von usambara
 
+0 | -4
 
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@Gimpor gemäßigte Rechte gehen zum Rudolf Heß Gedenkmarsch?
http://antifaworms.blogsport.de/...
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21.05.2014 17:21 Uhr von el_vizz
 
+3 | -2
 
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Kurios, wenn jemand, der anderen Menschen nicht einmal eine erste Chance gegeben hat, für sich selbst eine zweite Chance einfordert.

Wie er sich im Landtag gegeben hat, traue ich ihm nicht zu, unfallfrei einen Apfelsaft einzuschenken - aber dafür hat er bestimmt "ausländische" Fachkräfte.

Oder er ist wirklich geläutert. Dann alles Gute bei der Resozialisierung.
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21.05.2014 18:10 Uhr von mort76
 
+1 | -2
 
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...der Mann ist ja nun selber Ausländer- was soll er da sagen?
"Ausländer raus aus Mallorca" ist sicher kein funktionierendes Konzept für einen deutschen Wirt in Spanien.
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21.05.2014 18:57 Uhr von Gimpor
 
+0 | -2
 
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@ usambara: Verstehe mich nicht falsch. Aber vergleiche mal Pastör und Apfel. Der Pastörs ist eben selbst noch in der NPD der rechte Rand.
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21.05.2014 19:22 Uhr von Phyra
 
+1 | -2
 
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es gibt auch durchaus leute in der NPD die einfach nur nicht so viele oder keine auslaender in dt haben wollen, warum sollten sie dann etwas gegen auslaender in einem anderen land haben?
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22.05.2014 00:32 Uhr von el_vizz
 
+1 | -3
 
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"doitsches ambiente"?

Wer in ein anderes Land fliegt, um sich in eine Gaststätte mit "doitschem ambiente" zu setzen, hat eine gewaltige Meise.

Isses nicht so? Ja, so isses wohl...
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22.05.2014 17:52 Uhr von Knutscher
 
+0 | -0
 
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Palma de Mallorca (dpo) - So hat er sich seinen Neuanfang als Gastronom bestimmt nicht vorgestellt: Der erst kürzlich nach Spanien ausgewanderte Dresdner Holger A. wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von mallorquinischen Neo-Nazis brutal zusammengeschlagen. Auch "Maravillas Stube - Restaurant bei Jasmin & Holger", das Lokal des Deutschen, wurde bei dem Übergriff verwüstet und mit ausländerfeindlichen Parolen ("¡fuera extranjeros de España!") und Hakenkreuzen beschmiert.

Die Angreifer kamen zu siebt oder zu acht, erinnert sich Naziopfer Holger A.: "Sie haben mich herumgeschubst, als ausländischen Abschaum beschimpft und behauptet, dass Typen wie ich aufrechten Spaniern die Arbeitsplätze wegnehmen würden. Dann schlugen sie zu."
Der Auswanderer, der mehrere Rippenbrüche, ein blaues Auge und eine Platzwunde am Kopf davontrug, kämpft mit den Tränen. "Woher kommt nur dieser sinnlose Hass auf Fremde? Ich habe diesen Leuten doch nichts getan! Sie haben gesagt, ich solle mich wieder in meine Heimat zurückverpissen. Dabei ist doch Mallorca jetzt meine Heimat."
Holger A. erklärte, er wolle trotz des Überfalls nicht aufgeben. Zurück nach Deutschland könne er nicht, weil er dort Repressalien durch ehemalige politische Weggefährten befürchten müsse. Stattdessen hat er Kontakt mit einer örtlichen Initiative gegen Rechts aufgenommen. :))))))))))))

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