20.05.14 11:26 Uhr
 409
 

Brasilien: Einsatz von Gentechnik soll Mücken reduzieren

Ein in einem Gliedstaat Brasiliens durchgeführter Feldversuch, bei dem Tigermücken gentechnisch verändert wurden, um sich selbst auszurotten, verlief erfolgreich. Während eines halben Jahres starben so 80 Prozent der Mücken. Die Tigermücke gilt als Überträger des Dengue-Fiebers, das auch zum Tode führen kann.

Um diesen Prozess herbeizuführen wird eine Gensequenz injiziert, die für die Herstellung eines Eiweißes verantwortlich ist und die die Mücken nicht über das Larvenstadium hinauskommen lässt. Brasilien führte das Verfahren schnell ein, um der Krankheit Herr zu werden.

Das Land ist eines mit der höchsten Dengue-Dichte weltweit. Das Risiko der Freisetzung wird als relativ gering erachtet, weshalb man sich zu diesem Schritt entschloss. Zudem stellt die Dezimierung der Tigermücke keinen Eingriff ins Ökosystem dar, da die Tigermücke eingeschleppt wurde.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Hirnfurz
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Einsatz, Brasilien, Gentechnik, Mücken
Quelle: www.nzz.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Forscher behaupten: Krebs zu bekommen, ist einfach nur Pech
Stiftung Warentest findet auf vielem Rucola Nitrat
Wien: Stadtservice überprüft auf Partys Drogen auf Inhaltsstoffe

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Italien: Neues Gesetz sieht bezahlten Menstruationsurlaub für Frauen vor
Die Grünen sind gegen ein pauschales Verbot von Kinderehen
Arbeitsagentur zahlte auch Sprachkurse für Säuglinge


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?