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Brasilien: Einsatz von Gentechnik soll Mücken reduzieren

Ein in einem Gliedstaat Brasiliens durchgeführter Feldversuch, bei dem Tigermücken gentechnisch verändert wurden, um sich selbst auszurotten, verlief erfolgreich. Während eines halben Jahres starben so 80 Prozent der Mücken. Die Tigermücke gilt als Überträger des Dengue-Fiebers, das auch zum Tode führen kann.

Um diesen Prozess herbeizuführen wird eine Gensequenz injiziert, die für die Herstellung eines Eiweißes verantwortlich ist und die die Mücken nicht über das Larvenstadium hinauskommen lässt. Brasilien führte das Verfahren schnell ein, um der Krankheit Herr zu werden.

Das Land ist eines mit der höchsten Dengue-Dichte weltweit. Das Risiko der Freisetzung wird als relativ gering erachtet, weshalb man sich zu diesem Schritt entschloss. Zudem stellt die Dezimierung der Tigermücke keinen Eingriff ins Ökosystem dar, da die Tigermücke eingeschleppt wurde.


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WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Einsatz, Brasilien, Gentechnik, Mücken
Quelle: www.nzz.ch

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