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So wird das Computerspiel "World of Warcraft" von Kriminellen missbraucht

Das PC-Rollenspiel "World of Warcraft" wird von Kriminellen zur Geldwäsche genutzt. Darauf macht ein Bericht aufmerksam, in dem auch erläutert wird, wie genau die Geldwäsche abläuft.

So kaufen die Gangster über das Handelssystem im Spiel keine Gegenstände, sondern Gold. Das im Spiel erworbene Gold kann auch direkt wieder für Geld verkauft werden.

Da es rechtlich nicht überprüfbar ist und weil es in "World of Warcraft" keine Ländergrenzen gibt, können auch internationale Transaktionen durchgeführt werden.


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WebReporter: Session9
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: World, Computerspiel, World of Warcraft, Warcraft, Geldwäsche
Quelle: de.ign.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2014 14:12 Uhr von Session9
 
+2 | -16
 
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19.05.2014 14:50 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+12 | -2
 
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Also ist das WoW Gold wie Bit-Coins?
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19.05.2014 15:18 Uhr von Leimy
 
+29 | -2
 
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Hätte Walter das gewusst, hätte er die Waschanlage nie gekauft.
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19.05.2014 15:27 Uhr von puri
 
+6 | -1
 
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In der Quelle ist der ganze Bericht verlinkt.

Das ist weder ein neues System noch besonders innovativ. Ausserdem gibt es zweimal einen illegalen Gefahrenübergang, denn das Verkaufen von Gold gegen Echtgeld ist bei den meisten Spielen (und insbesondere WoW) vom Dienstanbieter nicht gestattet.

Das Prinzip ist ganz einfach, und läßt sich auch auf jedem Flohmarkt wiederholen: Man nimmt sein "schmutziges" Geld, und kauft dort geringwertige Waren. Für diese Transaktion gibt es keinen Beleg. Jetzt verkauft man diese Waren wieder (mit Gewinn oder auch Verlust, das ist hier nebensächlich), und das Geld ist gewaschen.

Beim Handeln mit virtuellen Gütern im Internet ist der Aufwand natürlich viel geringer. Allerdings ist auch die Gefahr einer Entdeckung viel höher, denn es gibt hier sehr wohl Daten über die Transaktionen - der Austausch findet ja nicht in irgendeiner dunklen Ecke im Parkhaus statt, sondern in aller Regel über Dienste wie Paypal. Ausserdem gibt es natürlich auch im Spiel Aufzeichnungen über ungewöhnliches Goldhandeln.

Beides wird wohl nicht einmal für einen Anfangsverdacht hinreichen, jedoch wenn man tatsächlich gefasst wurde dürfte dies eine sehr schlüssige Indizienkette ergeben.
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19.05.2014 17:01 Uhr von Adam_R.
 
+2 | -0
 
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"Allerdings ist auch die Gefahr einer Entdeckung viel höher, denn es gibt hier sehr wohl Daten über die Transaktionen - der Austausch findet ja nicht in irgendeiner dunklen Ecke im Parkhaus statt, sondern in aller Regel über Dienste wie Paypal. Ausserdem gibt es natürlich auch im Spiel Aufzeichnungen über ungewöhnliches Goldhandeln."

Es ist halt so, dass Kriminelle sehr wohl wissen, wie man an einen anonymen PayPal Account kommt bzw. wie man sich so einen erstellt oder erwirbt. Im Darknet gibts dazu unzählige Angebote. Und sich einen anonymen WOW Account zu beschafen dürfte wohl an Simpelkeit nicht zu übertreffen sein.
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19.05.2014 18:41 Uhr von mekidos
 
+2 | -1
 
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Zitat : "So kaufen die Gangster über das Handelssystem im Spiel keine Gegenstände, sondern Gold."

Man kann aber direkt in WoW kein Gold über das Handelssystem kaufen !!!
Daher ist diese News BULLSHIT.
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19.05.2014 20:04 Uhr von Yukan
 
+2 | -0
 
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Man kann im Spiel über das Handelssystem kein Gold erwerben.
Die News hier wurde aus der Quelle falsch übersetzt. Da hat jemand das Englisch wohl nicht ganz verstanden.

Um es mal zu erläutern:

Ein krimineller hackt einen PayPal oder ebay oder sonstwas account. Kauft damit über ebay ect. Illegal Gold.
Das illegal gekaufte Gold wird dann Ingame von dem, der es für echtes Geld verkauft hat, an ihn übergeben.

Nun verkauft er das Gold, was er selbst mit dem geklauten Account gekauft hat, an jemand anderen.
Und bis der Schwindel mit dem geklauten Account auffliegt, hat er schon seine Kohle und das wars.

[ nachträglich editiert von Yukan ]
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19.05.2014 20:52 Uhr von Wurstachim
 
+1 | -0
 
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-,- Sowas von uralt... Die news kommt fast 10 Jahre zu spät
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20.05.2014 03:27 Uhr von Zxeera
 
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Es gibt Milliomnen von anderen kostenlosen Spielen. Warum muss es gerade das sein, wo man Monatlich 15 Euro latzen muss?
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20.05.2014 10:08 Uhr von jens3001
 
+0 | -0
 
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Ländergrenzen nicht - aber "Regionen" sind abgegrenzt.

USA // Europa // Asien // Russland
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20.05.2014 10:42 Uhr von anmen
 
+0 | -0
 
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Geldwäscheplatz Nr.1 ist immernoch Pokerstars oder glaubt wirklich jemanden wenn sich 2 an einen Tisch setzen und in 1min Tausende den Besitzer wechseln das dies Sport ist ?
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03.07.2014 08:52 Uhr von daiakuma
 
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cool ^^

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