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Fußball: Liga-Präsident Reinhard Rauball spricht sich für Torlinientechnik aus

Reinhard Rauball, Liga-Präsident, spricht sich im WDR2 klar für die Einführung der Torlinientechnik aus.

Beim Pokalendspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München wurde ein reguläres Tor von Matts Hummel nicht hinter der Linie gesehen, obwohl dies nachweislich der Fall war.

Ende März hatten die 36 Profivereine sich gegen die Torlinientechnik ausgesprochen. Borussia Dortmund und der FC Bayern München gehörten allerdings beide zu den Befürwortern.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Pokalfinale, Reinhard Rauball, Torlinientechnik, Befürwortung
Quelle: www.11freunde.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.05.2014 09:59 Uhr von derNameIstProgramm
 
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Generell bin ich für die Torlinientechnik, weil mich ein für meine Mannschaft nicht gegebenes Tor auch ärgern würde.

Aber man muss sich klar sein, was das ganze für Auswirkungen hat. Stellt euch vor, am Samstag wäre Hummels im Abseits gestanden, wie unfair wäre es dann dass die einen durch technische Unterstützung ein Tor bekommen, dass die anderen wegen genau dieser fehlenden Technik nicht erhalten. Momentan herscht ja auch die Diskussion, ob Hojbjerg überhaupt eine Schwalbe gemacht hat und es sieht zumindestens verdächtig danach aus dass Großkreutz diesen ungewollt erwischt hat. Damit wäre der Freistoß ungültig gewesen und damit auch das eigentliche Tor.

Worauf ich hinaus möchte: Vielleicht sollte man statt der Torlinientechnik lieber den Videobeweis verwenden, so wie auch am Samstag von Hummels vorgeschlagen. Dann kann jedes Team diesen nutzen wenn es sich unrecht behandelt fühlt und solche Szenen wie die am Samstag werden vollständig aufgelöst, und nicht nur ob ein Ball hinter einer Linie war oder nicht.
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19.05.2014 10:18 Uhr von Bildungsminister
 
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Tja, ich weiß nicht. Ich ärgere mich als BvB-Fan natürlich über die Situation. Das würde wohl jedem Fan eines jeden Vereins so gehen. Und natürlich ist es unschön, wenn so etwas in entscheidenden Spielen passiert. Aber irgendwo gehört es doch, bei aller Dramatik, auch dazu. Ich persönlich halte wenig davon den Fußball zu technisieren. Irgendwann haben wir dann einen total klinischen Sport, wo dann auch irgendwo die Würze fehlt. Fehlentscheidungen, oder auch nur Entscheidungen des Schiedsrichters, gehören doch irgendwo dazu. Mal trifft es dann die einen und ein anderes Mal die anderen.

Ich weiß auch nicht ob man da nun so ein Fass aufmachen muss. Bayern hat gewonnen. Klar trifft das den Fan und den Verein ins Herz, auch das wäre überall so. Aber da muss man sich dann auch einfach mal den Mund abwischen und nach vorn schauen. Nach der WM geht es dann in die Planung zur neuen Saison, und dann geht der ganze Zirkus von vorn los. Und irgendwo wird man wohl auch in 5 Jahren noch über das nicht gegebene Tor reden. Aber das sind doch Geschichten die der Fußball schreibt. Solche Geschichten gäbe es nicht, wenn alles mit Videobeweis und Torlinientechnik aufgeschlüsselt würde.

Man darf das Thema kontrovers diskutieren. Das tun wir in der BL seit einigen Jahren. Dennoch wurde sich erst vor kurzem gegen diese Technik entschieden. Sich jetzt als DFL-Präsident hinzustellen und die Technik erneut zu fordern, wirft zumindest die Frage auf, auf welcher Grundlage er diese Forderung stellt. Gibt es neue Erkenntnisse? Hat sich etwas an der Finanzierung geändert? Nein? Wie soll es dann realisiert werden? Für mich ein Stück weit reine Polemik, vor dem Hintergrund des DFB-Pokals. Mehr nicht.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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19.05.2014 10:21 Uhr von Lonegard
 
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Hiho zusammen ...

