19.05.14 14:20 Uhr
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Spanien fordert Regulierung sozialer Netzwerke

Nach der Ermordung der spanischen Politikerin Isabel Carrasco durch Schüsse auf offener Straße häuften sich auf Twitter freudige Kommentare über ihren Tod. Sie war die Regierungschefin der Provinz León, im Nordwesten Spaniens.

Freudige oder verständnisvolle Kommentare für diesen Mord kamen sogar von Politikern. So zum Beispiel fiel der Kommentar einer Stadträtin "Wer Wind sät, erntet Sturm", die nach Kritik auf ihre Reaktion auch von ihrem Posten zurücktrat.

Parlamentsabgeordneter der oppositionellen Sozialdemokraten, Pepe Martínez Olmos, forderte in seinem Blog, dass es Zeit wäre, "die sozialen Netzwerke zu regulieren". Die Polizeigewerkschaft UFP forderte, dass neue Straftatbestände definiert werden, die über Beleidigung und Verleumdung hinausgingen.


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WebReporter: noobgen
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Mord, Spanien, Politiker, Zensur, Soziales Netzwerk
Quelle: www.heise.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2014 14:20 Uhr von noobgen
 
+9 | -2
 
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Auch wenn moralisch falsch, ist es dennoch nicht eine Meinung? Die Gedanken sind eben doch nicht frei.
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19.05.2014 15:47 Uhr von Darkman149
 
+11 | -4
 
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Und wo bitte in der Quelle steht auch nur eine Silbe von Zensur? Richtig: nirgendwo. Es wird lediglich gefordert, dass solch menschenverachtende Kommentare, die Freude über den Mord ausdrücken oder zu weiteren Straftaten aufrufen entsprechend geahndet werden. Und das ist wie ich finde eine durchaus legitime Forderung! Egal ob man das Opfer nun gemocht hat oder nicht, sowas gehört sich einfach nicht! Weder am kleinen Stammtisch um die Ecke noch irgendwo an irgendeiner Stelle im Internet. und ich hoffe, dass die Verfasser solch fragwürdiger Kommentare entsprechend bestraft werden.
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20.05.2014 10:56 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
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Sorgt dafür, dass die Menschen ein gutes Einkommen haben, dann ist sowas auch kein Problem mehr.

Die Schuldigen werden halt immer woanders gesucht...und trauriger Weise auch noch von uns bezahlt....

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