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Gute Umfragewerte für Eurokritiker: CDU weiß nicht, wie sie mit der AfD umgehen soll

Die "Alternative für Deutschland" (AfD) kann vor der Europawahl steigende Umfragewerte verbuchen. Das ist besonders für die Christdemokraten problematisch. Die meisten wollen die konservativen Newcomer am liebsten einfach ignorieren. Doch einzelne CDU-Landesverbände zeigen mittlerweile ihren Unmut.

Weil die Landeschefs Stanislaw Tillich und Annegret Kramp-Karrenbauer die AfD kritisierten, reagierte CDU-Generalsekretär Peter Tauber verärgert. Ihm wäre am liebsten, wenn die neue Partei gar nicht erwähnt würde. Auch die Forschungsgruppe Wahlen glaubt, der AfD liefen so noch mehr Protestwähler zu.

Vor allem dürfte die AfD nach der Europawahl auch in die Landesparlamente Sachsen und Thüringen einziehen. In Sachsen kann dies die CDU die Regierung kosten. Andererseits meint CDU-Fraktionschef Steffen Flath über die AfD: "Wir sollten deren Mitglieder aber auch nicht dämonisieren.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, AfD, Umgang, Europawahl
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.05.2014 16:52 Uhr von Mecando
 
+15 | -39
 
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18.05.2014 17:01 Uhr von HumancentiPad
 
+22 | -8
 
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Erst nicht ernst genommen, jetzt stehen se da...!
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18.05.2014 17:13 Uhr von perMagna
 
+7 | -11
 
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Wie wäre es, den roten Anstrich mal abzubeizen und wieder die Partei zu sein, neben der es keine rechtere mehr geben sollte?
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18.05.2014 19:00 Uhr von el_vizz
 
+8 | -16
 
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Der rechtskatholische Flügel wird die Partei eh schnell entzaubern. Nicht nur bei den Wählern, sondern auch bei den Parteimitgliedern.

Wer dermaßen ewiggestrige Gestalten mit ins Boot holt, darf sich aber bitte auch nicht beklagen, in eine bestimmte Ecke gestellt zu werden.
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18.05.2014 22:42 Uhr von firefighter1968
 
+4 | -22
 
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18.05.2014 22:56 Uhr von usambara
 
+1 | -14
 
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19.05.2014 00:01 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+7 | -2
 
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@so..isses

Sekunde, totschweigen und aussitzen IST die Politik der CDU! Deswegen kommen die aus dem Teufelskreis auch nich wieder raus...
Wenn du den Politikern weh tun willst, wähl nich nur die AfD, ändere auch dein Konsumverhalten. Damit schadest du den korrupten Arschlöchern viel mehr.
Erst wenn wir unsere eigene Wirtschaft entwachstumisieren und uns auf das Wesentliche beschränken, können wir vielleicht die Politik von der Wirtschaft trennen.
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19.05.2014 09:56 Uhr von dajus
 
+3 | -9
 
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Also,ich habe einfach mal recherchiert und das Parteiprogramm der AfD genauer angesehen.
Interessanterweise ist es mit dem Parteiprogramm der Republikaner so identisch, es hätte auch von Guttenberg gemacht worden sein können.... Copy - Paste!
Dann schaut man sich innerhalb der AfD um:
Viele Ex-Republikaner.
Aha..... unter neuem Namen wird man in den Medien erwähnt....
Die Republikaner werden hingegen von allen Medien nicht erwähnt.
Parteifarbe: Blau.....
Nun denn.......
Dann sag ich mal, nimmt man doch besser das Original!
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19.05.2014 10:03 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -7
 
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@blubb42 - das ist aber leider nicht so einfach. Ich bekomme ein ganz schlechtes Gefühl wenn ich hier wegen der Kommunalwahl durch die Gegend fahre und Wahlplakate der AfD und Rep sehe. Oben Dunkelblau - unten hellblau. Im hellblauen Teil steht die Partei. Und wenn man die nicht lesen könnte wüsste man nicht welche Partei das ist.

