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Fußball: Vorsitzender der DFB-Schiedsrichterkommision findet Debatte niveaulos

Wie bereits berichtet, gab es im Finale des DFB-Pokals vergangenen Samstag ein Tor, welches durch die Schiedsrichter nicht gegeben wurde. Der Trainer der Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, hatte anschließend die Schiedsrichter stark kritisiert.

Nun hat sich Herbert Fandel, Vorsitzender der DFB-Schiedsrichterkommission dazu geäußert. Dieser findet die Debatte, die sich aus den Aussagen von Jürgen Klopp gebildet hat unerhört und niveaulos. So möchte er noch einmal daran erinnern, dass Schiedsrichter auch nur Menschen sind.

Seiner Meinung nach könnte dem Linien-Assistenten Frank Willenborg kein Vorwurf gemacht werden, da dieser nicht nach Verdacht und Vermutung entscheiden kann. Er müsse sich 100 prozentig sicher sein. Eine Empfehlung gibt er auch Klopp: Er müsse sich besser überlegen, wo er mit seiner Wut hin ginge.


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WebReporter: derNameIstProgramm
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, DFB, Debatte, Vorsitzende
Quelle: www.derwesten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.05.2014 11:32 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -5
 
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Niveaulos ist das richtige Wort.
Dass man sich als Fußballfan aufregt ist absolut verständlich und ist ja nun nicht der erste Fall.
Nur die Art und Weise, wie jetzt wieder diskutiert wird, ist eben niveaulos.

Wenn schon direkt eine Petition gestartet wird, die den Schiedsrichtern Bestechlichkeit unterstellt, läuft irgendwas schief...da muss einfach ein Sündenbock für diese zehntel Sekunde gefunden werden, egal was in den restlichen 123 Minuten passierte.
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20.05.2014 11:37 Uhr von Darkman149
 
+5 | -1
 
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Wie er schon sagt: Schiedsrichter sind auch nur Menschen. Und Menschen machen Fehler. Zumindest bis hier hin gebe ich Herrn Fandel absolut recht.

Allerdings ist es mir nach wie vor ein Rätsel wieso sich im Fußball so dermaßen gegen den Einsatz moderner Technik zur Unterstützung der Schiedsrichter gewehrt wird! Zumal diese Technik in einigen anderen Mannschaftssportarten schon sehr erfolgreich eingesetzt wird. Der Videobeweis z.B. im Eishockey. Und meines Wissens nach wird die Torlinientechnik über die in Deutschland noch immer diskutiert wird in anderen Ländern und sogar bei der WM eingesetzt. Nur hier heulen die ewig Gestrigen wieder rum...
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20.05.2014 12:51 Uhr von Jolly.Roger
 
+0 | -2
 
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"Allerdings ist es mir nach wie vor ein Rätsel wieso sich im Fußball so dermaßen gegen den Einsatz moderner Technik zur Unterstützung der Schiedsrichter gewehrt wird!"

Der DFB und die DFL profitieren ja von den angeregten Diskussionen unter den Fans. Das gibt Aufmerksamkeit und Schlagzeilen, und somit auch Geld.

Dass sich Zweitligisten gegen die Kosten wehren, ist verständlich. Aber dann verstehe ich nicht, wieso man 1. und 2. Bundesliga in einen Topf wirft und gemeinsam abstimmen lässt. Andererseits war auch Schalke dagegen, zumindest gegen die Torlinientechnik kürzlich....

Die Ablehnung kommt von den Vereinen, nicht vom DFB/DFL.