20.05.14 20:40 Uhr
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Können Kinder mit Down-Syndrom vielleicht zukünftig doch das Gymnasium besuchen?

Der Fall des behinderten Jungen Henri mit Down-Syndrom, dessen Eltern den Zugang zum Gymnasium erzwingen wollten, hat bundesweit für Diskussionen und Reaktionen gesorgt (ShortNews berichtete).

Den Eltern war immer klar, dass Henri keine Chance gehabt hätte, das Abitur zu machen.

Im Sommer 2015 soll jedoch ein neues Gesetz kommen, welches den Eltern erlaubt, für ihre Kinder zwischen Förder- und Regelschule zu wählen. Die Wahlfreiheit bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass jemand auf eine ganz bestimmte Wunschschule gehen darf.


WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Schule, Down-Syndrom
Quelle: www.hna.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2014 20:47 Uhr von Tomasius
 
+28 | -0
 
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Wenn ein Schüler keine Chancen hat das Abitur zu schaffen soll er auch nicht auf ein Gymnasium.
Es gibt vermutlich deutlich mehr Schulen, wo er besser aufgehoben wäre.
Sollte er schwer betroffen sein von der Krankheit (Probleme mit der Schule, Probleme mit dem Verhalten) wäre eine Förder/Regelschule vermutlich das richtige, falls es Chancen für ihn gibt, dass er den Schulabschluss schafft + keine Mitschüler stört, könnte man ihn ja auch auf eine Real/Gesamtschule schicken.

Hier waren vermutlich wieder Eltern am Werk, die wollten, dass ihr Kind aufs Gymnasium geht, weil das gut fürs ansehen ist/weil sie sich das schon immer gewünscht haben.

Mit sicherheit die Richtige Entscheidung (solange das stimmt, dass er keine Chance hatte das abi zu bestehen)
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20.05.2014 21:02 Uhr von magnificus
 
+7 | -1
 
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"Können Kinder mit Down-Syndrom vielleicht zukünftig doch das Gymnasium besuchen?"


"Die Wahlfreiheit bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass jemand auf eine ganz bestimmte Wunschschule gehen darf. "
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20.05.2014 21:11 Uhr von El-Diablo
 
+6 | -21
 
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20.05.2014 21:17 Uhr von news_24
 
+4 | -19
 
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20.05.2014 21:59 Uhr von quade34
 
+15 | -1
 
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Es ist eine Diskussion, die ins Leere geht. Einzelinteressen sollen der Allgemeinheit aufgedrückt werden, angeblich mit soziologischen Argumenten.
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21.05.2014 02:22 Uhr von Leif-Erikson
 
+5 | -0
 
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Da bin ich froh des ich schon Abitur habe. Mal ehrlich das Gymnasium ist dafür da auf die Hochschule vorzubereiten und jeder der keine realistische Chance auf das bestehen des Abiturs hat, wird zurecht im Laufe der Jahre aussortiert. Alles in allem tut man damit denk ich weder den regulären Schülern, noch den Erkrankten einen Gefallen Der Kontakt wird früher oder später im Leben eh erfolgen (im Bundesfreiwilligendienst beispielsweise) und selbst wenn nicht, dann hatte es auch keinen Sinn diesen vorher zu erzwingen.
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21.05.2014 02:35 Uhr von DeepVamp
 
+0 | -0
 
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Ich halte es auch für schwierig, aber Vorurteile oder gar Angst vor Ansteckung ( ?? ) helfen da nicht weiter, hier ist einiges dazu aufgelistet:
http://inklusionsfakten.de/...
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21.05.2014 07:33 Uhr von mort76
 
+0 | -1
 
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newsleser,
im Gegenteil- die Spezialschulen für Behinderte sollen komplett abgeschafft werden, das Problem mit den völlig unrealistisch wunschdenkenden Eltern wird sich in Zukunft also recht oft stellen...
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21.05.2014 08:41 Uhr von Mecando
 
+2 | -0
 
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Einfach nur dumm.
Und damit meine ich sowohl die Einstellung des Staates, als auch der Medien und der Eltern.

Alleine die Behinderung ´Down-Syndrom´ gibt absolut keine Aussage über Intelligenz oder die Lernfähigkeit eines Menschen.
Es gibt div. Menschen mit Down-Syndrom die sogar studiert haben. Ein Beispiel eines solchen Menschen geistert hin und wieder durch die Medien: Trotz Down-Syndrom ein abgeschlossenes Studium und Geschäftsführer seines eigenen Restaurants.

Wenn jemand, auch wenn er behindert ist, die Leistungsanforderungen erfüllt, warum nicht.
Ansonsten macht es aber wenig Sinn.
Um mit Freunden zusammen zu sein, da gibt es Freizeit.
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21.05.2014 10:17 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -1
 
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Komisch das keiner bemerkt hat das es sich in der Quelle um ein Interview handelt.
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21.05.2014 11:35 Uhr von maxyking
 
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@ news_24

warst du auf einem Gymnasium ? Wäre für die Eltern ja sicher gut zu wissen ob es Präzedenzfälle gibt wo eindeutig geistig behinderte ein Gymnasium besucht haben.
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21.05.2014 11:44 Uhr von Mecando
 
+2 | -0
 
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@news_24
"Wenn schon Politiker gegen Gott arbeiten (Homosexualität Gesellschaftsfähig)"

Hmm.
Homosexualität gab es schon lange bevor es Politiker gab. Und im Tierreich gibt es Homosexualität sogar schon länger als sich die Menschen Gedanken um Gott machen. ;)
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21.05.2014 12:34 Uhr von RainerKoeln
 
+0 | -0
 
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Bitte genau lesen:

Wahlfreiheit zwischen Förder- und Regelschule.

Eine Hauptschule ist auch eine Regelschule. Auf ein Gymnasium darf nur gehen, wer den Anforderungen gerecht wird und Chancen auf erreichen des Lernziels (Abitur) hat.

Hauptsache mal eine plakative Überschrift rausgehauen.
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21.05.2014 12:40 Uhr von Moni1961
 
+0 | -1
 
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Nach eigenen Angaben müssen die Lehrer sich hauptsächlich mit den Behinderten beschäftigten und damit, den Regelschülern zu erklären, warum ein Behinderter für eine schlechtere Arbeit eine bessere Zensur bekommt. Der Lehrplan bleibt dabei auf der Strecke. Wenn ich so an das Bremer Abitur denke, damit kann man sich dann höchstens noch den Allerwertesten abwischen.
Es kommt auch auf die Behinderung an.
Es gibt schon Unterschiede, ob ein Rollifahrer nicht richtig am Sportunterreicht teilnehmen kann oder ein geistig Behinderter den Unterricht nicht kapieren kann.

[ nachträglich editiert von Moni1961 ]

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