Afd und Rep schauen mir zu nah aus - selbst auf den Wahlplakaten ist fast kein Unterschied zu erkennen. Was nun nicht gleichgesetz werden soll mit Nazis, aber die Rep ist nunmal eine rechte Partei.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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19.05.2014 10:11 Uhr von Maedy
 
+1 | -9
 
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Wer mit den gleichen Slogans wirbt wie die NPD sollte damit rechnen,dass das auffällt ...aber wer will damit schon genauer befassen in Deutschland...
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19.05.2014 11:15 Uhr von csmx
 
+5 | -2
 
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@firefighter1968
das was du da schreibst ist absoluter Blödsinn! Erstens argumentiert die AFD sehr wohl mit sachlich belastbaren Argumenten, und dass nur die Unterschicht auf sowas anspringt, bzw. damals angesprungen ist glaubst du ja wohl selber nicht!

Kriegsverbrecher waren damals in allen Bevölkerungsschichten vorzufinden, der Intellekt hatte leider nichts damit zu tun
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19.05.2014 11:48 Uhr von firefighter1968
 
+1 | -9
 
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@csmx
Nein, die AfD ist eine Bauernfängerpartei. Die AfD nimmt Fakten einzelner Vorgänge und stellt diese ohne Kontext als wahr dar. Klar, dass der einfache Bild-Leser die Zusammenhänge nicht erkennt und die AfD so toll findet.
Wer sich wirklich mit Europa beschäftigt, wird erkennen, dass ein gemeinsames Europa der richtige Weg ist.
Einzelgänger-Staaten gehen unter.

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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19.05.2014 12:05 Uhr von JESUS_CHRISTUS
 
+4 | -3
 
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Auch die anderen Parteien gleichen sich ja bekanntlich mit Ihren Aussagen und Programmen. Es gibt halt nur einige Kernthemen, die die Menschen wirklich bewegen.

Wer aber genauso unschlüssig ist wie ich, sollte mal den Wahl-O-Mat der Süddeutschen ausprobieren:
http://www.sueddeutsche.de/...

Ein durchaus belastbarer Thesenkatalog, der zumindest bei mir eine 76% Übereinstimmung mit der AFD ergab...mea culpa...:-)
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19.05.2014 19:33 Uhr von shadow#
 
+0 | -3
 
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Lucke, Henkel, etc. aber kein belastbares Wahlprogramm.
Wer die AfD wählt, spricht sich dafür klar gegen den Sozialstaat aus.
Nicht nur gegen den Sozialstaat in seiner jetzigen Form sondern gegen jegliche Art von Sozialstaat.

Das zu erkennen scheint ein Großteil der geneigten Wählerschaft dieser Partei aber schlicht zu blöd zu sein.
Dass diese Trottel mit einem Einkommen unterhalb des Medians den Fallout zuerst zu spüren bekommen, ist dabei nicht wirklich ein Trost.
Hosen runter AfD Fans, wer von euch hat mehr als 40.000 brutto? Wenn nicht, verdient ihr eurem Messias nämlich leider noch viel zu viel... Oder habt ihr den Hamburger Appell nicht gelesen?
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19.05.2014 22:27 Uhr von csmx
 
+3 | -1
 
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@firefighter1968
AfD bedeutet also Deutschland raus aus der EU?
So propagieren es die politisch nicht unabhängigen öffentlich rechtlichen Sender in den letzten Wochen. Niemand fordert dies ernsthaft bei der AfD. Nur weil man gegen den Euro ist heißt das doch noch lange nicht das man gegen die EU ist. Aber das wird in den Medien gleichgesetzt, Szenarien wie Staus an den dann wieder bewachten Grenzen etc. werden aufgemalt.

Auch das könnte man als Bauernfängerei bezeichnen. Einfach Angst vor der AfD machen anstatt sich mit ihr auseinander zu setzen. Das könnte ja den Wahlkampf mal spannend machen .. lieber langweilige Plakate mit nichts aussagenden Floskeln aufhängen

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