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Razzia in Europa - UMTS-Sticks mit Schadsoftware infiziert

Bei einer europaweiten Razzia wurden mehrere Hacker-Netzwerke entsprechender Schadsoftware sichergestellt sowie UMTS-Sticks die ebenfalls infiziert waren.

Zudem wurden auch Schusswaffen sowie Geld beschlagnahmt.

Bei der eingesetzten Software handelt es sich um eine Ransomware die auf den Namen "Blackshade" hört und dafür sorgt, dass der Angreifer Bilder sowie Dateien vom Computer runterladen kann und dazu in der Lage ist die Webcam anzuzapfen.


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WebReporter: Higharcher
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Europa, Razzia, UMTS, Schadsoftware
Quelle: www.sueddeutsche.de

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20.05.2014 12:07 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -0
 
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"Dem auf IT-Recht spezialisierte Anwalt Udo Vetter zufolge reichte in einigen Fällen der bloße Kauf der Software als Anlass für eine Hausdurchsuchung - unabhängig davon, ob die Software illegal eingesetzt wurde. Er verweist auf Durchsuchungsbeschlüsse, die er einsehen konnte."

Das interessante fehlt doch in der News. Es hat allein gereicht die Software gekauft zu haben um eine Hausdurchsuchung zu kriegen. Yay Rechtsstaat!
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20.05.2014 12:31 Uhr von Jlaebbischer
 
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Wenn es eine Software ist, welche nur dazu dient, illegales zu machen, dann ist die Entscheidung der Gerichte gut.

Und ich gehe mal davon aus, dass eine derartige Software keinen legalen Einsatzzweck haben kann.
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20.05.2014 12:59 Uhr von Dracultepes
 
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Es sollte auf der Hand liegen, das man diese Software auch völlig legal benutzen kann.
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20.05.2014 13:23 Uhr von Jlaebbischer
 
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Dann nenn bitte ein paar legale Möglichkeiten, welche man NICHT mit legalen Programmen durchführen kann.
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20.05.2014 13:44 Uhr von Dracultepes
 
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@Jlaebbischer
Du bist witzig. Du behauptest, dass das Programm illegal sei und sagst gleichzeitig aus, dass es für die Funktionen die das Programm ja anscheinend illegal machen, durchaus Programme gibt die legal seien. Verrückt.

Das Programm ist nicht illegal, es ist legal. Der Besitz ist legal und auch das anwenden ist legal. Es ist wie eine Kamera, ich darf sie anwenden um meine eigenen Räume zu filmen, aber nicht um meine Nachbarn zu filmen.

Das Remote Steuern und Remote Installieren von Programm kann man durchaus als Admin verwenden. Es wird sogar verwendet, vielleicht nicht gerade diese Software.

Eine Art Ransomware setzen viele Eltern ein wenn sie Zeitprogramme haben die den Kindern eine bestimmte Nutzungsdauer zusichern.

Usw.

Dazu kommt, das Admins gerne eben solche Tools benutzen um einen Penetrationstest im eigenen Netzwerk auszuführen.

Udo Vetter bemerkt dazu ganz richtig:" Allerdings gibt es eine Vielzahl von Software, die gleiche oder ähnliche Funktionen hat. Viele der Softwarekomponenten von Blackshades sind gängiges Arbeitswerkzeug von Administratoren, Nerds, nichtkriminellen Hackern und stinkormalen PC-Schraubern."

Viele dieser Funktionen nutze ich selber oder haben sie schon anderen gezeigt.

Und das wirklich absolut BESTE Argument der Idioten in Gießen die diesen Mist verzapft haben:
"Immerhin, so die Argumentation in den mir bekannten Fällen, habe der User Geld für das Programm gezahlt. Ihm komme es also geradezu darauf an, diese Ausgabe durch entsprechende Einnahmen aus dem betrügerischen Einsatz von Opferdaten zu kompensieren."

Es handelt sich um 27,95€.
https://www.lawblog.de/...

Also passt bloß auf wenn ihr euch Software kauft. Man könnte euch unterstellen ihr müsst das Geld wieder reinkriegen und werdet dadurch kriminelle.

Man kann nicht von der Hand weisen, dass dieses Programm durchaus für illegales genutzt werden kann und auch wird und wurde. Aber nur das macht die Besitzer nicht zu Kriminellen.
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20.05.2014 14:48 Uhr von Adam_R.
 
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Wenn sich wer so einen Trojaner kauft weil er ITler ist, sich mit genau solchen Themen befasst und den Trojaner braucht um ihn auseinanderzunehmen und zu analysieren und sei es nur aus Neugier geht das keinen Bananenrichter in irgendeiner Lach und Sachrepublik was an. Aber wenn man auf die Redtubeaffäre schaut, sieht man ja, was für inkompetente Gestalten in den Gerichtssäälen spuken. Wenns nicht so ärgerlich wäre, könnte man richtig drüber lachen.
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23.05.2014 12:49 Uhr von bigpapa
 
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Ich finde das richtig.

Wenn ich eine Waffe kaufe (eine Maschinenpistole z.b.) dann kann ich mich auch nicht damit raus reden : "Ich wollte nur mal sehen wie sie funktioniert."

Fakt ist. Man kauft sie um Menschen damit zu schaden. Und unter Gewissen leicht nachvollziehbaren Umständen, ist es schlimmer als einen Menschen mit einer Maschinenpistole zu bedrohen.

Fakt ist, jeder Mensch hat Schwächen. Du kannst dir deine Passwörter nicht merken und hast die auf ein Rechner. Du hast wichtige Firmendokumente auf den Rechner.

Oder machen wir es mal ganz einfach. Dein Freund kauft die Software "zum Testen" und findet auf deinen Rechner Bilder wo seine Freundin in deinen Armen kuschelt. Dann kann aus so ein "Spass" durchaus eine "schwere Körperverletzung" werden wenn der dir was aufs Maul gibt.

Fakt ist. Solange man keine Maschinenpistolen einfach so kaufen kann, und der Kauf sehr wohl zu einer Durchsuchung rechtfertigt, fühle ich mich sicherer.

Gruß

BIGPAPA

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