@derNameIstProgramm
vollkommener Humbug ... es geht hier um TORLINIENTECHNIK ... nicht um "was ist davor gewesen".
Die TL-Technik soll nur eins beweisen: War der Ball oder war der Ball nicht über der Linie ... PUNKT.

Was zu dem Tor geführt hat ist, ist für die TL-Technik sowas und vollkommen
irrelevant. Das ist und bleibt immernoch dem Schiedrichter überlassen.



so long,
Lone
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19.05.2014 10:38 Uhr von KingPiKe
 
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Ganz klar für die Torlinientechnik.
Videobeweis ist quatsch. Soll man alle 3 Minuten das Spiel unterbrechen um sich den Videobeweis anzuschauen? Und was nun zum Tor geführt hat, ist dabei auch völlig irrelevant.

Und der Fußball lebt ja nun auch nicht von diesen ach so tollen Geschichten, sondern vom Spiel selbst. Das wird sicherlich nicht schlechter, nur weil ein Tor auch zweifelsfrei als solches erkennbar wird.
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19.05.2014 10:44 Uhr von derNameIstProgramm
 
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@Lonegard
"Die TL-Technik soll nur eins beweisen: War der Ball oder war der Ball nicht über der Linie ... PUNKT."

Ich habe auch nichts anderes behauptet. Einfach nochmal mein Kommentar lesen. Ich habe nur geschrieben, wieso die Verwendung der Torlinientechnik auch Nachteile mit sich bringt. Der Schiedsrichter wird dann nämlich bei bestimmten Entscheidungen, aber eben nur bei diesen, technisch unterstützt. Das führt dann halt unter Umständen zur Benachteiligung der anderen Mannschaft.

@KingPiKe
"Soll man alle 3 Minuten das Spiel unterbrechen um sich den Videobeweis anzuschauen?"

Man kann sich ja an anderen Sportarten orientieren und sagen: Jeder hat einen Video-Beweis-Antrag pro Spiel oder pro Halbzeit zur Verfügung. Dann wird auch nicht alle 3 Minuten unterbrochen.
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19.05.2014 11:03 Uhr von KingPiKe
 
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Bei einem Videobeweis pro Spiel ist das eigentliche Problem doch dann aber nicht gelöst.

Und warum durch diese Technik irgendjemand benachteiligt werden sollte, verstehe ich auch nicht.
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19.05.2014 14:05 Uhr von das kleine krokodil
 
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@KingPiKe
Schonmal ein Eishockey spiel gesehn da Funktioniert das mit dem Videobeweis bestens und die schauen sich auch nicht alle 3 Minuten ein Video an, da gibt es auch Unterschiedliche Situationen. Entweder der Schiedsrichter ist sich Selber nicht sicher dann macht er es von sich aus oder er wird von einer Manschaft aufgefordert (ich glaube es macht der Trainer oder der Kapitän da bin ich mir gerade nicht sicher) aber soweit ich mich erinnere hat eine Manschaft glaube ich auch nur 1 oder 2 mal das Recht den Beweis zu fordern. Wobei da aber je nach Liga / WM / EM nicht nur die Frage ist ob der Puck über der Linie ist sondern teilweise auch noch Fauls eine Rolle spielen können.
Also ich glaube im Normalfall würde man selten einen Beweis sehen und die Verzögerungen halten sich in Grenzen.

Wobei natürlich die Frage der Nachspielzeit bleibt, aber das wäre die nächste sache die sich die Fußballliegen mal überlegen sollten, ob man nicht wie in anderen Sportarten die Uhr exakt stoppen sollte, also anhalten der Uhr bei Fouls, Ecken, Einwürfen, Torabschlag, etc. und die Uhr weiterlaufen lassen sobald der Ball wieder spielbar ist und dann natürlich keinerlei Nachspielzeit und nach Exakt 90 Minuten Abpfeifen. Das würde auch mal was gegen das Zeitspiel machen.

[ nachträglich editiert von das kleine krokodil ]

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